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Wie derStandard.at berichtete hält der Trend zu steigender und dauerhafter Armut in Österreich an. Die deutliche Zunahme der manifest armen Personen stellt eine besorgniserregende Entwicklung dar und wird von Caritas-Präsident Franz Küberl so zusammengefasst: "Die Zunahme der manifesten Armut ist deshalb so dramatisch, weil es hier um die täglichen Lebensbedingungen der Menschen geht: Manifest arm zu sein heißt konkret, dass sich Menschen nicht ordentlich ernähren können, ihre Wohnung nicht angemessen warm halten oder auch notwendige Zahnarztbesuche aus Kostengründen nicht wahrnehmen können."
Es wird also deutlich, wie dringend Handlungsbedarf besteht. In Folge einige Anregungen, wie Reformen aussehen könnten:
Kurze Anmerkungen zu diesen Vorschlägen:
a) Diese Regelung ist nicht leistungsfeindlich, sondern zumutbar und großzügig.
b) Es handelt sich nicht um Gleichmacherei, weil große Einkommens- und Vermögensunterschiede erhalten bleiben.
c) Es handelt sich nicht um Enteignung. Vielmehr ist die Ansammlung von sehr großem Vermögen, die sich nicht durch hochqualifizierte und/oder langdauernde Arbeitsleistung erklären lässt, sozusagen schon eine Enteignung von anderen.
d) Es ist keine Kapitalflucht möglich, wenn diese Regelung weltweit gilt. (Leserkommentar, Walter Klag, derStandard.at, 21.11.2912)
Walter Klag ist freier Journalist und Delegierter des Esperanto-Weltbundes in Wien.
Literaturhinweis
Maßnahmen in den USA zur Bewältigung der Krise durch den "New Deal" u.a. bei Wikipedia.
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interessant auch, daß hier nur innerstaatlich umverteilt werden soll. in anderen staaten ist unsere armut ein gutes leben. wenn man alles menschen der welt den annähernd gleichen lebensstandard gewähren will, dann geht sich für niemandem mehr aus als das leben, dsa die indianer führten. gut für die umwelt und unsere erde. also wieso nur kleinmütig auf unseren lebensstandard schauen? mit welchem recht dürfen wir uns einen auf ausbeutung andere länder beruhenden lebensstandard gönnen, der anderen verwehrt wird, weil es sich schlicht nicht ausgeht?
von wegen "weiß dieser trottel nicht dass vermögen auch nichtliquide anteile sein können, wo soll ich das geld hernehmen" oder "dann wird dem mateschitz red bull weggenommen"
1. wenn man vermögen als die geldwerte definiert die als gewinn aus unternehmen oder investments abgezogen werden - ja, dann ist man auf derselben ebene wie die ALLGEMEINE DISKUSSION. interessiert doch kein schwein wenn jemand 3 milliarden schwer ist und 2,99 milliarden davon produktives unternehmenskapital sind. solches geld bringt der gesellschaft was, außer es gehört dem fellner oder den dichands. ob für das österreichische nettofinanzvermögen von 308 milliarden euro dasselbe gilt kann man doch hinterfragen
http://diepresse.com/home/wirt... 601/Oester
dass privatpersonen und unternehmen zwei verschiedene dinge sind, naja. dass der mateschitz nicht jeden liter red bull selber braut, jede dose selber herstellt, ausliefert und verkauft, hat vielleicht noch nicht jeder kapiert, der typ ist ja nationalheiligtum. wiederum: solange gewinne nicht aus unternehmen abgezogen sondern reinvestiert werden interessierts doch keinen. der punkt geht übrigens bei der üblichen steuerdiskussion ebenfalls komplett unter. da wird der staat nur als dieb dargestellt, der hart arbeitenden leistungsträgern das geld aus der tasche fladert. dass das management von der harten arbeit vieler leute profitiert, dass die einkommen auf höheren ebenen oft jeden bezug zur erbrachten leistung missen lassen, das ist wurscht.
Es geht darum, dass einem Unternehmen genauso gehört wie jemand das Auto und sowohl dem einen als auch dem anderen nicht übermäßig dreingeredet werden sol, wenn er damit Geld verdient.
Und ja die Diskussion jetzt geht nur auf Diebstahl hianus, weil die einzigen Argumente die geliefert werden sind "der hat zu viel".
das eine wird dann bei der vermögensberechnung berücksichtigt und das andere nicht. ist das so kompliziert?
und es wird leuten ständig dreingeredet womit sie geld verdienen wollen. haben sie schon probiert a hanfplantage aufzubauen? das argument "gemeinwohl" wird ja ständig gebracht. nur bei einem thema wo es wirklich wichtig wär, der verteilungsgerechtigkeit, ist es gleich kommunismus und diebstahl.
oida.
und bietet keinen schutz gegen so was
http://rt.com/news/mosc... anned-198/
Der Rest ist irgendwie einfach nur weltfremd.
Wenn ich mit 10 Millionen gut Vorsorgen kann wozu brauch ich dann noch etwas erwirtschaften wenn es dann eh restlos mir weggenommen wird?
Also der Autor sollte bitte mal in Verfassugnsjudikatur nachschauen was Enteignung ist, das ist Pkt 2 glasklar. Das die Regelung Weltweit gilt und sich staaten mit unterschiedlichen Auffassugnen, Ideologien und Wirtschaftsverständnis drann halten ist süß aber naiv.
Und das die Arbeit eines Reichen nur mit dem Gespräch eines Vermögensverwalters besteht ist wohl eher aus einer Seifenoper abgeguckt als eigene Erfahrung, mal abgesehen, dass solche Vermögen auch mit einen Schlag auch nur die Hälfte wert sein können, aber sowas wird gerne Verschwiegen.
