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vergrößern 500x3003.000 bis 4.000 Hunde werden pro Jahr illegal nach Österreich importiert. Viele werden zu früh von der Mutter getrennt und sind weder geimpft noch gechippt.
vergrößern 500x593650.000 rumänische Lei für einen Pit Bull. Das sind umgerechnet rund 143 Euro, aber dabei handelt es sich nur um die Verhandlungsbasis.
Die Muttertiere leben in Kellern oder Käfigen.
Tarvis - Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges am italienisch-österreichischen Grenzübergang wurden 62 Welpen renommierter Hunderassen beschlagnahmt. Die Tiere, die sich in schlechtem Zustand befanden, wurden in einem Tierschutzhaus untergebracht. Zwei Italiener wurden bei der Staatsanwaltschaft von Tolmezzo bei Udine angezeigt, berichteten Medien.
Züchter schätzen, dass pro Jahr rund 3.000 bis 4.000 "illegale" Vierbeiner aus Osteuropa - oft im Kofferraum von Autos - nach Österreich eingeführt und auf dem Schwarzmarkt verkauft werden. Ein vermeintlicher Rassehund für 200 oder 300 Euro: Der Geiz fördert den Handel mit geschmuggelten Welpen. Die Tiere werden oft über das Internet oder auf der Straße verkauft, landen aber auch immer wieder in Tierhandlungen, wie Nikola Furtenbach von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten informiert. Falsch verstandene Tierliebe kurble ebenso das Geschäft an.
Die Hunde werden hauptsächlich in Rumänien, Polen, Ungarn oder der Slowakei gezüchtet, sagt die Tierschützerin. "Die Muttertiere werden wie Gebärmaschinen behandelt", beichtet sie weiter. Die Hündinnen werden in Käfigen oder in Kellern untergebracht - oft ein Leben lang. Impfschutz haben sie aus Spargründen selten, auch die Welpen werden nicht geimpft. Unter anderem deshalb lässt sich der billigere Preis für einen Rassehund erklären.
Ein weiteres Problem sei, dass die jungen Tiere mit vier oder fünf Wochen von der Mutter getrennt werden. Experten empfehlen, dass Welpen mindestens bis zur achten Lebenswoche bei ihrer Mutter bleiben sollten. Für den Transport werden die Tiere meist in winzige Käfigen gezwängt. Auch auf längeren Reise bis nach England gibt es keinen Auslauf und kein Wasser, berichtet Furtenbach von den Erfahrungen der Tierschutzorganisation mit aufgedeckten Fällen. Die Welpen erkranken daher häufig während der Fahrt.
Außerdem werden die Käufer nicht selten betrogen: Denn häufig handelt es sich um "Mischlinge", die als Rassehunde verkauft werden. Das illegale Geschäft beschert den Händlern bis zu 300 Millionen Euro pro Jahr. Furtenbach empfiehlt allen, die sich einen Hund zulegen wollen, sich zuerst in einem nahe gelegenen Tierheim umzusehen und zu überlegen, "ob es nicht doch ein Mischling sein kann". Wer trotzdem zu einem Züchter gehen will, sollte folgende Punkte beachten: Wie sieht die Mutter aus? Gibt es Vorgespräche? Keinesfalls sollte man sich bei einem Kauf unter Druck setzen lassen.
Für eine bessere Kontrolle fordert Vier Pfoten eine europaweite Registrierung und Chippen von Hunden. Zudem sollte es härtere Strafen für Welpenschmuggel und die damit einhergehende Tierquälerei geben. "Wir treffen immer wieder die gleichen Leute. Ab und zu wird ihnen ein Hund abgenommen und sie bekommen eine geringe Strafe. Aber der Teufelskreis wird nicht unterbrochen", sagt Furtenbach. (APA/jus, derStandard.at, 19.11.2012)
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Dass man keinen Kofferraumhund oder Welpen auf willhaben kaufen soll, das leuchtet wohl jedem ein.
Wie aber kann man eine guten von einem schlechten Züchter unterscheiden? Es gibt doch keinerlei Regulierung, jeder kann hergehen und draufloszüchten. Rassefanatistmus und nur Auge auf Schönheit, während Gesundheut nur zweitrangig ist oder überhaupt vernachlässigt wird - Unsere Züchter sind zu einem sehr großen Teil alles Dilettanten.
Viel Rasse, wenig Klasse - das Geschäft mit der Hundezucht:
http://www.youtube.com/watch?v=V... 7515C14246
Die meisten links die hier in solchen Zusammenhängen gepostet werden kann man schlicht vergessen, da kann ich gleich auch in die Kirche gehen.
Es gibt unseriöse Züchter und jeder Kunde ist da mitschuldig, der bei solchen kauft. Und wer nicht fähig ist einen seriösen herauszufinden ist mM nach für Tierhaltung so u. so ungeeignet, weil hochgradig unfähig.
Das Problem beginnt aber schon frueher. Hunde werden ja seltenst nach Bedarf u. Moeglichkeiten ausgesucht. Das hab ich ja auch mit meinen Schnauzern erlebt. Gestoerte Retriever o. Labrador waeren alle weg. Ein robuster Hund, der auch noch in eine Whg. passt, bleibt ueber
Dann gehn Sie mal auf eine x-beliebige Hundeshow und schaun sie mal, wie man dort mit den Hunden umgeht. Jede Locke muss passen, alles andere ist wurscht.
Oder schaun sie mal auf willhaben, wieviel dort Welpen angeboten werden. JEDER kann züchten, Ausbildung brauchts nicht. Regulierung gibts auch nicht, zuviel gezüchtet - einfach ins Tierheim oder in die Tötung (in anderen Ländern). Ich hab mit genug Hunden zu tun, die alle aus "seriösen Zuchten" kommen mit Stammbaum und pi pa po, und haben trotzdem gesundheitliche Leiden ohne Ende. Genetik betrifft nun mal nicht nur das Aussehen.
Was also finden Sie gut an einer Zucht, bei der die Genetische Vielfalt durch sg. Champions dermaßen reduziert wird?
im Leibe um.- Was tut man? Kauft man welche um ihnen ein besseres Leben (soviel davon überhaupt möglich ist) zu bieten, ist es falsch, weil man den Handel unterstützt. Tut man es nicht, überlässt man die Patscherln einem dubiosen Schicksal.- Die Tierheime sind voll von Pit Bulls und Staffordshire Terriern - mein nächster Hund wird wahrscheinlich einer von diesen verfemten, weggeworfenen.-
einem ziemlich frei erfunden Video wird trotzig nicht freigeschalten
http://derstandard.at/plink/135... id29006429
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