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Rom - Umweltaktivisten stehen in der Toskana auf Kriegsfuß mit der multinationalen Gesellschaft Adroit Resource und ihren Plänen, Bohrungen auf der Suche nach dem Metall Antimon zu starten. Mit dem Segen der regionalen Behörden will der kanadische Konzern mit 388 Bohrungen bis zu einer 120 Meter Tiefe auf der Suche nach dem wertvollen Metall beginnen, das zur Produktion technologischer Komponente dient. Laut dem Konzern befinden sich unweit der bekannten toskanischen Ortschaft Manciano in der Nähe der südtoskanischen Stadt Grosseto Reserven von rund 20.000 Tonnen Antimon, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica" am Montag.
Umweltaktivisten warnen vor den Bohrungen, da Antimon gesundheitsgefährdend sei. Die Gefahr sei, dass das Antimon aufgrund der Bohrungen die Wasserquellen zwischen den Gemeinden Manciano, Capalbio und Orbetello verseuchen könnte. "Wegen seiner Toxizität kann Antimon mit Arsen verglichen werden", warnte der Rechtsanwalt Maurizio Rossi, der die Kampagne der Bewohner Mancianos gegen die Bohrungspläne unterstützt.
Die Bohrungen sollen auf privatem Gelände erfolgen. "Sollten sie der Landwirtschaft Schäden zufügen, werden die Landbesitzer entschädigt", versicherte Davide Franceschelli, Geologe bei Adroit. Er bestritt, dass Verseuchungsgefahr für die Wasserquellen der umliegenden Gegend bestehe. Die Gesellschaft werde nach den höchsten Umweltstandards vorgehen, versicherte Franceschelli. (APA, 19.11.2012)
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