"Vermögen bis zehn Millionen Euro pro Person ist vermögensteuerfrei und erbschaftsteuerfrei."
Aha, Herr Klag, haben wir vielleicht was geerbt?
Sämtliche Steuern sollten progressiv sein, bei der Mehrwertsteuer schwer umzusetzen, wäre aber heute in komplexerer Form technisch möglich.
Vermögen ist nicht gleich Bargeld.
Wie schöpfen sie z.B. Firmenbeteiligungen > 10Mio ab???
Abgesehen davon ist die Idee schlicht Enteignung von Privateigentum.
und nein ich bin nicht betroffen, werde es auch vorraussichtlich nie sein, aber mir ist durchaus bewusst dass viel Vermögen teils Firmenvermögen ist, welches ja auch Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Obige Idee würde dazu führen dass Firmenvermögen wieder in Staatsobhut übergeht und wie toll das funktioniert hat die Öiag ja eindruckvoll bewiesen.
http://diepresse.com/home/wirt... -Vermoegen
sagt zwar nichts über die verteilung aus, aber da nicht JEDER österreicher 38.500€ am konto hat wird sie schon eher ungleich sein.
wieso wird da immer von enteignung geredet? wenn man nur die abgezogenen gewinne besteuert ist das doch nicht weiter tragisch. produktives kapital wird nicht angestastet, und es wär mal a echte motivation in arbeitsplätze zu investieren, wenn das geld sonst eh besteuert wird. in den USA gabs bis reagan 70% spitzensteuersatz für superreiche. wenn man heute sowas anspricht wird man angschaut als hätte man an ritualmord vorgschlagen.
Dieser Weltsozialismus ist
- nicht umsetzbar: Wie moechte Herr Klag denn alle Laender, inkl alle Steueroasen an Bord holen? Nicht einmal die - sinnvolle - Tobin Steuer ist durchsetzbar, nicht einmal europaweit ...
- wachstumsfeindlich: Wenn jemand 9,9 Mio hat, am besten nur mehr auf's Sparbuch und nicht mehr in riskante, aber potenziell der Menschheit nuetzliche und profitable Projekte investieren, zB eine neue Motortechnologie ohne Abgase, Laerm etc.??
- unmoralisch, weil sie kategorisch ausschliesst, dass Vermoegen ueber 10 Mio in einer gesellschaftlichen nuetzlichen=moralischen Weise erworben sein koennten. Wenn jemand, theor. gesprochen, im Alleingang das Wundermittel gg Krebs findet, dann "verdient" er mehr als 10 Mio!
nimmt man also in ö nur die finanzvermögen her (weltweit ist ja an unrealismus nicht mehr zu topen, wie verteile ich dann ? unser abgeschöpfter reichtum nur für die unsrigen ?), würde es mich interessieren wieviel da bleibt.
10, 30 mrd ? dafür dass man die wirtschaft zusammengehaut hat (ok gilt dann nicht in dem maße wenn man die unternehmensvermögen verschont), einen exodus von vielen leuten verursacht hat (hauen ja auch die mit vermögen unter 10 mio ab), kein gutes geschäft.
wie ich dieses ultralinke regime einordne, wäre das schnell verjubelt. 3-4 jahre ?
...ist irreführend.
Ich hatte einen Artikel erwartet, in dem veranschaulicht wird, was exakt das im Leben und Alltag bedeutet, manifest arm zu sein. Viele Menschen sind in der glücklichen Lage, das nicht nachvollziehen zu können und mit blöden Sprüchen zu kontern, von wegen, woanders auf der Welt ist man ärmer.
Nicht jeder denkt in Zusammenhängen. Insofern, mal exakt zu beschreiben, was es bedeutet, in Österreich manifest arm zu sein, das hätte zur Überschrift gepasst.
Die Überschrift hier müsste lauten: "Brainstorm zu Vermögensverteilung" oder dergleichen.
Ist es SOOO schwer, eine passende Überschrift zu finden? In der Schule wärs Themenverfehlung - Fünf - Setzen gewesen. Aber hier entstehen die Headlines ja erst nachher. Stümperhaft.
besonders witzig der punkt 2 "fördern die Wirtschaft", eine überwältigende zahl dieser größen vermögen sind vermögen aufgrund der bewertung der eigentümerschaft von unternehmen.
also gehen auch gleich weg vom privatunternehmertum !! weil wer garantiert mir, dass mein unternehmen nicht mal diese läppischen 10 mio übersteigt.
macht man da wieder eine ausnahme werden die holzköpfe sehen, dass vielleicht doch nicht so viel übrig bleibt.
mir fällt zB ein udo jürgengs ein, der ist zw. 50 und 100 mio schwer. er arbeitet aber auch schon über 55 jahre.
dieser republik ist, dass diese als eine der reichsten staaten dieser erde die vermögensverteilung einer korrupten bananenrepublik hat.
im bürokratismus der umverteilung leben vor allem die dort beschäftigten nicht schlecht und trotz einer -leider im länderbereich angesiedelten - bereits zu niedrigen mindestsicherung öffnet sich die schere zwischen arm und reich weiter.
abgesehen von den zu niedrigen kollektivvertraglichen mindestlöhnen und den prekären arbeitsverhältnissen.
das österreichische soziale netz hat noch immer etliche lücken; erst wenn diese geschlossen sind darf der vorwurf des jammerns auf hohem niveau berechtigt erhoben werden.
womit wir die wiener "lösung" des heizkostenzuschusses kritisch hinterfragen sollten.
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