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Wien/Washington - Der Euro hat am späten Dienstagnachmittag um die Marke von 1,28 US-Dollar gependelt. Gegenüber dem heutigen Richtkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) notierte er kaum bewegt. Gegen 17 Uhr notierte der Euro bei 1,2802 Dollar. Zu den übrigen Leitwährungen blieben die Bewegungen minimal.
Die Abstufung der Kreditwürdigkeit Frankreichs durch die Ratingagentur Moody's hatte die Gemeinschaftswährung in der Nacht auf Dienstag nur kurzzeitig etwas belastet. Marktbeherrschendes Thema blieb vor allem Griechenland und die heute anstehende Sondersitzung der Euro-Finanzminister zu dem Thema, so ein Wiener Händler.
Bei dem Treffen soll es zum einen um die Freigabe von Hilfsgeldern von mindestens 31,5 Mrd. Euro gehen. Zudem muss ein neues Finanzloch von etwa 13,5 Mrd. Euro bis 2014 gestopft werden, weil die Wirtschaft Griechenlands weiter stark schrumpft.
Im Vorfeld zu dem Gipfel äußerte sich Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker vorsichtig optimistisch über eine Einigung für das schwer verschuldete Griechenland. "Klar ist, dass Griechenland geliefert hat. Über einige Details müssen wir uns noch verständigen. Ich gehe davon aus, dass die Chancen gut stehen, heute Abend zu einer endgültigen einvernehmlichen Lösung zu kommen. Aber ganz sicher bin ich mir nicht", so Juncker vor Beginn der Sitzung.
Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1.732,25 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.734,00 Dollar. Am Vortag wurde ein Nachmittags-Fixing von 1.730,50 Dollar festgestellt. (APA, 20.11.2012)
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