Indien: Mindestens 18 Tote durch Massenpanik bei Hindu-Fest

Die Behörden rechnen mit weiteren Opfern

Neu-Delhi - Bei einer Massenpanik während eines religiösen Festes sind im Osten von Indien am Montag mindestens 18 Menschen getötet worden. Die Panik ereignete sich, als eine provisorisch aus Seilen und Bambus errichtete Brücke unter dem Gewicht der vielen Menschen einstürzte, wie die Polizei in der Stadt Patna mitteilte. Über die Brücke wollten hinduistische Gläubige den heiligen Fluss Ganges erreichen, um dort an einer der vielen Pilgerstätten die untergehende Sonne anzubeten. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich rund 50.000 Menschen bei der Stätte.

Bei den Toten handelte es sich um zehn Frauen und acht Kinder, wie die Behörden mitteilten. Außerdem wurden mehr als zehn Menschen verletzt. Da zudem viele Gläubige noch vermisst wurden, rechneten die Behörden mit weiteren Opfern. Das Fest zur Anbetung des Sonnengotts findet jährlich statt. Immer wieder kommt es bei religiösen Festen in Indien wegen der Masse an Pilgern zu schweren Unfällen und Paniken mit Toten und Verletzten. (APA, 19.11.2012)

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