Afghanistan: Antike Buddhistenstadt muss Kupfermine weichen

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foto: dusan vranic/ap/dapd

Doch um Investoren anzulocken und zu halten, muss die Sicherheitslage stabil sein. Zwei Jahre vor dem geplanten Abzug des Großteils der NATO-Truppen ist dies noch lange nicht der Fall. Jeden Tag sind Dutzende Minenräumer im Einsatz, um den rund zehn Kilometer langen Feldweg nach Mes Ainak zu sichern. Rund 2000 Polizisten sind auf dem eingezäunten Gelände stationiert. Trotzdem wurde das Lager von MCC-Angestellten im vergangenen Sommer mit Raketen beschossen. Die meisten der 300 chinesischen Arbeiter sind nach Einschätzung eines Beobachters danach abgezogen worden.

Zwischen Krieg, Gewalt, Entwicklungspolitik und der Förderung wertvoller Bodenvorkommen ist es schwer, eine Lanze für die schönen Buddhas zu brechen. Philippe Marquis weiß um seinen einsamen Kampf: "Wir sind inmitten von etwas, das weit über uns hinausreicht." (APA/red, derstandard.at, 20.11.2012)

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