Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
In Israel wurde am Montag spekuliert, dass die Führung dabei sei, den militärischen Druck zu erhöhen, um die Hamas dazu zu bewegen, in den schon angelaufenen indirekten Verhandlungen ihre Forderungen herunterzuschrauben. Mit zu dem Druck beitragen sollten auch die Panzer- und die anderen Bodentruppen, die am Rande des Gazastreifens warteten. Auf die Frage nach einer Bodenoffensive antworteten israelische Politiker und Militärs nach wie vor lakonisch, diese werde "vorbereitet" und sei eine "Option", falls es keine andere Möglichkeit gebe, die Raketenangriffe abzustellen.
Offenbar hatten die Ägypter schon konkrete Vermittlungsvorschläge vorgelegt, die aber im Detail nicht bekannt wurden. Von palästinensischer Seite waren prominente Führer der zwei stärksten radikalen Gruppen nach Kairo gekommen, Khaled Meshaal von der Hamas und Ramadan Shallah vom Islamischen Jihad. Zugleich soll ein israelischer Vertreter in Kairo gewesen sein, was aber nicht offiziell bestätigt wurde. Als Bedingung für einen Waffenstillstand sollen die Palästinenser unter anderem eine Garantie dafür gefordert haben, dass Israel keine " gezielten Tötungen" mehr vornimmt. Zudem sollen sie eine Lockerung oder gar die Beendigung der Blockade des Gazastreifens verlangt haben, wobei auch Ägypten mitspielen müsste, das durch den Grenzübergang bei Rafah nur wenig Verkehr zulässt.
Israel soll einen internationalen Kontrollmechanismus verlangen, der gewährleisten müsste, dass der Waffenschmuggel in den Gazastreifen aufhört. Zudem möchte Israel am Rand des Gazastreifens eine Art Sicherheitszone, die von Palästinensern nicht betreten werden soll. Der Abstand zwischen den Positionen dürfte noch groß gewesen sein - insbesondere verlangte jede Seite, dass die andere als Erste die Angriffe einstelle. Auf die Frage, was Israels Bedingungen für einen Waffenstillstand wäre, antwortete Vizepremier Mosche Yaalon im israelischen Radio: "Ruhe gegen Ruhe."
Die israelische Armee hatte nach eigenen Angaben seit der Nacht auf Montag wieder dutzende Ziele im Gazastreifen angegriffen, darunter " Raketenwerferstellungen, Tunnels und Trainingscamps". Zudem ging sie offenbar verstärkt dazu über, Wohnhäuser anzugreifen, die von " Terroraktivisten" benützt worden sein sollen. Die Zahl der getöteten Zivilisten stieg rapid an. Montagfrüh stürzte nach einem Beschuss ein mehrstöckiges Haus in Gaza-Stadt ein, wobei zwei Kinder und zwei Erwachsene getötet wurden.
Insgesamt wurden bis Montagmittag seit dem Beginn der Operation mehr als 90 Palästinenser getötet. In Südisrael wurden die Menschen nach wie vor durch die Alarmsirenen in die Schutzräume getrieben. Man zählte in der ersten Tageshälfte rund 60 Raketenabschüsse, allein zehn auf die Großstadt Ashkelon. Wieder wurden viele der Geschoße schon in der Luft vom Abwehrsystem "Eiserne Kuppel" zerstört.
Unterdessen war ein Defilee von Politikern angesagt. Am Montag sollte Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle in Jerusalem eintreffen, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wurde in Kairo erwartet. Zu einem Solidaritätsbesuch in Gaza am Dienstag waren arabische Außenminister sowie der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu angekündigt.
Bemerkenswert war das ausdrückliche Lob des israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres für seinen ägyptischen Amtskollegen Mohammed Morsi. "Er spielt eine positive Rolle, was wir schätzen", kommentierte Peres Morsis Vermittlungsbemühungen. (Ben Segenreich, DER STANDARD, 20.11.2012)
Demonstranten fordern "dritte Intifada" gegen Israel
Große Siedlungsblöcke sollen allerdings bei Israel bleiben
Nur wenige Tage nach Berichten über Einfrieren des Siedlungsbaus
Kritischer Sozialreport im Vorfeld des "Jerusalem-Tages" veröffentlicht
Fast zeitgleich sind diese Woche Israels Premier Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Peking zu Besuch
Einigungsentwurf bei Versöhnungsgesprächen mit der Türkei
Allerdings keine Anerkennung von Israel als "jüdischer Staat"
Israels Premier: Streit mit Palästinensern "nicht territorial"
Rakete traf unbemannten Flugkörper acht Kilometer westlich von Haifa - Hisbollah dementiert Entsendung von unbemanntem Flugzeug
Palästinenser-Präsident auf Arbeitsbesuch in Wien - Fischer sagt nichts zu angeblichen Nahost-Geheimverhandlungen in Österreich
Laut Kreisen nach anhaltenden politischen Unstimmigkeiten mit Abbas
Polizei: Mann wurde von Palästinenser an Bushaltestelle erstochen - Militär untersucht Vorfall
Zentren sollen am Dienstag wieder geöffnet werden
Diesmal keine Steinwürfe auf Sicherheitskräfte in Oz Zion
Zusammenstöße mit israelischen Soldaten an Straßensperre
Auch Österreich dabei - Anregung von Ashton
Palästinensergruppe bestätigte 56-Jährigen, der seit 2004 an der Spitze der Organisation steht - Hoffnung auf moderateren Kurs
Im Westen beliebter Technokrat stürzt über palästinensische Finanzkrise
Vereinbarung zwischen Abbas und jordanischem König, Jerusalem vor "Judaisierung" zu schützen
Streit mit Präsident Abbas - Westen warnte vor Entlassung Fayyads
14 palästinensische Abgeordnete sitzen in israelischen Gefängnissen ein
US-Außenminister auf mehrtägiger Nahost-Mission - Gaza-Übergänge nach Raketenangriff geschlossen
Schritt solle binnen zwei Monaten erfolgen
Vereinte Nationen nennen Verschlechterung der Sicherheitslage als Grund - Hamas spricht von "ungerechtfertigter" Entscheidung
Zitat:..dass Israel keine " gezielten Tötungen" mehr vornimmt...
