US-Ölpreis nur wenig bewegt

Wien/Washington - Der Ölpreis hat am frühen Donnerstagnachmittag wenig verändert gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 87,48 Dollar und damit leicht um 0,11 Prozent mehr als am Mittwoch. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 107,88 Dollar gehandelt.

Durch den gestern Abend in Kraft getretenen Waffenstillstand im Nahen Osten verringern sich die Angebotsrisiken bei Rohöl, schreiben die Analysten von der Commerzbank in ihrer Tagesinfo Rohstoffe. Auf der anderen Seite sorgen fallenden Lagerbestände in den USA für Unterstützung, hieß es weiter. Die US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche laut US-Energieministerium entgegen der Erwartungen um 1,5 Mio. Barrel zurückgegangen.

Zentralbanken stützen Goldpreis

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.729,75 Dollar und damit etwas höher zum Dienstagnachmittags-Fixing von 1.726,75 Dollar. Eine wesentliche Stütze des Goldpreises stellen laut Commerzbank-Einschätzung die Goldkäufe der Zentralbanken dar. 2012 werde das dritte Jahr in Folge, in dem die Zentralbanken netto Gold kauften. In den zwei Jahrzehnten zuvor waren die Zentralbanken stets auf der Verkäuferseite zu finden.

Im Oktober haben die Zentralbanken der Schwellenländer gemäß Daten des IWF mehr als 40 Tonnen Gold gekauft. Zu den größten Käufern zählte dabei Brasilien. Auch die Türkei und Kasachstan kauften große Mengen Gold. (APA, 22.11.2012)

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