Zwei weitere Tibeter starben nach Selbstverbrennung

Seit zwei Jahren bereits 80 Fälle

Die Serie der Selbstverbrennungen von Tibetern reißt nicht ab. Seit Montagabend erlagen nach Angaben von Exiltibetern zwei Männer ihren Verletzungen. Den Berichten zufolge hatten sich der 25 Jahre alte Wangchen Norbu und der 34-jährige Tsering Dhondup aus Protest gegen die chinesische Herrschaft über ihr Volk selbst angezündet.

Die beiden Vorfälle seien unabhängig voneinander in den chinesischen Provinzen Gansu und Qinghai geschehen. Damit stieg die Zahl der Selbstverbrennungen allein in diesem Monat auf 16. In den vergangenen zwei Jahren haben sich nach Angaben von Exil-Tibetern bereits 80 Tibeter selbst angezündet. (APA, 20.11.2012)

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