Regimegegner lehnen neue Koalition ab

Zwölf Oppositionsgruppen wollen neue Allianz gründen

Damaskus/Istanbul - Die syrischen Regimegegner machen es ihren Unterstützern nicht leicht. Nachdem es vor einigen Tagen mit erheblichem Druck von außen gelungen war, in Katar eine Koalition der Oppositionsgruppen zu bilden, gibt es jetzt wieder neue Störmanöver. Zwölf Oppositionsgruppen mit säkularer Ausrichtung wollen sich vom kommenden Freitag an in Kairo treffen, um eine "Allianz der Kräfte, die an Freiheit, Demokratie und eine zivile, tolerante Gesellschaft glauben" zu gründen. Das berichtete die oppositionelle Website "All4Syria" in der Nacht zum Dienstag.

Ablehnung auch in Aleppo

Zuvor hatten bereits Rebellen-Brigaden aus der Provinz Aleppo erklärt, sie lehnten die neue Koalition ab. Ihr Ziel sei die Gründung eines "gerechten islamischen Staates". Zu den Brigaden, die sich dieser Erklärung anschlossen, gehört die islamistische Al-Nusra-Front, der sich auch ausländische Kämpfer angeschlossen haben. Die EU hat die Mitglieder der Nationalen Syrischen Koalition als "legitime Vertreter des Strebens des syrischen Volkes" anerkannt. (APA, 20.11.2012)

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