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vergrößern 640x360Screenshot aus "Star Citizen".
Die Finanzierungskampagnen für die Weltraumsimulation "Star Citizen" haben mit einem Paukenschlag geendet. Fans sammelten in Summe 6,3 Millionen US-Dollar für das neue Werk des "Wing Commander"-Schöpfers Chris Roberts. Es ist damit das bislang erfolgreichste Crowdsourcing-Projekt der Videospielbranche. Der bisherige Rekordhalter war Obsidian Entertainments Rollenspiel "Project Eternity" mit 4,1 Millionen Dollar.
Mehr Inhalte
Das für 2014 geplante PC-Spiel wird durch die starke Unterstützung der Community mehr Inhalte und Features bieten, als zunächst vorgesehen. Dazu gehören ein gigantisches Frachtschiff namens Bengal, das die Spieler im Online-Modus freischalten können, 100 erkundbare Sternensysteme zum Start, ein komplett von einem Orchester eingespielter Soundtrack und das erste Squadran 42-Missionspaket "Behind Enemy Lines" wird allen Unterstützern kostenlos zur Verfügung gestellt.
Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, geben die Entwickler in einem Video einen weiteren Vorgeschmack auf die Kulissen des Titels. (zw, derStandard.at, 20.11.2012)
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Die Möglichkeiten die "funding crowd" um ihr gespendetes zu bringen sind so unendlich wie der Weltraum selbst.
Welches Spiel wird wohl besser - eines das sich erst verkaufen muss oder eines das sich bereits verkauft hat?
Schließlich laufen in der Spiele-Branche auch nicht nur Idealisten herum (ha ha)
no risk no fun.
jeder der chris roberts games und ambitionen kennt weiß das er liefern kann und liefern wird.
ich geb mittlerweile lieber einen teil meines gaming budgets für die kleinen idealisten via crowdfunding aus als es den großen EActivisionBlizzard reinzuschieben um mir mein cod x oder fifa y abzuholen.
habe bereits einige unterstützt und sollte eines nichts werden -> pech.
diese kickstarter treiben einen zu komischen handlungen. ich habe in meiner gesamten gaming laufbahn noch kein geld für extras ausgegeben. bei sc habe ich sogar ein tshirt dazugenommen ;-)
die kampagne ist weit besser gelaufen als ich es zu hoffen gewagt hätte. die 2 millionen goal waren ja relativ hoch. was ich mir aber beim besten willen nicht vorstellen kann ist das roberts das ambitionierte projekt in 24 monaten fertig bekommt, siehe freelancer.
ich hoffe viele andere entwickler nehmen sich ein beispiel und beleben ein paar alte genres wieder. exciting times.
wenn man vergleicht was für Welten zwischen der Gameindustrie/Indieentwicklern auf der einen und Filmverwertern/großen Musiklabels/Rechteverwertern auf der anderen Seite liegt, dann wird das erst interessant:
Im Grunde verkaufen alle digital kopierbares Material, mit dem Unterschied, dass die Gameleute eher verstehen wie man mit diesem neumodischen Internet umgeht ohne Nachteile daraus zu ziehen. Sollten sich die anderen mal ein Vorbild daran nehmen anstatt zu jammern wie schlecht es ihnen doch geht..
.. jeder der sich bereits auf RSI angemeldet hatte und somit heute bereits einen Account besitzt, kann noch nachträglich einsteigen.
http://www.kickstarter.com/projects/... f=activity
(Um allen RSI-Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen, die aufgrund von Problemen der RSI-Website nicht teilnehmen könnten, räumt RSI bis Monatg noch eine Nachträgliche Frist ein)
Alle unregistrierten: Sorry, Ihr könnt es nur später kaufen.
"Alle unregistrierten: Sorry, Ihr könnt es nur später kaufen."
