Neuer Katalysator macht Wasserstoff-Erzeugung durch Elektrolyse drastisch billiger

25. November 2012, 12:00

Platin als bisheriger Katalysator für industrielle Wasserstoff-Produktion viel zu teuer

Wasserstoff gilt als vielversprechender Speicher für erneuerbare Energien, eine konkurrenzfähige und saubere Produktion von Wasserstoff durch Elektrolyse gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Derzeit ist die industrielle Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse aufgrund der hohen Kosten nicht rentabel. Das Edelmetall Platin galt bislang als der einzige leistungsfähige Katalysator für die Elektrolyse, ist jedoch aufgrund seiner Seltenheit viel zu teuer. Aus diesem Grund wird Wasserstoff für industrielle Anwendungen durch die Aufspaltung von Kohlenwasserstoffen erzeugt, was den Nachteil hat, dass dabei große Mengen an CO2 freigesetzt werden. Französische Forscher haben nun ein neues Material auf Kobaltbasis entwickelt, das als Katalysator Platin ersetzen und damit die Elektrolysekosten drastisch senken könnte.

Die Wissenschafter haben für die Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse einen Katalysator aus Kobaltsalzen durch elektrochemische Behandlung erzeugt. Kobalt ist viel ergiebiger als Platin und somit deutlich preiswerter.

Die Elektrolyse ist eine Reduktions-Oxydations-Reaktion, die häufig unter dem Einfluss eines Katalysators abläuft. Das Besondere an diesem neuen Material aus Kobaltsalzen ist, dass es das einzige "schaltbare" Material ist, das nicht aus Edelmetallen besteht. Ein "schaltbarer" Katalysator ermöglicht es, die Oxydation an der Anode und die Reduktion an der Kathode zu katalysieren. Zu diesem Zweck wird er in zwei Formen genutzt: in reduzierter Form (als Kobalt-Nanopartikel umgeben von einem Kobalt(II)-Oxophosphat) zur Herstellung von Wasserstoff und in oxydierter Form (als komplexes Kobaltoxid) zur Erzeugung von Sauerstoff. Dieses Kobaltoxid konnte dank der Plattform für Nano-Charakterisierung (PFNC) der CEA in Grenoble vollständig charakterisiert werden. (red, derStandard.at, 24.11.2012)

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FS3-UNTERBERICHTET: Von der Rice Uni in Texas wird uns ein neues Verfahren gemeldet, das auf Basis von dem Wasser zugefügten Nanopartikeln OHNE ERHITZEN "Dampf erzeugt". Lange, bevor das Wasser klassisch kocht! Während uns aber der Bericht in der WP…

…gerne auf die Fährte vom äußerst praktischen "Teekochen in der Arktis" locken möchte, …
http://tinyurl.com/cyx7wqv

…sieht das FS3 ganz andere, weitreichendere Implikationen, die aber wohl kaum je das Bewußstsein der medial induzierten CO2-geschädigten Menschheit erreichen werden:

80% Effektivität, gegenüber teurem <20% Wirkungsgrad v.etwa Solarzellen. Nanopartikeln als (wiederverwendbarer!) Katalysator, diesen "Staub" in ein geschlossenes Wassergefäß, ein wenig Sonnenlicht - und - ja und DAS wäre wohl das Ende aller süchtigmachenden Energiemonopole großer Weltkonzerne und weitgehender Kontrolle über Energiebravheit/Belohnungsverhalten zum Zwecke soziopathischer Kontrolle durch die Geldeliten.



Man wird doch wohl noch Träumen dürfen.

einfach und effektiv.

trotzdem möcht ich so ein nanozeug nicht unter die haut bekommen. ein sonnenbad dürfte dann keine gute idee mehr sein...

Malen sie den Teufel nicht an die Wand…

…Hier gehts zur Arbeit von Oara Neuman et al, die auf ACS NANO veröffentlicht wurde…
http://pubs.acs.org/doi/pdfpl... /nn304948h

…wiewohl der Background (Gates-Stiftung) nicht unbedingt Hoffnung verheißt, vor allem weil die tatsächlich diese Metode als "Hoffnug für die 3.Welt" sehen - zum "Sterilisieren von Instrumenten"(sic!) und so.

Das erinnert fast an Morgans "Unterstützung" für Tesla und sein dreckiges Spiel mit ihm, was letztendlich das Aus für Tesla bedeutete.

bin ich wirklich so blöde ...

und begreife nicht, daß Platin (ansonst nur für die Wasserstoff-Brennstoffzellen in Kaltausführung notwendig) jetzt zwingend für die gemeine Elektrolyse - etwas was wir in der Schule schon mit einer Taschenlampenbatterie, Kohlestäben einer zerlegten weiteren Batterie, ein wenig Draht um das zu verbinden, und Salzwasser zustandegebracht haben - notwendig wird?

Das Pt senkt nur die Ueberspannung runter. Sonst ginge graphit oder dgl auch.
beim salzwasser elektrolysieren haben sie uebrigens an der anode chlor erzeugt, keinen sauerstoff

Wasserstoff wird nicht wegen des Platinpreises aus Erdöl/gas

hergestellt sondern weil der Strom für die Elektrolyse viel zu teuer ist. Und was ist unter der Aussage: "Kobalt ist ergiebiger" zu verstehen?

"Die Elektrolyse ist eine Reduktions-Oxydations-Reaktion und benötigt für beide Teilreaktionen Katalysatoren"

echt jetzt?

oder hat da nur jemand nicht verstanden, was eine überspannung ist?

aber wurscht... unsere wöchentliche wasserstoffmeldung gib uns heute...

