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In einem aktuellen Artikel widmet sich das US-Magazin Wired Linus Torvalds und dessen Meriten - die zunehmend nicht allein technischer Natur sind. Erweist sich der Linux-Kernel-"Erfinder" doch in wachsendem Maße auch als sehr offenherziger - und provokanter - Kritiker des aktuellen IT-Geschehens.
Seine Beiträge auf Google+ gehören regelmäßig zu den meistgeteilten und -kommentierten, innerhalb von Minuten sind hier schon mal mehrere hundert Kommentare hinzugekommen. Egal ob er sich dabei zum aktuellen Stand des freien Desktops oder zur Sicherheitsindustrie im Allgemeinen äußert - für Diskussionsstoff und Unterhaltung ist immer gesorgt.
Dies liegt neben der recht offensiven Art seine Meinung kundzutun zu einem gewissen Teil auch daran, dass er sich in einer recht einzigartigen Position befindet: Torvalds wird für seine Arbeit von der Linux Foundation bezahlt, ist damit an keinerlei Unternehmen und deren Policys gebunden. Zudem ist er de fakto unersetzbar, Torvalds als Kernel-Maintainer auszutauschen - auf die Idee kommen nicht mal seine schärfsten KritikerInnen.
Dabei sei Torvalds, wenn man ihn persönlich kennenlernt eine absolut freundliche und ruhige Persönlichkeit, wie Wired betont. Online scheut er hingegen vor keinem "Flamewar" zurück. Wo andere den Konsens suchen, spricht Torvalds lieber offen und unverblümt aus, was er sich denkt - auch wenn das manchmal heißt, dass er andere als "Idioten" bezeichnet.
Sein Einfluss auf die Technologiebranche wie sie sich derzeit darstellt, kann dabei gar nicht überschätzt werden: Was einst als Hobby-Projekt begann, hat sich längst zu einem der wichtigsten Softwareprojekte überhaupt entwickelt. Ohne Linux wäre die IT-Welt in dieser Form heute nicht denkbar, wie auch Googles Open-Source-Chef Chris DiBona betont. Linux laufe seit Beginn auf allen Servern des Unternehmens, auch die interne Infrastruktur bestehe größtenteils aus Linux-Systemen. Und als man mit der Entwicklung von Android begonnen hat, war klar, was man ins Zentrum des Systems stellt: Einen Linux-Kernel. (red, derStandard.at, 20.11.12)
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Ich finde seine Ergüsse teilweise ziemlich niveaulos und unsachlich.
Hier seine Antwort zu einem Engadget Artikel, in welchem Googles Preispolitik kritisiert wurde.
http://goo.gl/masqL
Kann sich jeder mal ein eigenes Bild machen.
Ich würde stark vermuten, dass Linus Torwald einer dieser Genialen mit Assberger syndrom ist. Exrtem begabt sich mit Details zu beschäftigen und ausharren und das in Verbindung mit einer sogenannten Inselbegabung zu bringen.
Einen weiteren Vorteil genießen diese Menschen indem sie nicht gerne Ansichten andere wiedergeben, sondern selbst erdachtes und das ohne Rücksicht auf die jeweilig umgebende Hackordnung. Damit kommen sie in Österreich nicht gut an. Dieses Land bevorzugt die zuvorkommende Einheitsmeinung, die prinzipiell von oben nach unten verteilt wird.
Da hat Linus den Vorteil nicht in Österreich zu wirken, denn nur so konnte er und sein Linuxkernel weltweit anklang finden.
Erstens darf man daran zweifeln, ob Sie wissen, was Asperger ist, weil Sie nicht mal wissen, wie man es richtig schreibt.
Zweitens darf man daran zweifeln, dass Torvalds Asperger hat, weil Asperger in der Regel mit gravierenden Problemen in der sozialen Interaktion einhergeht. Und solche Probleme kann ich bei Torvalds nicht erkennen. Und auf YouTube gibt es ja Gelegenheit genug, ihn beim sozialen Interagieren zu beobachten.
die Probleme der sozialen Integration müssen gar nicht gravierend erscheinen.
Machens doch Asperger nicht zu Monster!
... und tatsächlich aber ist seine Art andere zu kritisieren ausreichend unangepasst. Wenn der nicht so berühmt wäre, würden Sie das als eher inakzeptabel finden.
Sie scheinen eher als typisch Österreichische Seele, die mit dem Steiß wackelt und instinktiv dem Kriechgang schaltet, wenn sie steil bergauf die Berühmten und Reichen anhimmelt.
Ist manchmal eh nicht schlecht wenn einer unverblümt ausspricht was Sache ist. Ob´s jetzt gerechtfertigt ist oder nicht. Es rüttelt die Verantwortlichen wenigsten ein wenig auf. Und trägt zu Diskussionen bei. Auch nicht das Schlechteste wenn es dadurch zu Nachdenkprozessen führt. Amüsant auf jeden Fall:-)
war es schon kurz vor feierabend, als diese spalte gefüllt werden musste?
jedenfalls hatte der autor keine zeit, wenigstens ein oder zwei beispiele für das offene und unverblümte aussprechen torvalds anzuführen.
macht nix, werde ich halt googeln.
standard-lesen ist eh fad... aber dafür soooo qualitativ wertvoll!
Nö, er ist wieder auf KDE. Meinte er konnte es aufgrund der Flexibilität recht gut auf seine Bedürfnisse anpassen, hat aber wie immer darüber gemeckert dass er die KDE Entwickler nicht ganz sauber findet, da man zu viel konfigurieren kann und es teil unübersichtlich ist ;-).
Ohne Meckern dürfte es nicht gehen, so ist er eben :).
Wie meinst du das genau mit Gnome3/Unity?
Verwendest du beides oder meinst du damit, dass Unity auf Gnome aufbaut? Wirklich merken tut man bei Unity nämlich nicht, dass es auf Gnome aufbaut. Im Gegenteil: Mir kommt vor, dass Unity zwar genauso viele Ressourcen frisst wie das (sehr mächtige) Gnome3, aber trotzdem viel weniger zu bieten hat.
Mag Geschmackssache sein, aber so richtig kann ich mich mit Unity nicht anfreunden.
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