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Linz/Wien - Der börsenotierte oberösterreichische Autozulieferer HTI High Tech Industries AG führt derzeit Gespräche mit Investoren über die künftige Finanzierung der Gruppe im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung - was zur Abgabe einzelner Konzernbereiche führen kann. Die Umstrukturierung könnte auch mehrstufig ausfallen, sagte Vorstandsvorsitzender Peter Glatzmeier am Dienstag. Interessierte Investoren, mit denen man schon in den kommenden Tagen eine Lösung finden will, gebe es "einige". Über mögliche Änderungen in der Aktionärsstruktur des Unternehmens, "kann man erst etwas sagen, wenn Ergebnisse vorliegen", sagte Glatzmeier.
Durch die geplante Neuausrichtung "soll die Gruppe künftig über ausreichende finanzielle Ressourcen, Eigenkapital und eine reduzierte Verschuldung verfügen, sodass die Finanzierung geplanter Investitionen und der laufende Betrieb gesichert sind", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Bezüglich konkreter Auswirkungen der Marktveränderungen scheint es aber Unsicherheit zu geben. "Die besten Ökonomen sind da unterschiedlichster Meinung, wie es insgesamt weitergeht", so Glatzmeier. Zwar gebe es die höchsten Auftragsbestände der Geschichte des Unternehmens in der Energietechnik und Infrastruktur - aber das Hauptgeschäftsfeld Autoindustrie leide.
"Wir gehen davon aus, dass es 2013 in der Mobilität und hier vor allem in der Autoindustrie Rückgänge geben wird - aber niemand kann sagen ob diese vielleicht fünf Prozent ausmachen oder gar zweistellig ausfallen", erklärte Glatzmeier.
Da die Ergebnisse der Verhandlungen zur finanziellen und strategischen Neuausrichtung abgewartet werden, werden Zahlen zum 3. Quartal erst Anfang Dezember mitgeteilt. Schließlich sollten die Ergebnisse "Auswirkungen auf die Unternehmenstruktur und damit auf die Finanzberichterstattung haben", so HTI in ihrer Aussendung. (APA, 20.11.2012)
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Nur Kosten bei größeren Kapitalerhöhungen über dem Marktschnitt
Dieser Mann hat eine große Firmengruppe nur auf Schulden aufgebaut!
Im Jahr der Hochkonjunktur, dem Jahr 2011, haben die Resultate dann so ausgesehen:
Fremdkapital:....84,4%
Die 221 Mio. waren mehr als der gesamte Jahresumsatz!
Gewinn:.......-2,3 Mio. Euro!
Wenn es nun zu einem kleinen Konjunktureinbruch kommt, dann geht es mit dem Verlust sofort ordentlich nach oben. Das nominelle Eigenkapital wird sehr schnell verschwinden und das Unternehmen in die Insolvenz müssen.
Kapitalistenspielchen mit Fremdkapital funktioniert doch nur bei den Parteibonzen der geschützte Bereiche, welche dann immer den Kapitalnachschub bekommen (ÖBB, Hypo Tirol, ORF, etc.).
Dass die Banken mitgespielt haben, das ist deren Versagen.
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