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Die nach Ryanair zweitgrößte Diskont-Airline Europas flog mit 317 Mio. Pfund (395 Mio. Euro) in dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011/12 einen 28 Prozent höheren Vorsteuergewinn ein. Der Konzern profitierte vor allem vom wachsenden Drang britischer Fluggäste in Richtung sonniger Ziele wie Alicante in Spanien und Faro in Portugal.
Damit trotzte der Konzern - anders als Rivalen wie SAS oder British Airways - der Misere aus hohen Kerosinkosten und Kundenzurückhaltung. An der Londoner Börse kletterten die Easyjet-Aktien um mehr als sechs Prozent.
Easyjet hat neben Zielen in Spanien und Portugal auch die Zahl der Flüge zwischen wichtigen Wirtschaftsmetropolen ausgebaut. Easyjet-Chefin Carolyn McCall erklärte, immer mehr Geschäftskunden zu gewinnen, weil diese zunehmend kostenbewusst seien. So gelang es der Airline, Rahmenvereinbarungen für Dienstreisen mit dem britischen Parlament, dem britischen Verteidigungsministerium sowie mit Banken und Versicherungen abzuschließen.
Die Zahl der Passagiere stieg im Gesamtjahr um 7,1 Prozent auf 58,4 Mio. Zum Vergleich: Die AUA zählte elf Mio. im Jahr 2011. Die Auslastung der Maschinen wuchs um 1,4 Punkte auf 88,7 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich um fast zwölf Prozent auf 3,85 Mrd. Pfund.
Seit McCall im Juli 2010 ans Ruder kam, hat die Airline ihren Gewinn verdoppelt. An der positiven Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr will der Konzern auch die Aktionäre beteiligen: Easyjet schüttet eine mehr als doppelt so hohe Dividende aus als noch ein Jahr zuvor. Zudem werde künftig jährlich jeweils ein Drittel des Nachsteuergewinns an die Eigner ausgezahlt.
Der Easyjet-Erfolg unterstreicht, dass Diskonter in der aktuellen Krise weiter auf Erfolgskurs sind, während die Luft für lange am Markt etablierte Branchengrößen immer dünner wird. Sie können ihre Kosten oft nicht schnell genug senken. So durchkreuzte bei der Lufthansa zuletzt die Gewerkschaft Ufo die Sparpläne: Die Kranich-Airline musste sich mit einem millionenschweren Tarifabschluss den Frieden mit ihren streikerprobten Flugbegleitern erkaufen.
Die ums Überleben kämpfende skandinavische SAS rang den Gewerkschaften nur mit Mühe Gehaltskürzungen zur massiven Kostensenkung ab. Ihr machen Billiganbieter wie Ryanair oder Norwegian schwer zu schaffen. Generell profitieren diese von der Tendenz der Kunden, in der Krise verstärkt auf die Kosten zu schauen und günstigere Angebote vorzuziehen. Außerdem sind die Flugdiskonter schnell zur Stelle, wenn sich neue Möglichkeiten ergeben - wie zuletzt durch das Aus der Rivalen Spanair sowie Malev in Ungarn.
Im juristischen Streit um den Wert von Bonusmeilen der Lufthansa zeichnet sich eine Niederlage des klagenden Vielfliegers ab. Das Oberlandesgericht machte am Dienstag deutlich, dass es der Berufung der Lufthansa stattgeben werde. Gleichzeitig will das Gericht eine Revision zuzulassen. Tobias Eggendorfer will aus heutiger Sicht Revision gegen das Urteil einlegen. Die endgültige Entscheidung des Gerichts wird am 8. Jänner verkündet.
Für Lufthansa ist das Problem der Meilen von großer Bedeutung: Meilen sind zu einer mächtigen Schattenwährung geworden. Die Airline musste 2010 für ihr Bonusprogramm 620 Mio. Euro Rückstellungen in der Bilanz bilden. Es geht um 201 Mrd. noch nicht eingelöste Meilen. (Reuters, cr, DER STANDARD, 21.11.2012)
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so kostet die Flugminute A320 rund 50 €, bei rund 120 Passagieren und rund 120 Flugminuten sind das auch 50€ pro Passagier in eine Richtung, nur für den Flug selbst.
Und würden die Fluglinien die Umwelt- und Gesundheitskosten aufkommen, die sie verursachen in dem diese beispielsweise auch Mineralölsteuer zahlen würden oder sich - im Sinne der Steuergerechtigkeit - nicht länger um die Mehrwerts- und Grundsteuer drücken, wären die Kosten noch etwas höher.
