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Wien - Man dürfe nicht "wie ein Herr Strache" die "erheblichen Mehrkosten", die durch das neue EU-Budget auf Österreich zukommen werden, gegen Investitionen im eigenen Land ausspielen, erklärt Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) nach dem Ministerrat am Dienstag. Und er schließt bestimmt mit: "Die Pendlerpauschale können wir uns leisten." Durch Reformierungen in der Verwaltung und im Gesundheitswesen solle dafür eingespart werden.
Die Details sollen nun in einer Arbeitsgruppe diskutiert werden, der die SPÖ-Staatssekretäre Andreas Schieder und Josef Ostermayer sowie Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) angehören. Denn die Positionen der Koalitionsparteien unterscheiden sich in einigen Punkten.
Der ÖVP-Vorschlag konzentriert sich auf eine Steigerung der Fördersätze und eine künftige Abrechnung in Fünf-Kilometer-Schritten, die SPÖ strebt eine Ökologisierung und eine noch nicht festgelegte Einkommensobergrenze an. Faymann wolle mehr für Niedrigverdiener tun.
Trotz Differenzen ist sich der Kanzler sicher, dass eine Einigung gelingen wird.
Familienminister Reinhold Mitterlehner kündigte in der Presse eine Ausweitung des 60-Euro-Jugend-Jahrestickets für die Benützung aller öffentlichen Verkehrsmittel über Ostösterreich hinaus an. Im Herbst soll es losgehen. (Katharina Mittelstaedt, DER STANDARD, 21.11.2012)
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Insgesamt wird sich die Pendler-Förderung kommendes Jahr mit rund 530 Millionen Euro im Budget niederschlagen
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ist keineswegs leistbar und wird nach den Wahlen mittels Sparpakett dem Wähler in Rechnung gestellt. Die Finanzierung erfolgt über die Aufnahme von Krediten an den Finanzmärkten, wofür natürlich Zinsen gezahlt werden müssen.
Herr Faymann ist so seriös wie wir es von griechischen Politikern gewöhnt sind, die vor Wahlen verkünden "Das Geld ist da!" und Wohltaten an das Volk verteilen, obwohl der Staatsbankrott nahe ist.
Was soll der Unfug, Ökologisierung und der ganze Blabla - PP bis zur Nächsten Anbindung an den Öffentlichen Verkehr, vereinfacht bis zum Bahnhof und eine Jahreskarte dazu + die Verpflichtung der Öffis dieses Zusatzeinkommen in die Flächendeckung zu investieren + Verbot von Parallelbetrieben wie Bus fährt neben Bahn.
Das ist gerecht, ökologisch und Zukunftstauglich.
Wer absolut keine Moeglichkeit hat (Schichtdienst, auf mehr als der halben Strecke kein Oeffi) der soll Geld erhalten, alle anderen bekommen guenstige Jahreskarten!
Daher: Abschaffung des kleinen PP, die einzig sinnvolle Oekologisierung.
Das Pauschale wird erhöht, es wird keine Ökokomponente geben, keinen Höchstverdienst für den Anspruch auf das Pauschale und auch Dienstwagennutzer mit Tankkarte werden weiterhin profitieren, obwohl sie null Wegkosten haben. Gleichzeitig wird man noch ein paar Nebenbahnen einstellen, neue Autobahnen und Shoppingcenter bauen und sich über die verödeten Ortskerne wundern.
Also dass sich die ÖVP gegen eine Ökologisierung der Pendlerpauschale wehrt, ist in meinen Augen wirklich himmelschreiend.
Offensichtlich sitzt die ÖVP mit den Betonieren von der Asfinag und der Autoindustrie in einem Boot. Oder sie möchte die weitere Zersiedelung des Landes unterstützen (Ansiedelungen in Gemeinden ohne Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel).
bitte bitte ich hoffe die ÖVP fliegt bei der nächsten Wahl aus der Regierung - weil mit denen gibt s ja gar keinen Fortschritt!
Grüne Initiative für leistbares Öffi-Ticket finde ich um einiges charmanter + sinnvoller - http://niederoesterreich.gruene.at/365-euro-... hresticket
Aber so was von gerecht.
Bezahlen dürfen alle über die Steuer, fahren nur jene, welche ein Öffi haben.
Pendeln über 40 km wäre dann für die Bevorzugten auch noch ein Bargeschäft. Erlöst aus der PP mehr als Du für die Fahrkarte zahlst. Gutes Einkommen vorausgesetzt.
Denken Sie sich halt 'zur Verfügung' dazu und liefern Ihrerseits mehr als 'alle Förderungen neuberechnen' ab.
Inzwischen sieht man die werte ex-grüne Bobopartie am Land nur mehr bei der Erhebung von Forderungen für Ihre Stadtklientel und bei der Verhinderung jeglicher Projekte.
Eine Neztkarte für alle ist dort sinvoll wo ein gleichmässiger Zugang für alle vorhanden ist. Ansonsten ist es Abzocke der Benachteiligten.
welche 'berechnungen' soll ich jetzt abliefern? ist ja wohl klar, dass die grünen nicht für die erhöhung der pendlerpauschale sind. dh. die von ihnen angestellte rechnung wird es so niemals geben. dass jemand etwas daran verdienen sollte, ist einfach absurd. das grüne paket beinhaltet auch verbesserung der verkehrsinfrastuktur im öffentlichen bereich vor - den pröll ausgehungert in letzten jahrzehnten.
Was soll daran absurd sein, wenn die Ersparnis durch die PP größer ist als die Kosten für die Netzkarte.
Wieso kann dann jemand vom Semmering um 1 Euro nach Wien und zurück, während der vom Wechsel gefälligst selber schaun soll wo er bleibt ?
Und die Kosten für das Öffiticket für 50% der NÖ gehen dann beim Ausbau für die anderen 50% ab.
solche verwerfungen gibt es jetzt auch schon im zusammenhang mit verkehrsverbund ost. öbb-preispolitik aber: karten umso teurer, je mehr leute pendeln. halte das für verkehrt. diese forderung der grünen ist sicher populistisch, geht aber in die richtige richtung. man muss überlegen, was ist das ziel + welche maßnahmen muss ich setzen, um es zu erreichen. dann maßnahmen verhandeln und aufeinander abstimmen, um verwerfungen zu vermeiden. vielleicht: pendlerpauschale oder günstige netzkarte zur auswahl? das angebot ist ein anfang...
Und angesichts des auch zu diesem Thema verbreiteten Schwachsinns möge er raschest abgewählt werden. jeder, der Faymann wählt, soll danach nicht sagen dürfen, er hätte nicht gewusst, dass unser Kanzler bestenfalls Wohnbaureferent ist.
Zuerst wird einem das Geld schamlos aus der Tasche gezogen, die kalte Progression läßt einem buchstäblich das Blut in den Adern gefrieren.
Und dann soll man wegen ein paar Pennies aus der Pendlerpauschale Freudensprünge machen und das Kreuz an der richtigen Stelle anbringen?
Mit mir nicht! Vera**** wen anderen!
Warum wird mit Steuergeld das "aufs Land ziehen" und in der Stadt arbeiten finanziert? Ich bin dafür, dass alle, die echte Pendler sind und schon immer oder längere Zeit nicht in Städten leben, das abzusetzen. Die Speckgürtel-Bewohner können nicht wirklich sagen, sie haben mit Fahrtkosten nicht rechnen können.
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