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vergrößern 800x748Tarife für die Festplattenabgabe

Befürworter der Festplattenabgabe marschierten durch Wien
Im Oktober dieses Jahres gingen Befürworter und Gegner der Festplattenabgabe in Wien auf die Straße. Künstler- und Interessenverbände der Plattform "Festplattenabgabe jetzt!" wollen die seit 1980 geltende Leerkassettenvergütung auf Festplatten ausgeweitet wissen und verweisen darauf, dass der Handel die Festplattenabgabe bereits seit zwei Jahren einhebe, diese aber nicht weiterreiche. Der Handel widerspricht diesen Behauptungen.
Gegner sehen in der der Abgabe eine unberechtigte Computer- und Handysteuer, die keine Lösung bringe und neue Probleme schaffe. Am Montag forderte die Initiative "Kunst hat Recht" erneut die Ausweitung der Leerkassettenvergütung auf Festplatten. Der Grund: Die Einführung von Urheberrechtsabgaben auf Festplatten und Mobiltelefone in Holland und Schweden. In einer Aussendung betont man, dass Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer Bestrebungen blockieren, Lücken des derzeitigen Urheberrechts zu schließen.
Auch bezeichnete "Kunst hat Recht" die "12 und 15 Euro" Festplattenabgabe als "ohnedies sehr geringen Betrag". "Denn in Österreich ist mit einer solchen Urheberrechtsabgabe auch das Recht jedes Einzelnen auf die Privatkopie unmittelbar verbunden. Ohne die Festplattenabgabe würde auch das Recht auf das Kopieren für private Zwecke nicht mehr gelten."
Konkret zahlt man beim Kauf einer Festplatte über 500 GB Speicherplatz zusätzliche 15 Euro Festplattenabgabe, bei solchen mit weniger Speicher fallen 12 Euro an. Diese Gebühren wurden 2005 festgelegt und stoßen bei manchen Konsumenten auf Unverständnis, da es Festplatten mit 500 GB Speicherplatz bereits um 50 Euro in Handel zu finden sind. Im benachbarten Ausland sind die Festplatten noch günstiger. (sum, 19.11. 2012)
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Ich umgehe die Festplattenabgabe indem ich Musik PHYSISCH kaufe, mir Filme im KINO ansehe, Fotos in's FOTOALBUM einklebe und meine Dokumente in einem ORDNER aufbewahre. Das ist vielleicht altmodisch, aber ich finde meckern und suddern bringt nix. Letztendlich entscheidet der Konsument. Gruß, euer T.
Bei elektronisch erworbener Musik - z. B. über iTunes oder Amazon - wird das Musikstück direkt von einem Server auf die Festplatte der Käuferin übertragen. Das Musikstück auf der Festplatte stellt keine Kopie dar, sondern das einzige, im Besitz der Käuferin befindliche Exemplar des Werks. Durch den Kaufpreis werden alle Rechte der Urheber abgegolten. Wie kann nun seriöser weise argumentiert werden, dass für den von diesem Werk verbrauchten Festplattenplatz - und pauschaliter für die gesamte Festplatte - eine Gebühr zusätzlich zum Kaufpreis zu zahlen ist?
ihr bezahlt nicht für die vohandenen kopien sondern für das recht privat kopieren zu dürfen. das hat jeder.
wenn ihr das nicht wollt, was ja ok ist, dann wird mit dieser abgabe auch garantiert das recht auf privatkopie abgeschafft. find ich jetzt nicht sinnvoll aber ok.
Wenn ich die Ware kaufe bezahle ich bereits für das Recht eine Kopie erstellen zu dürfen.
Aber Sie arbeiten anscheinend in der richtigen Sparte. Ich bin selber Programmierer und möchte meinen Anteil der Festplattengebühren erhalten. Denn auf jeder Festplatte könnte sich immerhin eine Raubkopie meines Programmes befinden. An wen soll ich denn meine Bankdaten schicken?
1.) sie haben keine ahnung
2.) sie erwerben nicht mit dem kauf des produktes das recht privat kopieren zu dürfen
3.) es geht nicht um raubkopien sondern um legale private
5.) it programme dürfen so oder so nicht privat kopiert werden ( ausgenommen freeware ect.)
dokumentieren und dann eine Vernissage machen mit Bildern, ausschließlich von rostigen Nägeln! was glaubst was das für Controversen aufwirft! Das muss ein voller Erfolg werden!
Anderer Vorschlag, Hundebemmerl auf Gehsteigen?!
Oder gib einem Autisten eine Knipsicam und stell die Bilder aus ...
Tunke einen Hamster in Lebensmittelfarbe und lass ihn über die Leinwand sprinten ...
Einlauf machen und auf Leinwand sprühen ...
ect.
ist auch ein "Datenträger", wo ich zum Beispiel Raubmordkopien von Musiknoten draufkopieren kann...
und so weiter...
... wie hirnrissig und debbat ko unsere Gsöschoft no werden - des is jo nimma normal!
15€ ist viel zu wenig! Auf einer herkömmlichen 1TB Platte passen 14628 Alben drauf. (bei 70Mb pro Album)
Jetzt soll natürlich jeder dieser Künstler unterstützt werden, es _könnte_ ja ein Album dabei sein.
Deswegen mein Vorschlag: Jede 1TB Platte kostet ab sofort 15000€. Fair is fair, oder?
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