Zwar flieg ich nicht mit denen( beruflich nicht flexibel genug, ect.) , allerdings finde ich es für Urlauber ganz gut. Man muss sich halt vorher informieren, damit nicht am Flughafen die große Überraschung wartet.
stelle ich wirklich keine besonderen Ansprüche, aber seitdem mich EasyJet in London mit gültigem Boarding-Pass ohne Begründung einfach stehengelassen hat, stehen die bei mir auf der schwarzen Liste. Dank VISA haben sie sich wenigstens nicht allzu lange an meinem Geld erfreuen können.
Einmal nach London Hin und Zurück hat mir persönlich gereicht.
Aufpreis für schnelleres Boarding, keinerlei Verpflegung ohne Aufpreis, nur 1 Handgepäck und das wird streng kontrolliert.
Da bieten Niki/Airberlin oder Austrian fürs gleiche Geld deutlich mehr.
"holzklasse"...ich verstehe ihr problem nicht?! sie kommen für einen günstigen preis von a nach b! und easyjet ist für innereuropäische flüge alles andere als unattraktiv, da sie über ein großes streckennetz verfügen. bei einem 1,5 std oda 2 std flug braucht man doch keine bordverpflegung - machen sie sich nicht lächerlich... (ich nehme an sie sind so jemand, der voll auf den milka tender abfährt - auf der strecke VIE-INN...) handgepäck wird streng kontrolliert und das ist auch gut so! ...btw: sie können so viel gewicht im handgepäck haben wie sie möchten, es muss halt nur die maße einhalten.. aus sicherheitsgründen antürlich, da das gepäckstück sonst nicht in die dafür vorgesehenen ladeflächen passt...
Ihre Erfahrungen decken sich mit den meinigen bei Ryanair. Trotzdem würde ich jederzeit wieder bei FR oder EZ einsteigen, der Preis macht's.
Klar sind die Sitze eng und es gibt keine Verpflegung, aber wozu auch? Einen Flug buche ich, um möglichst schnell und günstig von A nach B zu kommen. Das Ziel ist B, nicht die 2 Stunden bis ich in B ankomme. Wenn ich nur 100€ statt 200€ bezahle, dann nehme ich minimale Unannehmlichkeiten gerne in Kauf. Wenn's nochmal günstiger wird würde ich sogar 2 Stunden stehen, es geht schließlich nur um 2 Stunden bis zum Urlaub und nicht um den Urlaub selbst.
Natürlich gibt es Menschen die anders denken, und das ist auch gut so. Wenn alle so wie ich wären, dann wären die meisten Unternehmen schon pleite.
wirklich billig sinds ja leider nicht
ryanair: bus raus nach bratislava 20 €
nur flughafen stansted: 30 euro für bus nach london rein
12€ kreditkartengebühr wenn man keine prepaid master card hat
und und und
warum man beim check in auch keinen platz zugewiesen kriegt ist mir auch fraglich
wenn ich wirklich nur mit handgepäck fliege und zum bsp linz cambridge will dann ist ryanair natürlich toll
Zug Wien-Bratislava-Wien 14 Euro, Bus in Bratislava zum Flughafen und retour ca. 3-4 Euro insgesamt, Bus Stansted-London-Stansted 15 Pfund.
Günstig isses, da kann man sich nicht beschweren (die U-Bahn-Station Heathrow liegt in der äußersten Zone, da zahlen Sie auch nicht wenig). Die Probleme sind, dass man sich bei Ryanair nicht wie ein Mensch behandelt fühlt und die Zeit, die man verplempert. Vor allem die Busfahrt nach London dauert ewig. Zug ist schneller, kostet aber auch mehr.
Also das Service bei Niki ist zB wesentlich besser als auf manchen AUA-Flügen. Sowohl beim Einchecken (wegschauen bei ein paar kg Übergepäck - KLM und AUA waren da extrem pingelig) als auch in der Luft (Malbuch und Spiele für die Kinder, kleiner Snack) kann ich über AB/Niki nicht klagen. Auch Sky-Europe war für den Preis (19 Euro für viele Ziele in Europa) auszuhalten. Der Flughafen Bratislava ist halt am A**** der Welt und der Umstieg auf Wien hat Sky-Europe das Genick gebrochen.
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