Teenager in Love

  • Wo sind wir und mit wem? Bild aus Spike Jonzes Film "I'm here", der am 
Mittwoch in der Kurzfilmsparte beim Youki in Wels gezeigt wird.
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    foto: spike jonze_absolut

    Wo sind wir und mit wem? Bild aus Spike Jonzes Film "I'm here", der am Mittwoch in der Kurzfilmsparte beim Youki in Wels gezeigt wird.

Das Internationale Jugend-Medien-Festival Youki in Wels nimmt sich heuer des Themas Jugend und Liebe an

Wels - 14, das kann ein schwieriges Alter sein, vor allem, wenn Kinder ihre Eltern mit einer juvenilen Hormonstörung namens Pubertät konfrontieren. Auch der Hauptdarsteller des heutigen Eröffnungsfilms hat filmische Erfahrung mit Jugendlichkeit. Robert Stadlober, der in Richard Wilhelmers Film Adams Ende ebenjenen Adam spielt, begann die Karriere mit Rollen in Jugendfilmen wie Crazy. Stadlober ist zum Eröffnungsscreening anwesend, danach steht er als Musiker auf der Bühne.

Das Rahmenprogramm greift das Thema des diesjährigen Youki auf, etwa mit dem Youki Media Meeting, einem Theorie- und Diskursangebot des Festivals. Mit "What is Love?" wirft Sonja Eismann (Akademie der bildenden Künste Wien) einen feministisch-popkulturellen Blick auf das Festivalthema, Autor und Musiker Jens Friebe erinnert an fünf Jahrzehnte Teenagerliebeslieder.

In der Reihe "Teenager in Love" setzt u. a. FM4-Journalistin Petra Erdmann in dem von ihr kuratierten Kurzfilmprogramm die Frühwerke dreier österreichischer RegisseurInnen unterschiedlicher Generationen - Reinhard Schwabenitzky, Jessica Hausner und Florian Pochlatko - in Beziehung zueinander. Außerdem wird der preisgekrönte chilenischen Spielfilm Joven y alocada / Young & Wild (Marialy Rivas, 2012) als Österreich-Premiere gezeigt.

Im Mittelpunkt aber stehen auch heuer die Filme innerhalb des internationalen Wettbewerbs. 80 Filme von Menschen zwischen 10 und 26 aus 19 Ländern stellen sich der Jury. Und die ist der programmatischen Youki-Ausrichtung als Medienfestival gemäß genreübergreifend besetzt, etwa mit Performancekünstler Wolfgang Tragseiler oder Filmwissenschafterin Lydia Nsiah. Die Preisträger werden am 24. 11. im Rahmen einer Gala bekanntgegeben. (Wiltrud Hackl, DER STANDARD, 20.11.2012)

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