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Passend zu den aktuellen Untersuchungsergebnissen hat Greenpeace eine Fashion Show der anderen Art organisiert: "Toxic Threads - The Big Fashion Stitch-Up" ging am 20. November in Beijing über die Bühne.
Bei der Herstellung von Kleidung setzen führende Modemarken einer Untersuchung der Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge giftige Chemikalien ein.
Unabhängige Labore hätten in allen 141 untersuchten Kleidungsstücken aus 29 Ländern Nonylphenolethoxylate (NPE) gefunden, die zu giftigem Nonylphenol abgebaut würden, erklärte Greenpeace am 20. November. Fortpflanzungsschädigende Weichmacher seien in hoher Konzentration in bedruckten T-Shirts von namhaften Marken festgestellt worden. In anderen Produkten fanden sich demnach sowohl hormonell wirksame, als auch krebserregende Chemikalien.
Greenpeace hatte Jeans, Hosen, Kleider, T-Shirts und Unterwäsche auf NPE, Weichmacher, krebserregende Amine und andere Schadstoffe untersuchen lassen. Dabei wurden Textilien zahlreicher führender Modemarken in die Labore geschickt, darunter Armani, Benetton, C&A, Calvin Klein, Diesel, Esprit, Gap, H&M, Tommy Hilfiger, Vero Moda und Zara.
"Modemarken missbrauchen weltweit Flüsse als private Abwasserkanäle und verschmutzen so das Trinkwasser von Millionen Menschen", erklärte die Chemie-Expertin von Greenpeace, Christiane Huxdorff. "Von der Produktion bis zur Entsorgung schaden gefährliche Textilchemikalien Umwelt und Gesundheit." Auch wenn Textilien in China, Mexiko oder Pakistan produziert worden seien, "sind die eingesetzten Schadstoffe in unserem Blut nachweisbar". Greenpeace forderte die Textilhersteller auf, Risiko-Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen.
Greenpeace kritisierte vor allem die Fertigung sogenannter Fast Fashion - schnelllebiger Massenware, die nicht lange getragen und dann weggeworfen wird. 2011 kauften deutsche Verbraucher der Umweltschutzorganisation zufolge knapp sechs Milliarden Kleidungsstücke. Auf dem Müll landeten jährlich eine Million Tonnen der schnelllebigen Massenware.
Greenpeace-Untersuchungen hatten bereits 2011 belegt, dass Textilchemikalien durch Fabrikabwässer im Herstellungsland und die Haushaltswäsche im Absatzland freigesetzt werden können. Einige Marktführer, darunter mehrere Sportartikelhersteller kündigten daraufhin die baldige Umstellung auf eine giftfreie Produktion an. Im Oktober veröffentlichte Greenpeace einen Test zum Einsatz von umweltschädlichen Chemikalien in wetterfesten Textilien. (APA/red, 20.11.2012)
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Ich finde es unverschämt von den Textilfirmen dass sie das Trinkwasser verschmutzen. Ich mein in diesen Ländern gibt es meist wenig Wasser und dann wird es noch verschmutzt?! Das ist einfach eine Zumutung.
Weiters würde ich ein Verbot für die Produktion von Textilien mit Chemikalien einführen.
Eigentlich ist es schon schlimm, dass von Markenherstellern nicht auf die Gesundheit geachtet wird. Wir bezahlen sehr viel Geld und erwarten deshalb eigentlich einwandfreie Ware.
Welche Versicherungen haben wir, dass diese Chemikalien nicht weitervererbt werden, während Frauen z.B in der Schwangerschaft sind etc. und sich negativ auf die Gesundheit der neugeborenen auswirken? KEINE
Zusätzlich finde ich es sehr zum Nachdenken, dass diese Stoffe unsere hormonelle Veranlagung beeinflussen bzw. negativ darauf einwirken.
Wenigstens wissen wir jetzt, dass der Name einer Marke nicht für die Qualität spricht.
Viel Geld für anscheinend "makellose Ware".
Ich finde, dass ist eine bodenlose Frechheit gegenüber den Kunden. Die potentiellen Kunden geben viel Geld für etwaige Kleidungsstücke aus und werden, durch die in den Kleidungsstücken enthaltenen giftigen Chemikalien, betrogen!
Normalerweise sollten Kunden solcher Firmen/Marken daraufhin protestieren und auf andere Marken, wie die im oben genannten Text, welche in Zukunft ohne die Krebserregenden Stoffe arbeiten, sprich Tommy Hilfiger, zurückgreifen.
....um herauszufinden, dass Markenhersteller giftige Stoffe in ihren Textilien verwenden? Sollte man nicht eigentlich erwarten, dass so etwas schon von vornherein nicht erlaubt ist und nicht in den Textilien landet?
Ich finde, das sollte man gesetzlich regeln, dass schon bevor das Produkt auf den Markt kommt, Tests durchgeführt werden um giftige Chemikalien aufzuzeigen.
Komisch, dass Marken die bekannt sind und eigentlich gut verdienen, es nötig haben "giftige Klamotten" anzufertigen. Man nimmt doch an, wenn eine bestimmte Marke teuer ist, dass die Qualität umso besser ist.
Die Sache mit dem Wegwerfen ist auch ziemlich unsinnig. Wieso wirft man Sachen weg, die höchstwarscheinlich noch brauchar sind? Gut, dass es solche Organisationen wie Greenpeace gibt die den Leuten klar macht, dass es so nicht weiter gehen kann.
...sind wir doch froh dass wir jetzt davon erfahren, endlich nach 20 Jahren, und wir können auch bei uns Baumwolle und Hanf anbauen zur Stoffherstellung. Wir haben doch auch genügend Kapazitäten und ich würde sagen, weg von der Globalisierung in diesen Bereichen, hin zur Qualtitätssicherung im eigenen wunderschönen Land.
Gibt's irgendwelche Zahlen zu diesem Artikel?
Welche Grenzwerte existieren und werden diese überschritten?
Ich will nichts verharmlosen, Nonylphenol ist ganz schlimm für Wasserorganismen und ist zudem bioakkumulierend und schwer abbaubar.
Aber Fakten wären trotzdem interessant.
neue unterwäsche? meine ist ca. 4-6 jahre alt, und a neue gibts net (persönliches sparpaket).
voriges jahr hab ich mir einen neuen wintermantel im ausverkauf gegönnt, der muss mind. 5 jahre halten. ein paar neue schuhe im schnitt im jahr, obwohl letztes jahr hab ich mir teure winterschuhe gekauft, die sollten jetzt auch zumindest 3 jahre halten (wenn geht mehr). ev. eine neue weste, und eine neue hose. das wars. sonst fällt mir nix mehr ein was ich neu gekauft hätte...
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