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"The Walking Dead" auf Fox.
Besonders bockige Junggesellen haben es gut. Sie können sich alle versäumten Folgen der aktuellen dritten Staffel der weltweit mit 200 Millionen Zuschauern erfolgreichsten Serie in der Geschichte des Bezahlfernsehens während der Weihnachtsfeiertage noch einmal auf dem deutschen Abosender Fox in drei Blocklehrveranstaltungen zu Gemüte führen. Das Zombie-Survival-Spektakel "The Walking Dead" wird zwischen 24. und 26. Dezember bei Keksen und Dosenbier unter dem Motto "Weihnachten ohne Freunde" wiederholt.
Männer, die nicht warten, aber Englisch können, besorgen sich die aktuellen Folgen ohnehin immer gleich Montag nach dem US-Sendetermin bei den Piraten an der schwedischen Küste. Das ist aber verboten! Tage später kommt das Gemetzel dann regulär am Freitag in die deutschen Haushalte. Es ist schon ein Wunder, dass die Serie mit viel Blut und noch mehr Beuschel derart massiv in den Mainstream eingedrungen ist.
Zum einen handelt es sich bei der Geschichte um Sheriff Rick Grimes und seine immer wieder weggefressene, aber regelmäßig mit verhaltensauffälligen Charakteren nachbesetzte Patchwork-Familie vor allem in der aktuellen Staffel um Ekelfernsehen höchster Güte. Das Zombie-Kino in seiner Hochblüte der 1970er-Jahre und frühen 1980er-Jahre wirkt gegen die Schocks aus dem Fernsehen wie ein Kinderspaß mit Plastilin und Ketchup. Zum anderen ist es ja auch einmal schön, sich abseits von Diskussionssendungen fest ins Sofa krallen zu müssen, damit es einem nicht die Zehennägel aufstellt.
Archetypenlehre, Mythenstrukturen, Urbilder. Die Funktion des "Bösen" in der Gesellschaft. Der Einbruch des Irrationalen und Archaischen in die Zivilisation. Carl Gustav Jung. Kann man alles auf der Uni zurate ziehen, um diesen qualitätsfernen Splatterspaß für sich rechtfertigen zu können. Das Kind aber tief weit drinnen hat einfach Spaß daran, wenn es schlorpt, spritzt und röchelt. (Christian Schachinger, DER STANDARD, 21.11.2012)
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wer sich bisschen Hintergrundinfo,Making-ofs,etc. interessiert dem sei "The Talking Dead" ans Herz gelegt.
Quasi die "Talkshow" zum Thema Walking Dead.Gäste sind meist Schauspieler,Produzenten,etc.Echt witzig und interessant.Kommt immer am selben Abend wie die aktuelle Folge raus.
Ein Reiz der Serie liegt für mich in der Hochspannung, die sich zum Teil auch in den Zombie-freien Szenen hält. Zumindest war dies in der 1. Staffel so.
Der einzige Punkt, den ich bemängel, sind die Rolllenkliesches:
>Held ist männlich, weiß und hetero
>Frauen werden in das typische "Frauen-Rollenbild" gepresst. Stichwort Wäschewaschen.
Zum Thema "illegal downloaden": Ohne adäquates Angebot wird es so bleiben. Wenn man aber endlich englische/amerikanische Serien online (gerne gegen Bezahlung / z.B. monatliche Flatrate) sehen könnte, würden sicherlich viele dafür bezahlen.
Und by the way: Ich bin eine Frau und großer Fan von TWD
und schaue die serie auch gerne (weil welche halbwegs guten serien gibts denn aktuell noch? außer dem _genialen_ BREAKING BAD??) aber mittlerweile würde ich es interessanter finden, wenns wirklich wieder um das eigentliche thema zombie-mensch ginge, und nicht _nur_ um die zwischenmenschlichen konflikte wie bei jeder anderen x-beliebigen serie auch...
ja eh.cool is es schon.
Aber bissi flach sind die Charaktere schon.Im Endeffekt sind das alles heftige Soziopathen mit schweren Aggressionsproblemen,bringen in einer Tour mehr oder weniger grundlos (zt.geliebte)Menschen um und ein paar Folgen später ist alles wieder "brotherhood",liebender Familienväter,Eierkuchen.
p.s.:hab noch keine Folge versäumt ;-).