dann soll die Hamas mit solchen Massenmördern auch verfahren wie es jeder Rechtstaat auch tut: sie mit einem fairen Verfahren aburteilen und einsperren. Stattdessen kriegen die im GS eine Basis um ihr Handwerk weiterzuführen und werden als Freiheitshelden gart als Märtyrer gefeiert.
solange sich nicht beide seiten den jeweils anderen mitdenken, ist kein friede zu erzielen,
wie anders wäre es doch, den kurzäugigen standpunkt aufzugeben, einzusehen, dass man nationen, religionen oder sonstiges nicht einfach einsperren und wegbomben kann - gilt für beide radikalen standpunkte.
und wohin wollen sie, wohin? ist es ihre heimat oder nicht? die gefahr, dass es keinen der staaten nach einer solchen auseinandersetzung mehr gibt, ist ziemlich greifbar.
und das alles spielt sich aktuell auf einem territorium ab, das nicht größer ist als niederösterreich: mistelbach gegen grammatneusiedl. klaustrophobie darf man dort nicht haben.
Eine Spirale der Gewalt. Völlig überzogene Aktionen Israels, ganze Stadtviertel einzuäschern um irgendwelche Terroristen unschädlich zu machen? Für jeden getöten Zivilisten und Kinder züchtet man unzählige neue Terroristen nach. Der Hass wird nur so geschürt. Fanatiker und Spinner auf beiden Seiten wollen offenbar einen dauerhaften Frieden verhindern. In Israel sitzten diese Spinner sogar in der Regierung.
aber das ist Blödsinn.
Überzogene Reaktion?
Melden Sie sich freiwillig, indem Sie in den GS gehen und jedem Raketenballerer eine Gerichtsvorladung händisch zustellen!
Was die dann mit Ihnen machen, dafür übernehme ich allerdings keine Verantwortung!
ganze stadtviertel einäschern....
Habe gar nicht gewußt das die mit ner B52 drüber fliegen und flächenddecken bombem...
das würde zwar jeglichen einsatz von Flyern, Telefonanrufe und warnschüße die die IDF vor einem angriff verteilen,etc völlig zunichte machen...
vieleicht sind die Israelis doch nicht so clever...
November 1938
http://de.wikipedia.org/wiki/Nove... grome_1938
November 2012
http://www.presstv.ir/detail/20... n-village/
sicherlich kein direkter vergleich, aber wie wurde uns gelehrt: wehret den anfängen.
dämlicher antideutsch kommentar.
zionisten kapieren nie, das es zum allgemeinen menschsein gehören müsste, das faschisten und rassisten einfach dahin gehören, woher sie gekommen sind. dort können sie ihr menschen- und andersseinhass gegenseitig ausleben.
Die Palestinenser senden ihre Werbevideos aus um die Kinder für den Kampf zu mobilisieren ...
http://www.youtube.com/results?s... LTKabwBeYw
1. Israel wird in Gaza einmarschieren und den antiisraelischen Terror beenden.
2. Israel wird anschließend den Iran angreifen und die iranische Nuklearkapazität zerstören.
3. Die arabischen Staaten werden darauf wie bisher mit großsprecherischen Parolen reagieren.
. von der Landesregierung unterdrückt. Was schlagen sie vor? Raketen auf den slowenisch-carinthischen Teil Kärntniens oder Einmarsch carinthisch-slowenischer Truppen im slwoenischen-carinthischen Teil Kärntniens? Resulat keines. Wie immer ...
Genau, die Slowenen werden ganz furchtbar unterdrückt.
Zum Antritt von Schwarz/Blau gab es tatsächlich amerikanische Journalisten die von Apartheid geschrieben haben und die ganz verduzt waren, als man ihnen erklärte, dass es die Slowenen in Lagern, die sie interviewen wollten, gar nicht gibt.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.