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Um mit der neuen Kampagne für das Flüchtlingsprojekt Ute Bock reichlich Aufmerksamkeit zu erregen, hat die Agentur JWT Wien auf die Konfrontation mit Vorurteilen gesetzt. Die Sujets sind seit 14. November flächendeckend in Wien auf von der Gewista gesponserten Plakaten und Rollingboards zu sehen, ab 28. November wird der Spendenaufruf mit 10.000 Direct Mailings in Kooperation mit der Österreichischen Post AG und dem DMVÖ ("Pimp My Campaign!") fortgesetzt. (red, derStandard.at, 19.11.2012)


Credits
Kunde: Flüchtlingsprojekt Ute Bock | Agentur: JWT Wien | CEO: Jörg Spreitzer | CD: Petra Anderson, Daniel Haug, Markus Zauner | Konzept: Lilly Glück, Katarina Huber | Grafik: Katarina Huber | Text:
Lilly Glück | Beratung: Martina Mekis, Christian Schneider | Fotograf:
Markus Thums | Making-Of: Marie-Theres Hildenbrandt | Bildbearbeitung:
Rotfilter | Lithographie: Vierpunkt | Produktion: Gerin Druck/Offset 5020
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Um Himmels Willen! Was hat sich die engagierte, aber kommunikativ oft patscherte Bock da einreden lassen!
Das Wiederholen von Vorurteilen macht, dass diese florieren.
Da hat's schon von gscheitere Werbung gegeben, von anderen, mit Fakten und in der Form provokanter: http://www.oneworld.at/start.asp?ID=4800
ich muss in nächster Zeit wieder vermehrt mein ausgewaschenes "Gute Bock"-Tshirt mit den leider schon abblätternden Buchstaben ausführen. Damit wenigstens irgendjemand Werbung für den Verein macht.
Soetwas hat sich eine Verdienstzeichenträgerin einfach nicht verdient ... Mein Beileid.
mit solch einem auftrag hätte man sicher ganz gut (kreative) flagge zeigen können. mit diesen umsetzungen erreicht man das gegenteil...die sind schlicht unverständlich. na ja, letzte woche wurde jwt hamburg mit der begründung man hat leider zuwenig lokales geschäft, geschlossen. kein network kann sich schwache leistung im lokalen markt leisten. sei es kreativ oder pekuniär.
das ist wirklich schlecht,
holprige Reime, beide Varianten kein Versmaß,
»nicht jeder Flüchtling« - aber die meisten schon, oder?
Wenn das die Neigungsgruppe Werbung im Gymnasium macht, ok.
Aber von JWT mit Jörg Spreitzer – ein sprachliches Armutszeugnis!
kostet aber sicher ein Lawine
... tut's gar nix, zumindest die "kreative Leistung" der Agentur wird wohl pro bono erbracht worden sein. Allerdings wurde durch dieses Trauerspiel natürlich die Chance vertan, etwas G'scheites zu gestalten. Das U. Bock-Projekt kann solche Kampagnen sicher nicht allzu häufig finanzieren.
Eine sehr unglückliche Formulierung. Sie impliziert, dass alle Flüchtlinge bis auf ein paar Ausnahmen Verbrecher sind. Illustriert wird es dann auch noch mit "Dealer, Diebe, Messerstecher".
So würde wohl eine Kronen Zeitung die Kampagne für Ute Bock gestalten.
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