Vielflieger streiten weiter mit Lufthansa

20. November 2012, 11:24

Oberlandesgericht wird Berufung der AUA-Mutter stattgeben

Köln - Im juristischen Streit um den Wert von Bonusmeilen der deutschen AUA-Mutter Lufthansa zeichnet sich eine Niederlage des klagenden Vielfliegers ab. Vor dem Landgericht Köln hatte sich der Hamburger Professor zwar mit seiner Klage gegen die Abwertung seiner Meilen durchgesetzt, das Oberlandesgericht machte am Dienstag aber deutlich, dass es der Berufung der Lufthansa stattgeben wird. Gleichzeitig neige das Gericht dazu, Revision zuzulassen, sagte der Vorsitzende Richter. Die endgültige Entscheidung wird am 8. Jänner verkündet.

Der Kläger Tobias Eggendorfer zeigte sich im Anschluss enttäuscht und kündigte an, den Fall notfalls bis vor die höchste Instanz zu bringen. (APA, 20.11.2012)

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12 Postings
Dass ist Typisch !!!!!!

In der heutigen Gesellschaft schliesst man einen Vetrag ab, und wenn es einem Partner nicht passt, so werden die Spielregeln geändert ( meistens der Diensleistungsgeber ).
Das ist bei den Pensionen so, und bei den Versicherungen sowieso.
Du als Kunde bist und bleibst Du der Trottel, den die Justiz erlaubt ja diese Anträge zuzulassen, welche schon im vorhinein aus moralischen Gründen abgewiesen gehöhren.
Einmal angenomme Verträge sollten auch bis zu Vertragsende eingehalten werden.

Aber nein, die Grossen ändern die Spielregeln wenn Ihnen die richtigen Karten fehlen und die Justiz spielt mit.

Also Typisch !!!!!!!

Flugmeilen sind KEIN Geschenk der Fluglinien!

Ganz im Gegenteil: Die Flugmeilen sind ein Teil der Gegenleistung für den Preis, der gezahlt wird. Als Käufer kann man sehr wohl davon ausgevon, dass Meilendie später auch so genutzt werden können, wie anfangs angepriesen. Alles andere wäre glatter Betrug!

Bloedsinn.

Die Meilen sind _eben_ ein Geschenk, um die Passagiere bei der Airline zu halten.

Airlines sind nicht verpflichtet diese zu gewaehren...

falsch. sie sind juristisch ganz klar kein geschenk. sie sind teil des kaufvertrags und werden in - nach zu diesem zeitpunkt bestehenden regeln - bestimmter höhe und ausnutzungsbedingungen gewährt. ich kenne aber zugegeben die umstände der vorliegenden klage nicht.

ein anderes beispiel: wenn sie öfters in einem hotel absteigen, wird Ihnen auch die teilnahme an hotelprogrammen angeboten. und wenn das hotelprogram sagt "nach 10 übernachtungen bei uns bekommen sie eine elfte gratis", dann haben sie eben nach 10 übernachtungen anspruch auf diese 11. übernachtung. und der hotelbetreiber kann nicht sagen: "pech, eigentlich brauchen sie doch 20 übernachtungen für diese freie übernachtung".

Sind eben nicht Teil des KVs, darum dreht sich die Klage ja...

doch, sind sie. das bestreitet offenbar aber auch niemand ausser Ihnen (hab kurz gegoogelt). es geht, vereinfacht und verkürzt, wohl um die frage, inwieweit der gewährer von derartigen zusatz- bzw nebenleistungen diese bzw die bedingungen ihrer inanspruchnahme nachträglich einseitig ändern kann. dass bonusmeilen übernommene verpflichtungen sind, zeigt übrigens auch die tatsache, dass seitens der gewährer von meilen entsprechende rückstellungen in der bilanz zu bilden sind.

Geht einfacher

Sind sie schon mal mit Emirates geflogen?

Ich nicht.

Emirates fliegen mW ja nur nach/von Dubai. Und da will ich nicht hin.

:)

Sie sollten sich mal den Service da ansehen, nicht nach Dubai oder über Dubai fliegen ;-)

Gilt auch für die 7-Grün-Strichler.

???

Wie sollte man sich das ansehen?

Einfach

wenn sie ein Ticket kaufen, sich für Emirates entscheiden.

Ich bin nicht mit Emirates verknüpft, sondern einfacher "Konsument" in diesem Fall, das ist bloss eine Empfehlung, um anderen Gutes zu tun.

Und dann von Wien nach Paris über Dubai fliegen?

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