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Das erste iPad-Orchester Österreichs ging am Wochenende über die Bühne
Mehrere Lehrer aus eLSA-Schulen haben anlässlich des zehnjährigen Bestehens des E-Learning-Netzwerks ein iPad-Orchester ins Leben gerufen. Während der Feierlichkeiten im Audienzsaal des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur haben Lehrer mit einer ungewöhnlichen Performance begeistert.
"Touch Me", so der Name der Symphonie, wurde fast zur Gänze auf iPads gespielt, fast das gesamte Orchester bestand aus Tablets. Die Symphonie wurde von musikbegeisterten Lehrern mehrere Schulen gemeinsam komponiert und einstudiert. Laut Dirigent Richard Graf habe man seit Juni an dem Projekt gearbeitet. Sein Ziel ist es, auch junge Menschen für Musik zu begeistern. Während des Konzerts gab es nur ein "echtes" Blasinstrument. Die Uraufführung wurde auf Vimeo festgehalten. (red, derStandard.at, 20.11.2012)
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ein paar Lehrer setzten sich zusammen für eine Schulveranstaltung und lösen immerhin eine interessante Diskussion aus. Einen Vergleich mit (iPad-)Superbands möchte nicht wagen, dazu ist die Realität nicht gegeben. Auf dem genannten Linktipp zur Homepage habe ich ein Zitat der Gruppe gefunden, dass mir die Leute aber sehr sympathisch macht: "Ich bin überzeugt davon, dass unsere Welt eine bessere sein könnte, wenn wir – insbesondere auch die jüngere Generation – mehr und aktiv Musik machen würden, egal in welcher Form, mit oder ohne Elektronik. Frei nach Zappa: "Musik ist das Beste".“
Ein iPad fasziniert Kinder bereits im Kindergarten, da bin ich als Vater ganz schön gefordert. Wenn es damit gelingt, Kinder zum gemeinsamen Musizieren zu „bewegen“ (im wahrsten Sinn des Wortes), dann finde ich dies gut! Auch beim iPad-Konzert kommt das Gemeinschaftserlebnis einer Gruppe dazu! Das brauchen wir so dringend! Teamarbeit und musikalische Wege erleben! Also Musiklehrer und Freunde der Musik: Unsere Kinder leben in der digitalen Welt, lernen wir ihnen gemeinsam (Eltern und Lehrer) richtig damit umzugehen. Ich finde dieses Experiment sehr belebend!
und würde mich kaum zu solch einer Aufführung überreden lassen. Trotzdem braucht sie ihr Umfeld zum Entwickeln und Experimentieren. Zitat von meinem 12-jährigen Sohn: "Da würde ich mitspielen"
Ich würde es ihm aus vielen kommuikativen wie musikalischen Gründen gerne gönnen.
für mich erschließt sich der sinne einer "live" performance von digitaler musik nicht.
was ist da die performance?
so tun als ob man zum richtigen zeitpunkt den schon vorbereiteten track im ableton, cubase, whatever abspielt?
synthetische musik schön und gut, aber bitte nicht so tun als ob was fertig abgesmischtes live abzuspielen eine performance sei. das tragische ist dass immer mehr solche "performer" echten bands die bühne stehlen.
aber a(Quadrat) + b(Quadrat) = c(Quadrat). Dass ich diese Formel aus längst vergangenen Schultagen einmal für neue Wege in der Musik andenke, hätte ich mir sicher nie gedacht. Also Neues zulassen, nicht gleich alles ablehnen und insbesondere Zeit zum Entwickeln geben! Heute steht bei mir ein klassisches Konzert am Abend am Programm ;-)
ich lehne es ja nicht ab. ich habe mich nur verwundert über die "performance" eines von eletronic artists gewundert. Ich arbeite selbst mit Ableton und Cubase, mir gefallen die möglichkeiten sehr. Jedoch weigert sich der Bassist in mir, eine Bedienung von dieser Software auf der Bühne als Performance zu bezeichnen ;-)
…weil jemand das Spiel mit der Geige nicht beherrscht, kann die Geige nur ein schlechtes und unbrauchbares Instrument sein.
Vielleicht ist das Problem an dieser “Band” einfach nur, dass versucht wird, die Geige als Schlagzeug einzusetzen.
Das iPad ist de-fakto ein gutes und interessantes Instrument. Es muss nur richtig und sinnvoll eingesetzt werden. Dazu gehoert leider nicht die Simulation einer Gitarre oder Geige.
Es bietet aber wunderbare Moeglichkeiten zB als Controller mit http://liine.net/en/products/lemur/ …
http://createdigitalmusic.com/2012/04/r... -download/
Das gesamte letzte Gorillaz Album wurde on the Road auf einem iPad produziert…
http://thefall.gorillaz.com
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