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Die Technische Aufsichtsbehörde weist zurück, dass YouTube auf einer Sperrliste gelandet wäre.
Meldungen über ein Verbot des Videoportals YouTube auf Grundlage eines umstrittenen Internetgesetzes haben in Russland für Wirbel gesorgt.
Die zuständige Technische Aufsichtsbehörde wies die Berichte zurück. Die Plattform, die zum Google-Konzern gehört, sei aus einem technischen Versehen auf eine Schwarze Liste geraten, sagte ein Sprecher am Mittwoch der Agentur Interfax. Der Chef der Verbraucherschutzbehörde, Gennadi Onischtschenko sagte, YouTube habe auf Antrag seines Hauses 22 Clips gelöscht, die Selbstmorde zeigten.
Seit November können mit Hinweis auf eine "Gefahr für Minderjährige" Internetseiten ohne Gerichtsbeschluss gesperrt werden. Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin fürchten eine Zensur. So könnten etwas regierungskritische Webseiten unter einem Vorwand abgeschaltet werden, meinen sie.
Die Moskauer Behörden drohten jedoch, auch der YouTube-Server könne gesperrt werden, falls der Betreiber beanstandete Links nicht wie vorgeschrieben innerhalb von 72 Stunden lösche. Täglich erhalten die Internet-Wächter nach eigenen Angaben bis zu 300 Hinweise auf Webseiten, die gegen das Gesetz verstoßen. (APA, derStandard.at, 21.11.2012)
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