Stück aus dem Goldschatz des Krösus wieder aufgetaucht

Seepferdchen-Brosche war vor sieben Jahren aus einem türkischen Museum gestohlen worden

Ankara - Eine rund zweieinhalbtausend Jahre alte goldene Brosche ist sieben Jahre nach ihrem Verschwinden aus einem türkischen Museum in Deutschland gefunden worden. Sie stammt aus dem Schatz des Krösus, der im fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung über das Reich Lydien in Westanatolien herrschte und zum Inbegriff von unermesslichem Reichtum wurde. Der türkische Kulturminister Ertugrul Günay teilte mit, er hoffe auf eine baldige Rückkehr des kostbaren Stücks. Türkische und deutsche Behörden sind sich nach den Worten des Ministers über eine Rückkehr in die Türkei einig.

Zu den Umständen des Wiederauftauchens sagte Günay nichts. Die Brosche in Form eines geflügelten Seepferdchens war im Jahr 2005 aus dem Museum im westtürkischen Usak gestohlen worden; die Diebe hatten sie durch eine wertlose Kopie ersetzt. Der Museumsdirektor wurde wegen Beteiligung an dem Diebstahl zu einer langen Haftstrafe verurteilt.  (APA/red, derStandard.at, 21. 11. 2012)

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9 Postings

ich weiß, dass man frauen mit fischschwanz meerjungfrauen nennt, und jetzt weiß ich auch, dass man pferde mit fischschwanz seepferdchen nennt...

wieder was gelernt.

jaja, lesen bildet.

ich hingegen hab vor jahrzehnten in der volksschule gelernt, dass diese wesen walrosse heissen - auch nicht schlecht.

und ich dachte, dass es sich dabei um die Seekuh handelt.

(wem soll ich jetzt glauben???)

hm, dabei hat der kopf doch soagr eine löwenhafte mähne, seelöwe?

mein name ist kamp, hippokamp.

derStandard.at/Wissenschaft
011
21.11.2012, 18:48

Danke für den Hinweis! Dadurch konnten wir doch noch ein Bild in unserem Archiv auftreiben - es lag tiefer, als wir gedacht hätten.

bitte bitte

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