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THQ sucht finanzielle Alternativen.
Der tief in den roten Zahlen steckende Herausgeber THQ steckt möglicherweise bereits in Verkaufsverhandlungen mit neuen Investoren. Wie Unternehmenschef Brian Farrell gegenüber Medien bestätigte, wurde der Kreditrahmen bei Wells Fargo Capital Finance kurzfristig auf 50 Millionen Dollar ausgeweitet, um sich darauf konzentrieren zu können, "die in Entwicklung befindlichen Spiele auf den Markt zu bringen."
Finanzielle Alternativen
Für heuer hat THQ keinen großen Titel mehr geplant, den zusätzlichen Spielraum werde man dazu nutzen, "finanzielle Alternativen" zu prüfen, "die das Unternehmen in seine nächste Phase" bringen. Der Konzern hat bereits "exklusive Verhandlungen mit einem Geldgeber bezüglich finanzieller Alternativen, die unter anderem zu einer signifikanten und materiellen Kapitalverwässerung der Anteilseigner führen können", aufgenommen.
Wer kommt in Frage?
Sollte ein Verkauf stattfinden, wird diesen der Finanzchef Paul Pucino nicht mehr begleiten können. Der Manager hat nach vier Jahren das Handtuch geworfen. Einer der möglichen Partner für eine Übernahme ist der französische Herausgeber Ubisoft. In den vergangenen Tagen betonte Firmenchef Yves Guillemont, dass der Konzern zumindest an THQs Marken interessiert sei. (zw, derStandard.at, 21.11.2012)
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