Ich würde ja gerne die qualitätsnahen Splatterfilme der Verfasserin kennen lernen.
Ich habe mir zB die ersten 2 Folgen angeschaut und dann eine lange Pause gemacht, da mir die Folgen zu durchsichtig waren. Habe dann aufgrund von Gruppenzwang doch weiter geguckt und muss sagen, dass ich momentan schon interessiert bin wie es weiter geht und das ist in meinen Augen bei einer Serie(wo die Folgen zusammenhängen) das wichtigste.
Man braucht natürlich auch die richtige Einstellung dazu. Wenn einem quasi Gehirnbrocken welche durch die Landschaft fliegen zu vulgär bzw. zu extrem sind, dann wird einem die Serie nicht gefallen. Wenn man jedoch einfach nur eine Serie anschauen will wo der Überlebensinstinkt im Vordergrund steht, ist man hier richtig
Irgendwie schreitet die Charakterentwicklung in der Serie nicht wirklich voran. Wenn ich daran denke, wie sehr mir Charaktere in anderen Serien ans Herz wachsen und wieviel man dann von ihnen weiß, dann ist das hier etwas dünn.
Auch fehlt mir eine Rahmenhandlung, wie sich die Gesellschaft neu findet und wehrt, ähnlich wie bei Falling Skies, obwohl mir da diese plakativen Heldenfiguren nicht gefallen.
Ansonsten ist es es gehobener Durchschnitt, aber sicher nichts, an das man sich länger erinnern wird.
... es ist eine Zombie-Serie und die Zombie-Inflation nervt echt schon langsam!!!
ABER: Es ist eine wirklich gut gemachte Zombie-Serie. 1. Die Zombies sind nicht diese superschnellen, hochaggressiven "28 Days later" oder "Resident Evil" Superzombies, sondern echt langsam und dumm ... aber viele.
2. Die Charaktere werden gut entwickelt und es ist eigentlich eine Endzeit-Serie, in der (ab der 2. Staffel) eben die allgegenwärtige Endzeit-Bedrohung sind, aber eigentlich nebensächlich. Es geht darum, was ist, wenn die Zivilisation zusammenbricht ... wie sich das Zusammenleben der Menschen ändert. Da ist TWD komischerweise wesentlich realistischer als z.B. "Revolution".
3. Unerträglich in DEUTSCH!!! Nur die englische US-Version anschauen!!!
Ab bei Walkind Dead ist wieder mal ein Ball umgefallen. Gut wir nehmen die gleichen Versatzstücke an Sätzen wie die die letzten Male und basteln daraus einen schönen Werbetext. Wär ja ein bisschen mühsam über etwas anderes zu schreiben. Ich mein Falling Skies ging noch weil da kann ich ja nur ein paar Metaphern und Namen austauschen. Treme, Game of Thrones, Newsroom, Boardwalk Empire usw is ja eh nix, alles der gleiche HBO Schas. Der kleine Maxl freut sich da schon lieber auf Walking Dead.
die charaktere sind alle dermaßen deppert und unlikeable und treffen ununterbrochen dermaßen blöde entscheidungen dass ich am anfang der zweiten staffel feststellen musste dass ich null emotionale bindung zu denen hatte und mir eigentlich am meisten wünsche dass sie alle von zombies gefressen werden
da hab ich dann aufgehört zu schauen...
.. auf die Serie - war aber auch für mich eine Enttäuschung - ähnlich wie Fallen Sky, die Idee ist gut, die Umsetzung aber nun wirklich nix besonderes.
Hat Jemand schon die Serie "American Horror-Story" auf Fox gesehen? Mich würde interessieren wie die ist... Danke.
AHS ist superst, wenngleich sicherlich nicht jedermans Geschmack. Die ersten zwei, drei Folgen von Season 1 sind noch etwas patschert - quasi beschränkt auf "Ghost of the Week" - aber später läuft dann alles spektakulär zusammen.
Season 2 hat übrigens ein komplett anderes Setting; ist aber bezüglich Stimmung/Struktur/Charakterentwicklung gleichauf mit S1.
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