Nicht ganz korrekt. Man kann auf der RSI Website auch weiterhn Packages erwerben. Nur sind sie halt teurer und man kriegt nicht alle Boni (dh vor allen keine Life Time Insurance für's Schiff):
http://www.robertsspaceindustries.com/star-citizen/
..es ist doch gerade einiges an Wirbel um der Marke "Waldviertler Schuhe", weil der Inhaber sich auch über eine Variante von Crowdsourcing finanziert hat, nachdem die Banken ihn abgewiesen hatten, und jetzt hat er die Finanzaufsicht ins Genick - obwohl seine Investoren laut Berichtgebung alle die versprochene Rendite bekommen haben (kann man von vielen Banken nicht sagen..)
War interessant, wie eigentlich die Rechtslage in Ö ist bez. div. Varianten von Crowdsourcing. Wäre doch eine tolle Möglichkeit für Jungunternehmer, oder? Standard Redaktion, ist das kein Artikel wert?
da gibt es einen unterschied zwischen crowdsourcing und crowdinvesting... bei crowdinvesting wird den beteiligten ja eine rendite versprochen... so ein geschäft darf nur über eine bank laufen. das unternehmen hätte ja auch anleihen verkaufen können, wollte sich da aber anscheinend ein paar kosten ersparen...
dem waldviertler gebens aber keine 50€, damit er ihnen nach einer gewissen zeit ein paar schuhe gibt.
dem geben sie zum teil relativ große mengen geld, er verspricht ihnen zinsen und die rückzahlung des kapitals am ende der laufzeit.
klassisches anleihengeschäft also, nur dass er sich weigert dafür eine ganz normale unternehmensanleihe zu bedienen.
kann die FMA schon verstehen, wenn sie hier ein problem sieht. sein geschäft läuft grad gut (glaubt man zumindest). in zwei jahren kann er pleite sein und niemand sieht sein geld wieder.
der aufschrei, wo denn die aufsicht war und dass niemand wusste, dass es ein risiko gab wäre in dem fall so sicher wie das amen im gebet ;-)
Im Grunde ja, aber sie erhalten in aller Regel Gutscheine für eben Schuhe... zumindest hieß es das noch letztens...
Glaub der eigentlich Punkt der den Banken aufstößt ist das reine Zinsgeschäft, zumindest hab ich es soweit verstanden, würde er das ganze ohne Zinsen anbieten (natürlich würde dann kaum einer "investieren") und er zahlt nur zurück was geliehen wurde, wäre es kein Problem.
und da geht es in erster linie um die sicherheit der anleger.
die ist schlicht und ergreifend nicht gegeben. das sind zum teil langjährige zinsgeschäfte von denen noch so gut wie keines ausgelaufen ist.
der firma ging es nicht immer sehr gut und wie es ihr in ein paar jahren geht weiß kein mensch. sämtliche anleger stehen dann ohne einen cent da und werden sich dann natürlich darüber beschweren, dass ihnen niemand gesagt hat, dass es da risiko gibt.
es gibt für genau diese form der kapitalbeschaffung die unternehmensanleihen. nur den aufwand will er sich halt nicht antun.
die gutscheine spielen in dem fall keine rolle, weil nichts gekauft, sondern geld geliehen wird. ob die zinsen in bargeld oder naturalien bezahlt werden ist egal.
es gibt zig vorschriften, sicherungs- und kontrollmechanismen die das risiko von anleihen an sich minimieren und zig vorschriften und aufklärungspflichten gegenüber einem anleger, bevor er das geld investiert um einerseits das risiko zu veringern und andererseit sicher zu stellen, dass der anleger über das risiko bescheid wusste. war dem nicht so, ist das geschäft ungültig.
in diesem fall gibt es nichts außer der verklärten vorstellung von diesem waldviertler unternehmen :)
ich gönn ihm den erfolg und hoff dass er andauert, aber ich versteh dennoch die probleme, die die FMA damit hat.
investieren tun man in das unternehmen übrigens nicht. man leiht ihm nur geld. denn auch beteiligungsscheine wollte er nicht ausgeben obwohl er könnte :)
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