Die wöchentliche Wasserstoffmeldung würde ich locker ertragen

wenn nicht jedes Mal irgend ein Knallkopf seinen Kalte Fusion Senf dazugeben würde.

OK, die Leute brauchen Geld und haben eine PR-Abteilung,

aber die Richtung ist gut, oder?

Frack fracking II

Seit der endenwollend optimistisch stimmenden Meldung über die bevorstehende Energieautharkie der USA auf Grundlage von Erdfürzen ist das wohl die beiweitem erhebendere Nachricht. Damit -Bahn frei für die Windkraft - und ab in die Dose mit dem Strom!

die paar Gramm H2 pro Jahr und Kopf

Für die Energieversorgung der Zukunft braucht jeder Mensch nur ein paar Gramm Wasserstoff pro Jahr. Woher diese verschwinde Menge an H2 kommt ist schlicht egal. LENR wird die Energiewende ohne wenn und aber.
Hier ein paar Links für die die es noch nicht wissen:
LENR "low energy nuclear reaction" wird die Energiewende!
Googelt einfach nach LENR.
http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/2012/04/l... -lenr.html
http://lenr-canr.org/
http://www.lenrproof.com/
http://www.quantumheat.org/
http://theenergycollective.com/cleantech... e-key-lenr
http://www.elektronik-kompendium.de/public/sc... r/lenr.htm
Gruß LENR4you

die nasa hat ja auch schon aus dem nähkästchen geplaudert - musste aber wieder zurückrudern:

http://www.youtube.com/watch?v=mxeKeuh_2Bw

solange sich die gesamte wirtschaftsmacht im ölmonopol konzentriert, werden wir lange auf eine energiewende warten - völlig unabhängig von deren technischen umsetzbarkeit.

dezentrale lösungen sind leider unerwünscht, weil sie die bedingungslose abhängigkeit brechen würden, und den energie(r)monopolisten damit viel geld und einfluss kosten würden

Erstaunlich, wieviele Leute gar nicht gewillt sind, sich zu informieren.

Lassen Sie mich bloß mit dem LENR in Ruhe. Ich hab mir so ein Ding gekauft und weiß jetzt nicht wohin mit dem Strom.
Das Ding liefert 37 kW/h pro Minute und das muss man erst mal verbrauchen können. Meine Waschmaschine rennt 24h am Tag und der Fernseher rennt mit voller Lautstärke. Trotzdem haut es mir dauern die Sicherungen raus weil ich den Spannung nicht auf 230 Amper absenken kann.

BITTE NICHT !!!

Kalte Fusion wäre eine interessante Energiequelle, aber ...

1. Gesetzt den Fall, es gibt ein reproduzierbares Experiment, was sich meiner Kenntnis entzieht, ist die Technologie meilenweit von den Energiekosten anderer noch dazu regenereativer Primärenergieträger entfernt (klassische Wasserkraft, Wind, Sonne, Biomasse, Gezeiten, bla.bla.bla.)

2. Krieg´ ich´s mit der Angst zu tun, wenn jeder DAU anfängt mit Kernreaktionen herumzupantschen. Der radioaktive Hintergrund ist seit den fünfzigern hoch genug und ich habe keine Lust mein Kind nur noch mit einem Dosimeter aus dem Haus zu lassen.

3. werden die Ergebnsise von Grenzwissenschaften durch nervige Wiederholungen nicht praktikabler.

Also weiterforschen und dann publizieren. DANKE!

Solang keine marktreifen Produkte dabei rauskommen, glaub' ich nicht dran.

Ich rüste gerade um von Kernfusion auf Nullpunkt-Energie aus dem Raum. Die ZPMs sind billiger in der Produktion und Betrieb da ich auf Treibstoffe völlig verzichten kann. Da dies nicht chemisch ist, brauche ich auch keinen Katalysator.
Im Moment ist die Energieausbeute noch gering, aber wenn die Anlage im größeren Maßstab aufgebaut ist, kann ich damit mein Haus versorgen, so hat es mir zumindest der Verkäufer gesagt. Ich habe ihm 30.000 angezahlt. Und er hat die Baupäne direkt von den Rectumianern bekommen als er deren Planeten besuchte ;).

Aber vorsicht, dass unsere Bran keinen Knoten bekommt :-)

Ob cold oder warm,

so ein schmarrn! wo soll sie denn herkommen diese zusätzliche sch...energie? aus ihr selbst wohl nicht, oder? und woher dann? saugt sie die energien aus ihrer umgebung ab oder wie? oder ist alles nur humbug, ein pyramidenspiel, welches nur solange funktioniert, solange es deppen gibt, die für seinen betrieb aufkommen. bitte schießts diese fusionsreaktoren in die sonne, wo sie hingehören. (und die forschungsminister mitsamt ihrem praxmalisierten anhang dazu).

meines Wissens nach ist auch der Energieaufwand so hoch,

zum Erzeugen der Fusion, dass kaum Energiegewinnung möglich ist! Bin aber keine Expertin.

Der Katalysator lässt mit Hilfe von Wärme die H+H Reaktion entstehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hydr... Hydrierung

Dabei lagert sich ein H-Atom in den Kat und die zwei übrig gebliebenen bilden aus H+H->H2, dabei wird Wärmeenergie frei und starten eine Kettenreaktion wenn der Kat mal erhitzt ist.

Durch die Einlagerung wird der Kat aber mit der Zeit inaktiver. Daher Nickel-->gutes Preis/Leistungs Verhältnis.

mM

nennt man säure....

bestenfalls hydronium,

wenn sie sich das "+" dazu denken

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