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New York - Ein massiver Fall von Insiderhandel sorgt für Wirbel an der Wall Street: Ein Hedgefonds-Manager hat nach Ansicht der US-Ermittlungsbehörden bei krummen Geschäften 276 Mio. Dollar (216,27 Mio. Euro) an Gewinnen erwirtschaftet beziehungsweise mit dem rechtzeitigen Verkauf von Aktien drohende Verluste vermieden.
Der Fall sprenge alle bisher gekannten Dimensionen, erklärte US-Bundesstaatsanwalt Preet Bharara am Dienstag in New York. Hedgefonds-Manager Mathew Martoma war den Ermittlungen zufolge von einem beteiligten Arzt frühzeitig über einen wichtigen Medikamententest informiert worden. Es könnte sich um den "lukrativsten Insider-Tipp aller Zeiten" gehandelt haben, sagte Bharara.
Die Geschehnisse spielen im Jahr 2008: Martoma hatte demnach für seinem Hedgefonds in die beiden Pharmafirmen Elan und Wyeth investiert. Als er jedoch von dem Arzt erfuhr, dass das in der Entwicklung befindliche Mittel nicht die gewünschten Erfolge zeigt, soll er die Aktien verkauft und zudem auf einen Kursverfall gewettet haben. Nach der Veröffentlichung der Testergebnisse brach der Kurs tatsächlich ein. (APA, 20.11.2012)
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lustig - die gesamte wallstreet ist ein einziger insiderfall - ist ja auch der eigentliche zweck dieser unternehmung, daß jene die über entsprechende informationen bzw. manipulationsmöglichkeiten verfügen jene ausrauben, die das nicht tun...
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