Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Stockerau - Zeno Stanek wird die 1964 gegründeten Festspiele Stockerau - nach Alfons Haider, der sich nach 15 Jahren Intendanz mit "A Chorus Line" verabschiedete - neu ausrichten: Mit Friedrich Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame" setzt er auf hochwertiges Sprechtheater sowie neun "große" und 96 kleine Konzerte in den Lokalen. Damit soll die ganze Stadt in Festivalstimmung versetzt werden, sagte er bei der Präsentation seines Konzeptes am Dienstag.
In der Hauptrolle wird Anne Bennent zu sehen sein, Premiere ist am 25. Juni 2013. Den Soundtrack zu der, so Stanek, "nach wie vor topaktuellen", spannenden und skurrilen tragischen Komödie wird der Stockerauer Musiker und Gitarrist Karl Ritter liefern, der auch als Darsteller mitwirkt. Gespielt wird jeweils Mittwoch bis Samstag.
Menschen der Region einbinden
Stanek, der im Waldviertel das "Schrammel.Klang.Festival" gegründet und die Sommerproduktion des Litschauer Herrenseetheaters geleitet hat (wo ihm Margit Mezgolich folgt), sprach von einer "wunderschönen" neuen Aufgabe in der für Sommerspiele "prädestinierten", urbanen Weinviertler Stadt nahe Wien - mit einer Bühne vor dem größten Kirchturm Niederösterreichs. Die prächtige Architektur des Dr. Karl Renner-Platzes soll in das Bühnenbild hineinverwoben werden, meinte er und betonte zugleich seine Maxime, die Menschen in der Region einzubinden.
Das geschehe sowohl durch Laien-Komparsen bei der Theaterproduktion - neben Schauspielern - als auch durch das Rahmenprogramm: Den 25 Vorstellungen werden sich - bei freiem Eintritt - Nach(t)konzerte mit jungen Künstlern und Bands in je vier Lokalen anschließen, deren Bandbreite von Jazz über Klassik bis zu Weltmusik und Folk reicht. Vor den Theateraufführungen werden unter dem Motto "Brot - Wein - Käse" Winzer der Region ihre Weine kredenzen - der Käse kommt, in Anlehnung an das Stück, aus der Schweiz.
Das - nicht genregebundene - Musikfestival im Rahmenprogramm nannte der neue Intendant "querfeld1": Auf der Hauptbühne auftreten werden (meist sonntags) The Philharmonics, Willi Resetarits und Stubenblues mit "Ois offen", Otto Schenk mit der Premiere von "Humor nach Noten" und Pigor & Eichhorn mit Band. Weiters zu hören sind "The Blues Brothers Are Back" und "Nouvelle Cuisine" mit Swing.
Stanek "mit offenen Armen" empfangen
Die erste Saison sei die wichtigste, so Stanek, der sich 100 Prozent Auslastung beim Sprechtheater erhofft. Die Kalkulation sei auf 65 bis 70 Prozent Gesamtauslastung ausgelegt. Er sei von den Menschen "mit offenen Armen" empfangen worden, und die Zusammenarbeit mit der Stadt großartig, daher kündigte er an, die Festspiele in den nächsten Jahren um weitere Module ergänzen zu wollen. In Gründung befindlich ist auch ein Verein der Freunde und Förderer der Festspiele Stockerau. Der Kartenverkauf starte ab sofort, eine Weihnachtsaktion bietet zehn Prozent Ermäßigung. Betont wurde auch die hervorragende Verkehrsanbindung der Stadt sowohl mit Öffis als auch über die A22.
Bürgermeister Helmut Laab (S) und Vizebürgermeisterin Christa Niederhammer (V) zufolge fiel der Gemeinderatsbeschluss für die Neuausrichtung der Sommerspiele einstimmig. Mit der Bestellung Staneks beginne ein neuer Abschnitt, mit Sprechtheater kehre man zu den Wurzeln zurück. Das reiche Veranstaltungsprogramm entspreche dem Wunsch der Bevölkerung nach mehr Festspielstimmung. Sämtliche eingebundenen Lokale und Betriebe werden mit eigenen Fahnen gekennzeichnet. (APA, 20.11.2012)
Link
Nicht nur von Pappe: Der Burgtheater-Spielplan 2013/14
Peter Turrini gibt den Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, eine Plattform. In "Aus Liebe" dürfen sie ihre Wut und ihre Ängste artikulieren.
Johan Simons verzichtet auf Vertragsverlängerung
Pfiffig: "Der Revisor" von Nikolai Gogol ist in einer Neuübersetzung an den Kammerspielen in Linz zu sehen
Uraufführung von Julya Rabinowichs Asylwerberdrama "Tagfinsternis" durch Filmregisseur Markus Schleinzer
Das Volkstheater in den Bezirken bringt "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)" an einem Abend
Wojtek Klemms Interpretation von Sartres "Die schmutzigen Hände" enttäuscht in Graz als unentschlossener Abend mit Längen
Luk Percevals "Hamlet" zu Gast in St. Pölten
Der Gewinner des Retzhofer Dramapreises Ferdinand Schmalz im Gespräch mit seinem Vorgänger, Ewald Palmetshofer
Das Stück von Autorin und Regisseurin Isabella Feimer bleibt unausgegoren
Am Dienstag vorgestellt: 15 Neuproduktionen, ein Renovierungswunsch
TiB und Schauspielhaus mit "Lehrerzimmer 8020"
Als Plädoyer für die Kraft der Umwälzung hat Dimiter Gotscheff Heiner Müllers Stück inszeniert
Vitalspritze für Kleists "Michael Kohlhaas" im Rahmen der Jungen Burg im Vestibül
Diktatur des Fitnesswahns: Juli Zehs "Corpus Delicti" im Theater Drachengasse
"Die fetten Jahre sind vorbei" im Linzer Theater Phoenix
In Anne Leppers Stück "Seymour" arbeiten dicke Kinder gegen ihre Körper
Finanzhai-Dekonstruktion: Das Theaterstück "Wir verkaufen immer" im Foyer des Landesmuseums Kärnten
"Täterinnen!"-Monolog-Abende mit "Covergirl" und "Kommandeuse"
Die Schauspielerin wurde für ihre Verkörperung von Queen Elizabeth II. in "The Audience" ausgezeichnet
Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits erzählen in "PaRaDiSo" auch von 25 Jahren Odeon
Johann Kresnik kehrt an die Berliner Volksbühne zurück - Der Abend ist eine Liebeserklärung an die Künstler
Für Andrea Breths Inszenierung wird ein hohlwangiger, älterer Komparse gesucht
Herbert Föttinger und Christiane Huemer-Strobele zeichnen in "Das Theater in der Josefstadt" opulent und minutiös die Geschichte des Hauses nach
Das Serapionstheater übersiedelte vor 25 Jahren in die damals leerstehende Getreidebörse und machte sie zum Odeon
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.