EA-Chef will globales System für Altereinstufung von Games

21. November 2012, 13:29
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Industrie und Politik müssten aufhören, in Grenzen zu denken.

Geht es nach den Vorstellungen des Electronic Arts-Chefs John Riccitiello, soll es in Zukunft ein universelles und internationales System für Alterseinstufungen von Videospielen geben. "In den vergangenen drei Jahren ist der Markt von rund 200 Millionen Kunden auf über eine Milliarde Konsumenten gewachsen.", sagte Riccitiello vergangene Woche vor Politikern in Washington. "Praktisch jeder auf dem Planeten besitzt ein Handy und kann darauf ein Spiel spielen."

Regulierung

Mit zunehmender Verbreitung müsse die Industrie Wege finden, ihre Kunden besser zu informieren. "Egal welcher Kanal, welche Plattform oder geografische Lage. Wir müssen ein selbst-regulierendes, globales Ratingsystem für sämtliche Plattformen schaffen." Riccitiello nach müsse man mit der digitalen Distribution aufhören, in Grenzen zu denken. Derzeit verfügen nicht nur die USA und Europa über unterschiedliche Ratingsysteme, in Europa selbst herrscht keine Einigkeit. So werden Spiele in Deutschland etwa von der USK eingestuft und in Österreich mehrheitlich nach dem PEGI-System geprüft. (red, derStandard.at, 21.11.2012)

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Polygon

  • Electronic Arts-Chefs John Riccitiello
    foto: reuters/gus ruelas

    Electronic Arts-Chefs John Riccitiello

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