Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Das Unterrichtsministerium sucht ein neues Führungsduo für das Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie): Noch bis 7. Jänner 2013 können sich Interessierte bewerben, mit 1. April beginnt die neue Amtsperiode. Das 2008 aus dem Unterrichtsministerium ausgegliederte Institut ist für Projekte wie die Zentralmatura, Bildungsstandards sowie Testungen für internationale Bildungsvergleichsstudien zuständig. Vom Rechnungshof (RH) wurde dem Bifie zuletzt ein schlechtes Zeugnis ausgestellt, der künftigen Leitung wird das Ministerium auch deshalb genauer auf die Finger schauen.
Günter Haider, der den Standort in Salzburg leitet, hat noch nicht über eine Kandidatur für weitere fünf Jahre entschieden. "Er überlegt es sich noch bis zum 7. Jänner", heißt es aus dem Bifie. Der zweite Direktorenposten wird seit März interimistisch von Christian Dorninger aus dem Unterrichtsministerium besetzt, nachdem der Leiter des Wiener Standorts, Josef Lucyshyn, wegen "wesentlicher Schwächen im Kontrollsystem" abberufen worden war. Gegen Lucyshyn, der seine Abberufung in der "Presse" zuletzt als "Willkürakt" bezeichnet hat, läuft ein Dienstrechtsverfahren, in das auch die Ergebnisse der RH-Prüfung einfließen sollen. Lucyshyn geht unterdessen mit einer Klage beim Arbeitsgericht gegen seine Entlassung vor. Beide Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.
Das künftige Direktorium wird jedenfalls stärker kontrolliert werden: Um das Budget für die Jahre 2013 bis 2015 zu fixieren, muss das Bifie-Gesetz geändert werden. Das Ministerium nutzt die Novelle für strengere Kontrollregeln: Neben der Festlegung des neuen Budgets von 13 Millionen Euro pro Jahr wird in den Erläuterungen die "Erhöhung der Transparenz bei der Aufgabenwahrnehmung durch das Bifie" als Ziel des Gesetzesentwurfs genannt.
Der RH hat zuletzt moniert, dass das im Bifie-Gesetz vorgesehene Planungs- und Berichterstattungssystem "nicht zufriedenstellend umgesetzt" wurde. Den Ministerrat hat die Novelle bereits passiert, im Dezember soll sie im Nationalrat beschlossen werden.
Konkrete Änderungen durch die Novelle: Das Direktorium muss dem Aufsichtsrat in seinem Dreijahresplan neben einem Arbeits- und Finanzplan nun auch einen Personalplan vorlegen. Im Quartalsbericht an den Aufsichtsrat muss das Direktorium nicht nur die Lage des Bifie im Vergleich zum Dreijahresplan, sondern auch zum Jahresplan erläutern.
Der Aufsichtsrat muss künftig außerdem mindestens vier Mal pro Jahr tagen, bisher gab es keine Vorgabe zur Zahl der Sitzungen. Zudem müssen künftig alle Verträge, deren Gesamtentgelt 60.000 Euro (brutto) pro Kalenderjahr übersteigt, vom Aufsichtsrat genehmigt werden. Bisher galt dies nur in Fällen, wo die Kosten mehr als zehn Prozent der Basisabgeltung betrugen - bei Gründung des Bifie waren das 500.000 Euro, wegen Kostensteigerungen durch neue Aufgaben aber zuletzt 1,3 Millionen Euro.
Damit Entscheidungen des Bifie künftig transparenter sind, wird auch der wissenschaftliche Beirat in die Pflicht genommen: Er ist künftig gegenüber dem Ministerium "umfassend informations- und berichtspflichtig" und muss insbesondere Gutachten, Empfehlungen und Berichte weiterleiten (APA, 21.11.2012)
Die neue Ausbildung für angehende Lehrer ist zwar abgesegnet, der Streit um die Reform des Dienstrechts für Pädagogen aber prolongiert
Schmied weist von GÖD behaupteten Abbau von 800 Planstellen zwischen 2002 und 2012 zurück - Stellen-Minus vor allem durch Reinigungskräfte
Aufnahmeverfahren und Master für alle – Verlängerung der Ausbildung für Volksschullehrer
Landeshauptleute: Die zur Verfügung gestellten Mittel ab 2014 werden auf 160 Millionen Euro verdoppelt
Bei Botball basteln Schüler ihre eigenen Roboter. Im Technologischen Gewerbemuseum in Wien kämpften die Teams um den Finaleinzug in Oklahoma
Steirische Landesregierung will neues Verfahren schon ab Herbst anwenden
Schulinspektor bestätigt abgehängte Kreuze an Wiener Schule - Juristen sehen Lücken im Gesetz
Aber Antrag auf Schulversuch ab Herbst
Gisela Raupach-Strey über sokratische Gespräche mit Herr und Knecht, die Lehrertugend der Zurückhaltung und Ethik ohne erhobenen Zeigefinger
Ab Montag laufen wieder Schulversuche zur gemeinsamen schriftlichen Prüfung - "Probematura" für 7. Klassen AHS laut Ministerium gut angenommen
Monika Prock ist seit elf Jahren Bezirksschulinspektorin - Sie will ohne Zeigefinger und auf Augenhöhe kontrollieren
Jörg Dräger, im Vorstand der Bertelsmann-Stiftung für Bildung zuständig und ehemaliger parteiloser Wissenschaftssenator in Hamburg, über Kellerkinder und Elternangst in der Mittelschicht
Welche Rolle die Überzeugung im Kopf spielt und wie Lehrer die Kinder für Prüfungen wappnen können, sagt Psychologin Schmitz
14-Jährige in ganz Österreich werden geprüft
In der Polytechnischen Schule im 15. Bezirk in Wien kümmern sich die Lehrer vor allem um soziale Probleme und eine Lehrstelle
Sepzialauswertung: Bildungsgerechtigkeit in Österreich im OECD-Vergleich nur schwach ausgeprägt
In der Sekundarstufe I haben Schüler nur in Frankreich und Polen mehr Turnunterricht - In Volksschule im besten Viertel - Zehn bzw. elf Prozent des gesamten Unterrichts für Sport reserviert
Ein neuer Infofolder gibt Tipps, um Homo- und Transphobie an der Schule abzubauen
10 Millionen Euro teures Programm sollte ursprünglich schon ab 2011 eingesetzt werden
Wiener ÖVP kritisiert Mahnwesen der Stadt und Schulverweise von Kindern
In Kindergärten und Schulen herrsche großer Druck, Deutsch zu sprechen, sagen Pädagogen
7.600 Unterschriften an Nationalratspräsidentin Prammer übergeben
Bisher 530 Zustimmungserklärungen
Neues System soll für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen
der hinterzieher entzieht dem verschwender dringend benötigte mittel.
ich liebe diese grenzwertigen kluggeister, die vor allem ihren gehaltszettel wissenschaftlich im griff haben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.