Afghanistan: Antike Buddhistenstadt muss Kupfermine weichen

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foto: dusan vranic/ap/dapd

Kabul - In Mes Ainak, etwa 50 Kilometer südlich von Kabul in der afghanischen Provinz Logar, legen Archäologen ein weitläufiges buddhistisches Siedlungsgebiet aus dem vierten Jahrhundert frei, mit tausenden Häusern, Tempeln und Statuen. Die archäologische Schätze bringen nicht nur Wissenschafter zum Staunen, doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Bald will ein chinesisches Unternehmen in dem afghanischen Ort mit dem Abbau von Kupfer beginnen. Die Kulturstätte wird dabei völlig zerstört werden.

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