Nadal erstmals wieder auf dem Tennisplatz

Trainingsstart nach fast fünfmonatiger Pause

Mallorca - Fast fünf Monate nach seinem bisher letzten Spiel hat Rafael Nadal am Dienstag wieder mit dem Tennis-Training begonnen. Unter der Aufsicht seines Trainers und Onkels Toni Nadal schlug der ehemalige Weltranglisten-Erste in seiner Heimatstadt Manacor auf Mallorca erstmals wieder ein paar Bälle über das Netz.

Nadal hatte wegen einer Knieverletzung sowohl die Olympischen Spiele, die US Open als auch das ATP-Finale in London verpasst. Zuletzt hatte der 26-Jährige in der zweiten Runde von Wimbledon überraschend gegen den Tschechen Lukas Rosol verloren.

Gibt es in den kommenden Wochen keinen Rückschlag, will Nadal Ende des Jahres bei einem Schaukampf in Abu Dhabi sein Comeback feiern. Danach hat das mallorquinische Kraftpaket eine Teilnahme am ATP-Turnier in Doha (31. Dezember bis 6. Jänner) geplant. Nadal litt am Hoffa-Kastert-Syndrom im linken Knie. Dabei handelt es sich um eine Schwellung von Fettgewebe, das sich unterhalb der Patellasehne bildet. Zudem hatte er am selben Gelenk einen Sehneneinriss. (APA, 20.11.2012)

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Nadal bald nicht mehr Top10?

Nadal erwartet nicht von sich, dass er die AO gewinnen kann.

Ihn würde es auch nicht überraschen, wenn er schon bald aus den Top10 rausfallen würde.

Im "sich selber einschätzen" war Rafa ja noch nie der Beste.

was passt dir schon wieder nicht?

natürlich ist nadal ein tiefstapler, was ja nicht unsympathisch ist, aber ganz unrealistisch finde ich diese prognosen nicht.

als er vor 3 jahren pausieren musste - und damals war er "nur" 2 monate weg - dauerte es ziemlich lange bis er wieder turnier gewann.

mich würde es übrigens nicht wundern, wenn diese verletzungspause von langer hand geplant geworden wäre - denn es gibt für nadal eigentlich keinen günstigeren zeitpunkt als nach wimbledon dafür. die herbstsaison ist nadals schwächste phase, olympiasieger war er schon, so bleiben nur die UO als wirklich einziges großes turnier, das er versäumt. außerdem bleibt nach wiederbeginn genug zeit um bis zur sandsaion wieder on top zu sein.

Es passt schon alles. Habe nur wiedergegeben, was ich im tagesanzeiger gelesen habe.

wenn dem so wäre, war's längerfristig die goldrichtige entscheidung: nämlich um diese immer wiederkehrenden knieschmerzen endlich in den griff zu bekommen und so nicht nur die karriere zu verlängern sondern wahrscheinlich auch seine performance.

es war wohl höchte zeit dagegen etwas zu unternehmen bevor's wirklich zu spät ist und er frühzeitig seine karriere beenden muss.

Werter Sandonkel, Fakt ist: Es git nun mal 3 Outdoor-Beläge und 1 Indoor-Belag.

Während sich in den letzten Jahren alle Outdoor-Beläge nivellierend angenähert haben, ist der klassische Indoor-Belag halbwegs konstant schnell geblieben. Und damit ist auch die kurze Hallensaison ein halbwegs selbständiger Abschnitt im ATP-Kalender geblieben.

Selbst wenn das geändert werden würde, hätte Ihr Neffe im letzten Saisonviertel wie immer deutlich geringere Chancen auf einen Turniergewinn.

Ein deutlicher Unterschied der Beläge in der Outdoor-Saison wäre reizvoll, um die üblichen Favoriten zu fordern und taktische Varianten zu fördern. Nadal gegen Llodra 2011 in Wimbledon auf dem Rasen mit dem Tempo von 1999 - wenn beide in Form sind, wäre das ein äußerst attraktives Match.

Bitte keine Abnutzungsschlachten mehr in x-ter Auflage!

Und bevor ich es vergesse. Das ist keine Geschichte von Toni Nadal alleine. Hier heißt es eher Federer - Nadal. Immerhin hat Federer gerade eben wieder schnellere Beläge und Bälle gefordert. In London war er "sehr glücklich" mit dem Belag und er wünsche sich mehr solche Turniere.
Natürlich sind diese Aussagen eine Provokation für alle Sandplatzspieler und nicht Hallenexperten.

Wenn das Interview richtig zitiert wurde, fordert offenbar nicht nur Federer sondern der Großteil der Spieler schnellere Beläge,aber die ATP soll auf die Wünsche der Spieler nicht hören, er wünscht sich aber Sand bei den WTF??

