Afghanistan: Antike Buddhistenstadt muss Kupfermine weichen

Ansichtssache20. November 2012, 11:56
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Dilemma: Siedlung aus viertem Jahrhundert beherbergt tausende Artefakte, doch chinesische Mine bringt verarmtem Land Geld und Arbeitsplätze

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2007 erhielt das chinesische Unternehmen MCC eine Konzession für 30 Jahre. 11,5 Millionen Tonnen Metall sollen an dem Ort in der Unruheprovinz Logar im Boden liegen. Vorbedingung für den Vertrag war die Finanzierung archäologischer Ausgrabungen, denn  im vierten Jahrhundert hatte sich hier eine religiöse buddhistische Gemeinde niedergelassen - schon damals, um von dem Kupfervorkommen zu profitieren.Besiedelt war die Region bereits davor. Ausgrabungen weisen auf eine über 2.300 Jährige Geschichte hin. Entdeckte Inschriften sollen sogar die Präsenz von Truppen Alexander des Großen belegen.

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