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Wien - Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SP) äußerte sich in einer Aussendung zufrieden mit der Entwicklung des Budgets: Laut Voranschlag für 2013 stünden der Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft 231,3 Millionen Euro zur Verfügung. Dies bedeutet im Vergleich zu 2012 eine leichte Steigerung: "Die Kultur bekommt um zwei Millionen Euro oder knapp ein Prozent mehr."
Davon profitieren würden u. a. das Wien Museum mit seinem neuen Depot sowie die Bezirksmuseen oder der Filmbereich. Die Ausgaben für Kultur und Wissenschaft hätten - laut Aussendung - von 167,3 Millionen Euro im Jahr 2001 auf nun 231,3 Millionen "angehoben" werden können. Vor drei Jahren hatte Mailath-Pokorny allerdings für das Jahr 2010 einen Voranschlag in der Höhe von 236,6 Millionen bekanntgegeben.
In der aktuellen Aussendung heißt es: "Der Anteil von Kultur und Wissenschaft am Gesamtbudget der Stadt Wien beträgt unverändert knapp zwei Prozent." Vor drei Jahren lag der "unveränderte" Wert jedoch höher: " Damit machen die Bereiche Kultur und Wissenschaft mittlerweile 2,1 Prozent des Gesamtbudgets aus." (trenk, DER STANDARD, 21.11.2012)
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wenn man die Kostensteigerungen bei den großen Häusern (Wien Museum, Volkstheater, Josefstadt, Symphoniker, Konzerthaus usw) bedenkt, die allein die jährlich steigenden Personalkosten verursachen, dazu teurere Energiepreise, städtische Abgaben -also Steigerungen, gegen die man gar nichts machen kann! -, so ist ein gleichbleibendes Budget doch ein Mißerfolg! Das heißt doch nur, dass die vielen kleinen Förderungen immer mehr reduziert werden müssen.
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