Spuren der kolonialen Besetzung in Guinea-Bissau

Ansichtssache

Von den Portugiesen besetzt, als Sklaven verschleppt: Noch heute sind die Spuren der kolonialen Besetzung in Guinea-Bissau allgegenwärtig

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foto: reuters/joe penney

Noch heute sind die Spuren der kolonialen Besetzung durch die Portugiesen im westafrikanische Staat Guinea-Bissau sichtbar: In der Architektur, auf den Friedhöfen und auf den Körpern der Einwohner.

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19 Postings
Das spricht nicht wirklich für die Bewohner dieses Landes.

Wenn alles, was sie von den Portugiesen übernommen haben, verlottert und verkommt. Fleiß und Ehrgeiz dürften dort nicht so hoch im Kurs sein...

und die verfallenden bautwn aus der ddr zeit in ostdeutschland und die straszen in bratislava und die teilweise

verfallenden stadtviertel in den ehemaligen industriehochburgen der usa stehen dann auch fuer was? und fuer was stehen voelker, die sich in 2 weltkriegen die haeuser wegbomben ind menschen in lageen vernichten? komm runter vom hohen roß?

Wenn die Europäer ein blühendes Land hinterlassen haben

und das Land mehr und mehr verkommt, dann muss man den Mut haben, auch die Menschen dafür verantwortlich zu machen, die dort Leben und die, die das Sagen haben...

GB ist heute ein Narcostaat

sollte man auch erwähnen. Bei den letzten paar Umstürzen gings nur um die Kontrolle des Drogenhandels.
Ein richtig böser Krieg wie in Sierra Leone oder Liberia ist dem Land erspart geblieben, gibt nix zu holen dort.

Wieso ist der Wasserturm nicht mehr im Einsatz?

Weil auch ein Wasserturm minimalen Einsatz an Wartung benötigt

Dafür beklagen aber die NGOs dass in diesem recht regenreichen Land die meisten Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben ...

Bild 1 zeigt auch

dass Europäer halt ne andere Vorstellung vom Leben haben als die meisten Afrikanern. Ähnlich sahen übrigens Gebäude nach einer Zeit aus, nachdem man sie Roma übergab.

Natürlich haben die Europäer viel Unheil angerichtet, nicht nur in der Kolonialzeit sondern auch danach im sogenannten kKalten Krieg. Vor allem die Grenzziehung quer durch ethnische Siedlungsräume mit der Installierung einer Minderheit als Wächter waren ein Übel, das ihre negativen Auswirkungen bis in die Jetztzeit hat. Nichtsdestotrotz müssen sich die Afriakner auch selbst bei der Nase nehmen. Viele afriaknische Intellektuelle können auch das Gejammere vom bösen Weißen nicht mehr hören.

Auch Österreich bekam Grenzziehungen quer durch ethnische Siedlungsräume verpasst

aber mittlerweile gibt es längst auf beiden Seiten dieser Grenzen eine ganz normal funktionierende Wirtschaft und mit dem ethnischen Konfliktpotenzial zumeist einen vernünftigen Umgang.

Führende Akademiker im Bereich "Great Divergence" (warum der Westen reich und der "Rest" arm ist) und African Economic History, wie Jared Diamond, Acemoglu, Robinson und Wrigely regen mit ihrer Arbeit zu kolonialer Exploitation und sozio-ökonomischen Umfeldern tropischer afrikanischer Länder zu einem Umdenken an, bei dem afrikanische Armut nicht als Symptom europäischer Herrschaft, sondern der charakteristische brutale koloniale Appartus als Folge bereits bestehender ungünstiger ökonomischer Verhältnisse gesehen werden muss.
Ein sehr guter Artikel dazu findet sich hier:
http://www.nybooks.com/articles/... tion=false

Arm aber frei, und wir?

Reich und frei.

Guinea-Bissau freut sich auf dich.

Reich aber unfrei.

wir kürzen das Entwicklungszusammenarbeitsbudget gegen 0,Josef

bild 13 - sieht aus, als würde die kanone jetzt zur bewässerung eingesetzt - die weißen armaturen weisen darauf hin. auch der wasserturm in einem der nächsten bilder würde dazu passen.

pardon - natürlich bild 6

Das Erstaunlichste:

Obwohl alt und halbzerfallen die aktuell beste Bausubstanz dort...

das ist aber überall so. heutzutage baut man nur mehr papierwände.

lol. sann waest du offensichtlich noch nie in der hauptstadt

aber du wolltest dir dein besserwisserisches, wenn auch falsches, vorurteil nir selber bestaetigen.

psssst.

sowas sagt man nicht. gibts gleich rot

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