Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Eine Kombination der Technologien von MR (Magnetresonanztomographie) und PET (Positronen-Emissions-Tomographie) war bisher eine große technische Herausforderung, da diese auf unterschiedlichen physikalischen Effekten beruhen, die normalerweise nebeneinander nicht funktionieren können. Die Magnetfelder, die ein MR erzeugt, beeinflussen herkömmliche PET-Detektoren, was simultan aufgenommene menschliche Bilder bisher unmöglich machte.
Das "Biograph mMR"-Gerät ist weltweit die erste Baureihe, mit der Magnetresonanz-Bilder und Darstellungen aus der Photonen-Emissions-Tomografie (PET), ein nuklearmedizinisches Verfahren, simultan produziert werden können. Siemens-Medizintechnik hat nun vom Wiener AKH den Auftrag zur Lieferung dieses revolutionären Systems für die medizinische Bildgebung bekommen.
Der "Biograph mMR" soll neue Möglichkeiten bei der Erkennung von Krankheiten im Bereich der Neurologie, Onkologie und Kardiologie sowie in der Therapieplanung eröffnen. In der Forschung könne er zum Beispiel die Entwicklung neuer Biomarker oder personalisierter Therapieansätze unterstützen. Eine Ganzkörperaufnahme mit dem integrierten System soll in rund 30 Minuten erfolgen, im Vergleich zu bislang mindestens einer Stunde Zeitaufwand für aufeinander folgende MR- und PET-Untersuchungen.
Die ersten Systeme des "Biograph mMR" sind bisher an Universitätskliniken und Forschungszentren in Europa, den USA und Asien vor allem für die klinische Forschung in Betrieb. Das neue Gerät wird ab Ende 2013 zum ersten Mal in Österreich im Forschungseinsatz sein.
Zwischen Siemens Österreich und AKH Wien beziehungsweise der MedUni Wien gibt es eine Reihe von Forschungskooperationen, wie etwa das Exzellenzzentrum für Hochfeld-Magnetresonanztomographie (Siegfried Trattnig/Universitätsklinik für Radiodiagnostik), wo wissenschaftliche Untersuchungen des Stoffwechsels, des Gehirns und der Muskulatur durchgeführt werden, oder auch im Bereich der Krebsforschung (Thomas Helbich/ Universitätsklinik für Radiodiagnostik) - speziell in der Brustkrebsforschung.
Mit dem Biograph mMR werde man innovative Forschungsprojekte vorantreiben, betont Marius Mayerhöfer von der Universitätsklinik für Radologie in Wien. (APA/red, derStandard.at, 20.11.2012)
Forscher fanden heraus, dass jeder Mensch einen eigenen "Atemabdruck" aufweist, was neue diagnostische Möglichkeiten eröffnet
Kosteneffektive Untersuchungsmethode: Mit der Notfallsonografie kann eine korrekte Therapie rasch eingeleitet werden
Scheinbare Floskeln repräsentieren die Verbindung zwischen Seele und Körper - Für Mediziner ein wichtiges diagnostisches Hilfsmittel
Risiko kann anhand einzelner Kriterien nicht abgeschätzt werden
Medizin wird sich grundlegend verändern, sagt Severin Schwan, CEO des Pharmakonzerns Roche. Karin Pollack erklärte er, was Diagnostik damit zu tun hat
Vor 40 Jahren erfunden - Auflösung bis auf 0,2 Millimeter - Zu viele invasive Herzkatheter-Untersuchungen
Neue Untersuchungstechniken sollen Forschern helfen, den Grad von Hirnverletzungen besser einzuschätzen und die Regenerationszeit vorherzusagen
Deutsche Forscher entwickeln ein System, mit dem es möglich sein soll, das Richtungshören von Kindern genauer zu erheben und zu diagnostizieren
Der Allergen-Chip weist bereits auf eine Allergie hin, wenn äußerlich noch keine Symptome erkennbar sind
Innovativer Test reduziert die Diagnosezeit bei Herzinfarkten und erleichtert Risikobestimmung für zukünftigen Herzinfarkt
Zusammensetzung von Drüsen rund um die weiblichen Harnleiter wird derzeit diskutiert - Gewebecharakteristika nachgewiesen
Deutsche Forscher entwickeln Leistungstest, der ökonomisch, valide und zuverlässig alltagspraktische Fähigkeiten bei leichter Demenz messen soll
Nicht-invasive Blutdruckmessung ermittelt Blutdruck in Herznähe - System wird laut Experten die Einschätzung des Infarktrisikos erleichtern
Bei Verdacht auf eine Unterarmfraktur bietet sich der Ultraschall als sichere Alternative zur konventionellen Röntgendiagnostik an
Frühes Training im Kindergartenalter ist besonders erfolgversprechend - Frühtest soll potenziell gefährdete Kinder identifizieren
Lungenödem, Pneumothorax und Pleuraerguss lassen sich im Ultraschallbild darstellen
Aussagkräftige Diagnostik post mortem mit Hilfe spezieller Computertomographie
Bessere Prognose über langfristigen Krankheitsverlauf bei Hochrisiko-Patientinnen
Experten wollen keine Umstellung auf Einladungsprogramm - Der Verzicht auf Ultraschall könnte die Zahl der Todesfälle erhöhen - Hauptverband dementiert
Elektronische "Nase" liegt bei Tests zu 75 Prozent richtig - Kleine Testreihe
Eine maßgeschneiderte Operation am Gehirn kann die Anfallshäufigkeit verringern oder stoppen
Große Dosen erhöhen Risiko für Bildung von Sekundärtumoren
Grazer Forscher entwickelten eine Methode, die die Kollagenstrukturen in den Blutgefäßen sichtbar werden lässt
Bei Zahn-Röntgen mindestens einmal jährlich ist das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, 1,4- bis dreifach erhöht
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.