Finde es seltsam, dass er seinem Neffen nur zutraut auf Sand das WTF zu gewinnen (es findet ja nicht nur in der Halle statt, je nach Austragungsort auch Freiluft).

Die wechselnden Bedingungen machen mMn deswegen keinen Sinn,weil zu dieser Zeit eben auf Hartplatz gespielt wird und dann beim Showdown plötzl auf Rasen oder Sand zu spielen..da würden sich die Spieler noch mehr beschweren. Das wäre so als würden die FO auf Hardcourt ausgetragen und alle Vorbereitungsturniere auf Sand, das macht wenig Sinn..

belagsdiskussionen

da ist sich eben jeder selbst der nächste.
federer will schnellere beläge, nadal mehr sandplatzturniere, djokovic und murray wahrscheinlich mehr (langsame) hardcourt-turniere. surprise surprise! ;)

den vorschlag das atp-finale jedes jahr auf einem anderen belag ausstragen, machte schon muster. das brächte neuen schwung rein u wäre mMn eine überlegung wert.

fairerweiso muss man allerdings auch anmerken, dass jeder belag sowie sein major hat - und so würde das atp-finale eben sowas wie das hallenmajor bleiben.

Klar ist sich jeder selbst der nächste und das ist auch legitim. Als Zuschauer wünsch ich mir mehr Abwechslung, darum wieder etwas mehr Mischung bei den Belägen und damit unterschiedliche Spielstile ;)

Das WTF wurde ja auch schon im Freien ausgetragen, aber ich finde die momentane Konstellation sehr gut, so wie du sagst, quasi das Hallen-GS. Für ein Turnier urplötzlich auf einen komplett anderen Belag umzusteigen halte ich nicht für so sinnvoll (schadet wohl eher der Qualität der Matches).

Im Vergleich zu den Finals in Shanghai sind die in London schon mal um Klassen besser. Dort fanden ja Spiele teilweise mit halbleeren Rängen und selbst wenn Leute da waren gänzlich ohne Stimmung statt. War halt doch ein Fehler nur wegen dem Geld dorthin zu gehen.
Die sollen das Finale mal in Spanien machen. ;)

Also Spanien..ich weiß nicht, bei dem Duell im DC gegen Österreich waren nicht mal da die Ränge voll. Da interessierte sie eigentlich nur Nadal und da er nicht spielte kamen viele auch nicht.

Die O2 Arena ist schon eine ziemlich coole Location, auch der Madison Square Garden war genial, wobei sich Deutschland ebenfalls wieder ein großes Tennisturnier verdient hätte (aber die haben zur Zeit offenbar kein großes Interesse daran).

auch das ist legitim, dass du dir wieder mehr netztennis bzw. mehr abwechslung wünscht.

mein "geschmack" ist da eben ein anderer. mich faszinieren die grundlinienralleys, die qualitativ so hochwertig geworden sind, einfach mehr. auch im atp-finale ging's ja hauptsächlich von hinten zur sache - und was da von djokovic und federer geboten wurde, war einfach nur geil.

mit der beschleunigung der beläge gäb's zwar nach wie vor so ralleys, sie würden aber weniger werden - und ich kann gar nicht genug davon kriegen. federers rückhand z.b. ist mitterweile nicht nur ein augenschmaus sondern auch unglaublich gut geworden - das wäre bei schnelleren belägen in diesem ausmaß gar nicht nötig gewesen.

Wenn ich an das Serve and Volley Spiel von Edberg denke, mit seinem perfekten Rückhand-Volley dann fehlt mir da wirklich etwas ;)

Und Federer hätte ich die selbe Perfektion zugetraut, wenn sich das Tennis in diese Richtung entwickelt hätte. Bei den Duellen der Top 4 sind die mit Federer Beteiligung für mich die besten, weil er eigentl der einzig aggressive Typ ist und man einen Gegensatz hat. Die anderen Matches sind etw eintönig und ich sehe weit und breit keinen aggressiven Nachfolger mit Top-Niveau, das macht mir schon Sorgen..

kommt darauf an was man unter "aggressiv" versteht. er hat sicher den stärksten zug zum netz, aber aggressiv spielen auch die anderen 3, weil anders heute nichts mehr zu gewinnen ist. murray musste da enorm nachlegen, um endlich ein major zu holen.

dass für dich die duelle mit federer-beteiligung die besten sind, überrascht mich jetzt nicht so groß. ;) aber stimmt schon, er ist sicher jener spieler, der sich von den anderen 3 am meisten abhebt.

edbergs rückhandvolley war natürlich genauso wie seine gesamte rückhandseite - ein traum, aber man sollte nicht vergessen, dass er mit seinem eleganten, powerfreien aufschlag/volley-spiel schon vor der verlangsamung keine meter mehr hatte.

heute würde es asse und vorhandgranaten hageln.

