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Das Bakterium Yersinia pestis trieb schon lange vor dem Schwarzen Tod des Spätmittelalters sein Unwesen in Europa
1,60-Meter-Statue dürfte im Zuge eines Rituals ihren Kopf verloren haben
Kasseler Historikerin widmet sich den Hintergründen einer Jahrzehnte andauernden Mordserie mit rund 1.000 Opfern
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Am 30. April 1938 fand am Salzburger Residenzplatz die einzige von den Nazis in Österreich inszenierte Bücherverbrennung statt
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Beginn der Ausschreibung für Mitte Mai vorgesehen
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Auktion im Dorotheum: Diverse k.u.k.-Memorabilien erzielen Preise von jeweils mehreren tausend Euro
Ich verstehe die Aufregung nicht. Alles, was nicht niet-und nagelfest ist, wird geplündert und verscherbelt und gleichmäßig auf dem Globus verteilt - naja bei denen, die es sich leisten können. Die Schriftrollen, so welche gefunden werden, finden sich dann in 200 Jahren an irgendwelchen Universitäten oder Privatstiftungen,. Das Dharma ist nicht aufzuhalten, es dauert eben nur ein paar leidvolle Lebenszyklen länger.
30 Jahre lang das Land zerstören, dann kommen und das es mit Hilfe billiger lokaler Arbeitssklaven seiner Rohstoffe berauben. Den Einheimischen ein paar Netsch zahlen damit sie ihre Kulturgeschichte zerstören und mit dem Kupfer später ein vielfaches der Investition einnehmen.
"Du bist doch nicht so naiv und glaubst, dass wir in einer Demokratie leben oder Buddy? Das ist die freie Marktwirtschaft und du bist ein Tail davon."
Das ist nicht ihre Kulturgeschichte. Die Bamiyan-Buddhas haben sie ohne irgendwelche finanzielle Hintergründe gesprengt. Saudi Arabien rückt jedweden vorislamischen Relikten auch heute noch ohne irgend eine wirtschaftliche Motivation mit Bulldozern zu Leibe.
Schlüsselwort zum Verständnis dafür ist die "Dschahaliya", die Zeit der Barbarei, gemeint die Zeit vor dem Islam:
http://www.islamfacts.info/Islamfact... /Ishaq.pdf
(St.2.)
radikaler islam und potentielle touristische einnahmequellen scheinen sich irgendwie auszuschliessen. hier sprengt man die haushohen buddhastatuen weg, dort zerstört man die heiligen sufi gräber. wo anders wärs recht, wenn die touristen nur männer wären.
Man muss die Wirtschaft ankurbeln und braucht die Arbeitsplätze. Wenn die Pompeji hätten, würden die es auch plattmachen - ebenfalls der Wirtschaft wegen und um Arbeitsplätze zu schaffen.
Es ist ja nicht so, dass es in diesem Land auch nur IRGENDWO ANDERS die Möglichkeit gäbe, irgendwas auszugraben. Es ist ja DER EINZIGE ORT für eine Mine.
Es ist ja nicht so, dass sie auf diese Vorkommen einfach mal 30-40 Jahre sitzen bleiben könnten, damit sich eine Lösung finden ließe, die ihr einzigartiges Erbe sichert (zB in Museen tragen).
Buddhastatuen werden gesprengt, archäologische Kunstschätze werden plattgemacht, und ansonsten wird die Entwicklungshilfe an die liebe Verwandschaft verteilt.
Und dann wundert man sich, dass nichts weitergeht...
So traurig diese Meldung (und aehnliche) auch sein mag, so verheerend ist sie nun auch wieder nicht.
Die Menschheit hat schon immer Kultur verloren.
Wir befinden uns heute in Wahrheit zum ersten Mal in einem Zeitalter, indem es uns wertvoll erscheint, jede alte Kultur zu verstehen und ihre Hinterlassenschaften zu erhalten.
In diesem Sinne sind wir weniger kulturlos als jede Zeit zuvor.
Michael
...ich könnte Ihnen zustimmen, aber ich sehe es auch so, wie ihr Vorposter. Der Kapitalismus schreckt vor nichts mehr zurück und diese Art von Kulturverständnis, wie es heute gepflegt wird, dient in meinen Augen nur mehr als Feigenblatt, wie es in diesem Artikel eigentlich schön beschrieben wird: "Bis 2013 habt ihr mit eurer Kultur noch Zeit, dann wird für die nächsten 30 Jahre nach Geld gegraben." Eigentlich zum Erbrechen...
und für die archäologischen bodenschätze findet sich kein Investor?
Bsp London bridge:
"Am 18. April 1968 kaufte der US-amerikanische Unternehmer Robert P. McCulloch die Brücke für 2.460.000 US-Dollar (in heutiger Kaufkraft 17.118.803 US-Dollar). Sie wurde Stein für Stein abgetragen und teilweise nach Lake Havasu City in Arizona verschifft. Dort wurde das Baumaterial dazu verwendet, eine aus Beton errichtete Brücke zu verkleiden. Das verbleibende Baumaterial wurde zum Merryvale-Steinbruch in Dartmoor in Devon verbracht. Die Brücke führt seit dem 10. Oktober 1971 über einen Kanal zwischen Lake Havasu und Thomson Bay und ist nach dem Grand Canyon die zweitwichtigste Touristenattraktion Arizonas"
die gesamte stadt in einer quasi luftblase nachbauen - als schwebendes zeitgebilde.
so als attraktion aber auch historischen nachweis erhalten und zugänglich machen.
eine überdimensionale transparente kugel.
kann irgendwo auf einer anhöhe stehen.
fortbewegung in der kugel mit luftgondeln
oder auf stegen.
so etwas könnte sich z.b. ein reicher hindu leisten.
sie haben z.b. ja auch eine hallstadt kopie gemacht
http://www.spiegel.de/reise/akt... 36618.html
sie könnten ja einen abdruck von der Buddhistenstadt in China aufbauen, gleichzeitig aber das original schonen
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