63. Berlinale: Filmfestspiele widmen sich dem Weimarer Kino

Eigene Retrospektive zum Einfluss auf das internationale Filmschaffen

Berlin - Die Berlinale widmet ihre nächste Retrospektive dem Einfluss des Weimarer Kinos auf das internationale Filmschaffen nach 1933. In der Weimarer Republik sei Filmgeschichte geschrieben worden, betonte Festivaldirektor Dieter Kosslick am Dienstag.

In der Reihe der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin (7.-17. Februar) stehen dazu 33 Filme auf dem Programm. Es geht um das Werk deutschsprachiger Emigranten bis in die 1950er Jahre. Die Retrospektive "The Weimar Touch" wird von der Deutschen Kinemathek und dem New Yorker Museum of Modern Art gemeinsam kuratiert.

Als Wiederentdeckung gilt dabei der erst jüngst restaurierte niederländische Film "Komedie om Geld" (Komödie um Geld, 1936) von Max Ophüls. Auch Billy Wilder ("Manche mögen's heiß") oder Michael Curtiz' Klassiker "Casablanca" dürfen nicht fehlen. Zum historischen Kontext erklärte die Berlinale, mehr als 2.000 Filmschaffende vor allem jüdischer Herkunft hätten nach 1933 emigrieren müssen. (APA, 20.11.2012)

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