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Immer für Experimente gut, wird Howe Gelb bei der jüngsten Wiener Dylan Night als Special Guest für eine Handvoll Songs zur Gitarre greifen.
Als Bob Dylan 1997 erstmals seit sieben Jahren ein Studioalbum mit eigenen Songs veröffentlichte, wurde "Time Out of Mind" von Kritikern als Rückkehr zur Bestform gefeiert. Für die folgenden Alben gab es nebst viel Lob auch Charts-Platzierungen, mit dem aktuellen Werk "Tempest" erreichte das positive Echo einen neuen Höhepunkt. Während viele Dylan-Tributes dennoch nach wie vor auf das Frühwerk der Rockikone fokussieren, nimmt eine "Dylan Night" am Freitag im Wiener Fluc ganz bewusst den "späten Dylan" ins Visier.
Stargast Howe Gelb
Als Special Guest konnte mit Giant-Sand-Mastermind Howe Gelb ein Musiker gewonnen werden, der in seinem Tun eine ähnliche Abenteuerlust an den Tag legt wie der gewürdigte Meister. Im Konzertteil werden sich zudem Mika Vember und Vodnyansky & The Duquesne Express feat. Lothar Scherpe & Lennie Dickson an musikalischen Neudeutungen von Dylan-Songs versuchen. Nebst Videozusammenstellungen mit - schwerpunktmäßig - späten Highlights aus der 50-jährigen Karriere Dylans steht auch eine vom Dylan-Experten Rainer Vesely moderierte Talkrunde mit Vember und den Journalisten Samir Köck (Die Presse) und Karl Gedlicka (derStandard.at) auf dem Programm. Für eine "His Bobness" zur Ehre gereichende Beschallung sorgen DJ Mushroom und Robert & Friends.
Shifting Gears
Der Titel des Abends, "Shifting Gears", verdankt sich übrigens einem in den "Buffalo News" erschienenen Artikel über Dylan, der fast zehn Jahre lang als Ansage von dessen Konzertauftritten fungieren sollte. Über den späten Dylan hieß es in dieser schlagwortartigen Kurzbiografie: "Who was written off as a has-been by the end of the '80s, and who suddenly shifted gears releasing some of the strongest music of his career beginning in the late '90s." Ob dem so ist und warum, soll das Thema der jüngsten Wiener Dylan Night sein. (red, derStandard.at, 20.11.2012)
Shifting Gears - A Bob Dylan Night
fluc + fluc wanne
Praterstern 5
1020 Wien
Freitag, 23.11., 21 Uhr
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Ladies and gentlemen, please welcome the poet laureate of rock 'n' roll. The voice of the promise of the 60s counterculture. The guy who forced folk into bed with rock. Who donned makeup in the 70s and disappeared into a haze of substance abuse. Who emerged to find Jesus. Who was written off as a has-been by the end of the '80s, and who suddenly shifted gears releasing some of the strongest music of his career beginning in the late '90s. Ladies and gentlemen — Columbia recording artist Bob Dylan
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