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Ähnlich wie im Nationalrat stellt sich die Situation in den Ländern dar: Über eine Verkleinerung der Landtage wird diskutiert. Gestrichen wurden Sitze aber nur in der Steiermark. Dort wird der Landtag ab 2015 von 56 auf 48 Sitze reduziert. In Oberösterreich will man bei 56 Sitzen bleiben, in Niederösterreich, ebenfalls 56 Abgeordnete, wehren sich die Grünen vehement gegen eine von der VP vorgeschlagene Verkleinerung. Gemessen an den Sitzen hat Wien mit 100 Abgeordneten den größten Landtag. Eine Wahlrechtsreform wird zwischen Rot und Grün diskutiert.
An einer Demokratiereform arbeitet auch der Landtag in Vorarlberg. Eine Reduktion der 36 Sitze müsste aber Ergebnis einer Volksabstimmung sein, fordern die Grünen. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl den größten Landtag hat mit 36 Sitzen das Burgenland. Ein Vorstoß der SP zur Verkleinerung scheiterte 2009. In Tirol sehen alle Parteien eine Streichung von 36 auf 24 Landtagssitze skeptisch, sie fürchten um die regionale Ausgewogenheit. In Salzburg schlug Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) eine Reduktion der 36 Sitze vor, scheiterte aber an der VP. In Kärnten, ebenfalls 36 Abgeordnete, ist man noch unschlüssig. (jub, DER STANDARD, 20.11.2012)
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dieser trend zur senkung der sitzzahl ist für mich ein populistischer und nicht wirklich notwendig (grad bei landtagen würde er in erster linie den kleinparteien schaden, die ohnehin nur 2-3 sitze haben und dann einen verlieren würden).
ausnahme wien: hier fände ich eine senkung auf ca. 70-80 durchaus sinnvoll.
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