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Philipp Welte will Österreichs Verlegern Wachstumschancen zeigen. Googles findet er "befremdlich", Bezahlschranken sieht er skeptisch: "Fast unmöglich, hier die Zahnpasta zurück in die Tube zu kriegen"
Der für Anfang Juli geplante Börsengang ist damit hinfällig
Veit Dengler übernimmt die Führung der NZZ-Mediengruppe - Der frühere "Time"-Reporter war zuletzt Manager bei Dell und Groupon - 2011 hat er die Partei Neos mitbegründet und wollte im September für sie antreten
Moser- und Styria-Verbund steigt bei "Wien live" des Echo-Verlags ein
VÖZ-Präsident Kralinger: Hoher Kostendruck, aber Print qualitativ so gut wie nie - 416 Journalisten zusätzlich im neuen KV - ORF-Signale für österreichische Lösung bei Paid Content
Ehemaliger Sportchef der Oberösterreichischen Nachrichten
Inserateschaltungen "erweckten teilweise den Eindruck einer Imagekampagne des Bundesministers"
Probleme mit dem Treuhandkonto sollen Grund sein
Ein paar Tage zuvor hatte sich Michael Jeannée in seiner Post an die "Lieben Soldaten auf dem Golan" noch deutlich skeptischer als Pándi gezeigt
Bergmann: Künftig aber bei Promotionprodukten Bilder und Namen von Politikern, die Medientransparenzgesetz unterliegen, "zu unterlassen"
Betroffen sind Brüssel, Paris, London und Washington
Manfred Svec übernimmt die Anzeigenleitung, Gregory Kucera-Wurmehl startet als neuer Crossmedia-Manager
"Kärntner Tageszeitung" rechnet dieser Tage laut Berger mit 400.000 bis 500.000 Euro Bundespresseförderung
Persönlichkeitsrechte von Nadja Bernhard verletzt - Zeitschrift gewährte haltlosen Anschuldigungen eines anonymen Schreibers öffentliche Bühne
Schwerwiegender Verstoß gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse
Am 26. Juni mit Lesung - 70 generationsübergreifende Beiträge, Cover von Brus - Herausgeber Kolleritsch freut sich über Kontinuum
Der Verband Deutscher Lokalzeitungen sieht seine Mitglieder bei millionenschweren Werbekampagnen der Berliner Bundesregierung übergangen
Sachverständiger soll Überschuldung prüfen - Danach gegebenenfalls Insolvenzverfahren - Antrag von Minderheitseigentümer eingebracht - Blatt laut Mehrheitseigentümer verkauft
Verkauf an Finanzinvestor BC Partners geplatzt - Börsengang für Anfang Juli geplant
Löst mit Juli Barbara Aschenbrenner ab - ZiS fordert zwei Millionen Euro für Leseförderung
War langjähriger Unternehmensleiter des Medienkonzerns Tamedia - Zahlreiche Posten in deutschsprachigen Medien
Rückgang bei Werbung und Stellenmarkt
Erben des Gründers sollen Rückkauf finanzieren
Raiffeisen verkaufte knapp 15 Prozent an "TT"-Mutter und "Rundschau" - Erben finanzierten Deal
A trifft B, A interviewt B, das Interview soll in einem Printmedium erscheinen.
A kommt mit einer Mitschrift und einem Soundfile zurück, muss das Gespräch transkribieren, kürzen und redigieren. Das ist so, geht nicht anders.
Wenn A ein seriöser Journalist ist, wird er B die Endfassung vorlegen.
Aber NICHT, damit B erkennt, dass er auf Frage x, y und z einen Blödsinn geantwortet hat, und das rückgängig zu machen versucht.
Sondern NUR, damit B eine vielleicht missverstandene oder durch die Kürzung entstellte Aussage richtigstellen kann.
Ist B ein seriöser Interviewpartner, wird er nicht mehr tun als genau das. A wird das respektieren.
Versucht B mehr als das, wird A die "Korrekturen" hoffentlich ignorieren – oder im Artikel dokumentieren.
Ich bin noch immer nicht von der Notwendigkeit von Autorisierungen überzeugt.
Ein Journalist sollte seine Arbeit gut machen, das ist ihm zuzumuten.
Wenn etwas Gravierendes nicht stimmt, gibt es ja rechtliche Möglichkeiten. Ich glaube nicht, dass Medien gerne juristische Probleme haben möchten, und auch nicht, dass ein Journalist gerne wegen schwerer Fehler für ungewollte Aufmerksamkeit sorgt.
Auch kann ein Interviewter selbst das Interview mitschneiden, da hat er dann Material.
Generell: Wer Profi ist und interviewt wird, sollte schon halbwegs in der Lage sein, zu kontrollieren, was er wie sagt.
Verlangen eigentlich Schauspieler oder Regisseure, die bei Filmfestivals oder Premieren Interviews geben, auch Autorisierungen?
Da weißt gar nicht mehr welche Falsch- oder Halbinformation du zitieren sollst und dein Anwalt schüttelt den Kopf und erklärt dir dass das alles keinen Sinn hat aufgrund der "Medienfreiheit".
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