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Am 5. Juni wurde der APA-Fotopreis verliehen – die ausgezeichneten Arbeiten im Überblick
Auch die neueren Lieder kamen überraschend gut hinüber, weiß nicht was es da zu meckern gab - das Publikum fand ich auch lahm, aber dafür kann ja Muse nix - den Klang fand ich sehr gut und die Lichtershow ebenfalls spektakulär.
Das sie nicht viel mit dem Publikum agieren, was bei anderen Band meistens ziemlich aufgesetzt wirkt, finde ich gerade sympathisch, da sie sich lieber auf Musik und Show konzentrieren.
Die Setlist war besser als beim letzten Wien-Konzert. Habe mich zwar auch auf Hysteria z.B. gefreut, da das bei einigen Konzerten dieser Tour schon gespielt wurde, aber was soll man machen, von jedem Album war ein bisschen was dabei, mehr kann man nicht erwarten!
Ich war vor ein paar Jahren bei Muse und von den technischen Fähigkeiten haben sie live wirklich was drauf, aber ich mag ihre letzten beiden Alben nicht und grundätzlich gibt es sympathischere und gehaltvollere Bands.
Deshalb war ich gestern bei Katatonia/Alcest. zehn Nummern kleiner (und dementsprechend billiger) aber rockt auch und wie!
also instrumental klang es echt perfekt, aber gerade beim gesang fand ich, dass er oft zu leise eingestellt war, bzw. hat er oft die hohen stellen ausgelassen oder tiefer gesungen als sonst - aber gut, 1 1/2 stunden spitzentöne abzuliefern und gleichzeitig gitarre und klavier zu spielen ist viel verlangt!
Also ich kann mich der Meinung der Mehrheit nicht anschließen.
Die Setlist war schwach, weil zu viel vom neuen Material gespielt wurde und auch die Auswahl der älteren Songs suboptimal war (Undisclosed Desires statt Mk Ultra vom letzten Album, kein Hysteria(!)). Sunburn war dann endlich ein echter Lichtblick, aber der Song wurde wiederum, für mich völlig unverständlich, mit elektronischen Furzgeräuschen abgemischt. Der Sound war nicht gut und generell wurde für meinen Geschmack viel zu viel mit Samples gearbeitet. Manche Songs kamen so fast zu 100% aus der Konserve. Die Bühnenshow fand ich auch irgendwie langweilig, da hat mir die Resistance- Show sogar besser gefallen.
Everything Everything haben mir zum Glück den Abend gerettet!
also bitte... soviel vom alten Material haben sie schon lange nicht mehr gespielt, zumindest nicht in Österreich!
Und Everything Everything war echt grausam zum anhören... wenn jemand sich nicht entscheiden kann ob er lieber Brust oder Kopfstimme singt und dann ständig wechselt, dass es schon wie jodeln klingt, aber er beides nicht gut beherrscht und man sich auch beim Rest der Band fragt, was die eigentlich auf der Bühne machen, dann stellt sich da die Sinnfrage...
Aber auch nur weil die letzten beiden Shows jeweils am Frequency waren und die waren einfach etwas kürzer. Anteilsmäßig war auch nicht mehr dabei.
Also Everything Everything war in jeder Hinsicht genial. Das Schlagezeug mit den vielen Breakbeats und den extrem guten Bassisten haben mich am meisten beeindruckt. Die dezenten Gitarren und der feinfühlige Keyboarder dazu haben das ganze Soundbild perfekt abgerundet. Die Gesangsstimmen muss man nicht mögen, aber die Band lebt imho sowieso vom Sound. Ich find' sie klasse.
Also wenn die Tour "The 2nd Law" heißt und grad das neue Album rausgekommen ist, wird sich jeder denken können was hauptsächlich gespielt wird.
Dafür dass sie sich das neue Album nicht oft genug angehört haben (ist nämlich wirklich großartig) kann aber das restliche Publikum nichts.
Die gefühlten 4 Autobus voll Tschechischen Konzertbesucher, die den vorderen Teil der Stehplatzbühne ziemlich ausgefüllt haben, konnten im Gegensatz zu den heimischen Besuchern auch die Texte des neuen Albums mitsingen.
"Everything Everything haben mir zum Glück den Abend gerettet!" - Jetzt verstehe ich dass ihr Kommentar Satire war.
Die Hälfte von Everything Everything (Ting Tings) hätte mehr Stimmung gemacht als diese Schlaftabletten.
Also ich konnte aus der ca 20. Reihe gut das gespielte und gehörte vergleichen. Ich konnte oft nicht heraushören was Matthew gerade gespielt hat, bzw wo das eine oder andere Riff plötzlich herkam. Ich weiß, dass der 4. Mann der sich immer hinter seinem Keyboard versteckt hat auch manchmal die Gitarre selbst in die Hand genommen hat, aber trotzdem geht sich das nicht aus.
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