Ja Zug zum Netz ;) Nadals Aggressivität bedeutet,nicht erst nach dem 20igsten Schlag auf den Punkt zu gehen, das ist aber nicht was ich mir unter unterschiedl Spielstil vorstelle.

Wir brauchen beides, Grundlinien- & Angriffspieler, weil das schon immer die besten Matches waren und da sehe ich einfach eine Fehlentwicklung.

Dass Edberg am Ende nicht mehr mithalten konnte lag vor allem an Rückenproblemen, warum er tlw versuchte seinen Aufschlag umzustellen.. Mit seinem Tennis konnte man aber auch in den späten 90iger erfolgreich sein, siehe Rafter, der Edberg extrem ähnlich war, leider auch was die Verletzung anbelangte (nur noch schlimmer).

Wer weiß wie "echt" hier zitiert wurde?

Schweizer Medien traue ich im Zusammenhang mit Nadal keine objektive Berichterstattung mehr zu. Was da schon gekommen ist... Fast schon so lächerlich wie die damaligen Anschüttungen gegen Hermann Maier.
Ich habe gestern ein bißchen gelesen was die Spieler zu Federers Forderung nach allgemein schnelleren Belägen und Bällen sagen und außer Mardy Fish konnte ich niemand finden der da zugestimmt hätte. Also ein solcher Trend ist eher nicht erkennbar.

Ich denke er traut ihm den Sieg schon auch auf Hartplatz oder Rasen zu. Auf Sand wäre es nur leichter. ;)
Das mit den Umstellungsproblemen kann man auch nur bedingt gelten lassen. Immerhin müssen sich die Spieler nach Paris innerhalb kürzester Zeit gleich zwei mal umstellen (Rasen, Hartplatz).

Naja es gibt schon mehrere Spieler, die sich schnellere Beläge wünschen (nicht nur Aufschlagriesen).

Der Vergleich mit der Umstellung auf Wimbledon bzw UO hinkt, da hier vor dem jeweiligen "Main Event" einige Vorbereitungsturniere stattfinden. Derjenige, der etwas Matchpraxis auf einem neuen Belag will, hat vor jedem GS Turnier die Möglichkeit dazu. Und so wie im Moment das WTF (als 5-wichtigstes Turnier) in London angelegt ist, ist das auch da der Fall (quasi das Highlight der Hallensaison), das finde ich sehr stimmig und sinnvoll!

"Schweizer Medien traue ich im Zusammenhang mit Nadal keine objektive Berichterstattung mehr zu. Was da schon gekommen ist."

Welche Unwahrheiten haben Schweizer Medien über Nadal verbreitet? Das würde mich schon sehr interessieren.

Naja, hauptsächlich 2006 und 2007 die ganzen Dopingbehauptungen (gleicher Schmäh wie bei Hermann Maier). Offensichtlich sind bei schweizer Journalisten Gegner die auftauchen und schweizer Topsportler besiegen automatisch gedopt. ;)

Und wo bleiben die Beweise? Welche Links haben Sie zu diesen Behauptungen anzubieten?

Dopinggerüchte um Nadal gibt es wahrscheinlich viele. Und die wiederum wurden sicher nicht nur von den Schweizer Medien verbreitet.

Die Anschuldigungen von 2006 kann man auch hier beim Standard nachlesen ( http://derstandard.at/2355779 ) und von 1997/1998 sind offensichtlich keine Artikel mehr zu finden. Aber wenn ich mal Zeit habe, hole ich ein paar aus meinem Zeitungsarchiv und scane sie extra für Sie ein. ;)

Na die Schweizer Zeitung und auch der Standard haben keine Unwahrheiten verbreitet. Sie haben lediglich wiedergegeben, was ein gewisser Herr aus dem Schweizer Team verbreitet hat.

Was soll daran falsch sein?

Ich habe damals die schweizer Medien genau gelesen. Ich weiß schon noch was da alles so in den Raum gestellt wurde (Doping mit Pansold, Obertauern dient dem ÖSV zum Dopen, Hermann Maier kann auf natürlichem Weg nicht so viele Muskeln haben, MvG ist technisch so stark und normal unbesiegbar, ...).

Bin kein Schweizer und daher nicht der Pflichtverteidiger der Schweizer Medien, aber Ihre Unfähigkeit zu differenzieren ist schon auffällig. Nur wenn das eine odere andere Medium in der Schweiz vor Jahren auf diese Dopinggerüchte Bezug genommen hat, kann man doch nicht für alle Ewigkeit allen Schweizer Sport- Journalisten die Seriosität absprechen.

Meine Beobachtung ist die, dass Schweizer Medien auffallend nüchtern und vergleichsweise objektiv berichten und schon mal auch Kritisches über Federer schreiben, wenn dies angebracht ist.

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