Bulgarien: Schiff mit vollen Treibstofftanks auf Donau gesunken

20. November 2012, 19:14
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Umweltschützer warnen vor Verschmutzung

Sofia - Ein Schiff mit 20.000 Liter Treibstoff in den Tanks auf in der Donau nahe der bulgarischen Hafenmetropole Russe entzwei gebrochen und versunken. Die Havarie ereignete sich bereits am 9. November, wurde aber erst jetzt gemeldet, berichtete die Tageszeitung "Dnevnik" am Dienstag.

Umweltschützer warnen vor Ölfleck

Aus dem Hafen von Russe wurde versichert, dass man alles unternommen habe, um den Sprit abzupumpen. Umweltschützer warnten aber, dass bereits ein Ölfleck entstanden sei.

Treibstoff seit Dienstag abgepumpt

Das Schiff war mit Brennholz beladen, als es in einem Mündungsgebiet versank. Die Tanks und der Motorraum befinden sich seither unter Wasser. Waleri Iwanow von der Hafenbehörde berichtete, dass seit Dienstag mittels spezieller Technik der Treibstoff abgepumpt werde. Er gab aber keine Antwort darauf, warum diese Arbeiten erst zehn Tage nach der Havarie begonnen haben.

Das Schiff habe einen Schlag vom Flussboden abbekommen, erzählten unterdessen Matrosen. Eine Kommission aus dem Hafen Russe untersucht den Fall. Erst wenn das Wasser zurück geht, könnte das Schiff gänzlich geborgen werden. (APA, 20.11.2012)

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