FBI nahm vier Terrorverdächtige fest

Kontakte zu Al-Kaida vorgeworfen

San Francisco - Das FBI hat in Kalifornien vier Terrorverdächtige festgenommen. Ihnen würden Kontakte zu Al-Kaida vorgeworfen, erklärte die US-Bundespolizei am Montag. Die vier Männer hätten Anschlagspläne auf US-Bürger im Ausland sowie auf Einrichtungen der US-Bundesbehörden geschmiedet. Bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Der 34-jährige Sohiel Omar Kabir habe die drei anderen Männer im Alter von Anfang 20 in Afghanistan seinen Al-Kaida-Kontakten vorstellen wollen, so der Vorwurf. Gegenüber einem verdeckten FBI-Ermittler hatten zwei der jüngeren Männer erläutert, dass sie bei Anschlägen als Scharfschützen und in vorderster Front zum Einsatz kommen wollten.

Der 34-Jährige ist ein gebürtiger Afghane und wie der 21 Jahre alte David Gojali US-Bürger. Der 23-jährige Ralph Deleon stammt von den Philippinen und lebt mit Aufenthaltsgenehmigung in den USA. So auch der 21-jährige Miguel Alejandro Santana Vidriales aus Mexiko, der laut FBI einen Antrag auf Einbürgerung gestellt hat. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 versuchen die US-Behörden verstärkt, mit verdeckten Ermittlungen Extremisten auf die Spur zu kommen. (APA, 20.11.2012)

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