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Brüssel - NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat der Türkei versichert, dass die NATO rasch über die Aufstellung von Patriot-Flugabwehrraketen entscheiden wird, wenn von Ankara ein entsprechender formeller Antrag gestellt wird. Rasmussen zeigte sich am Montag in Brüssel sehr besorgt von der Situation an der türkisch-syrischen Grenze und von dem eskalierenden Nahost-Konflikt.
Die NATO habe noch keinen formellen Antrag der Türkei auf Stationierung von Patriot-Raketen erhalten, sagte Rasmussen. Er wisse auch nicht, ob und wann dies erfolge. Er stehe aber in Kontakt mit der türkischen Regierung, fügte der NATO-Generalsekretär hinzu. Die NATO habe alle Pläne, um die Türkei zu schützen und zu verteidigen. "Die Türkei kann auf die Solidarität der Allianz zählen." Ein türkischer Antrag "wird mit Dringlichkeit behandelt", versicherte er.
Wenn Patriot-Raketen stationiert werden, dann wäre dies rein zu Zwecken der Verteidigung und um die Türkei zu schützen, sagte Rasmussen. Die Raketen würden auf türkischem Gebiet aufgestellt. Die Lage an der Grenze gebe Anlass zu "großer Sorge". Die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien sei nicht Gegenstand der Diskussion, sagte der NATO-Generalsekretär.
Rasmussen sagte weiters, obwohl die NATO nicht in die Nahost-Politik involviert sei, sei er sehr besorgt über die eskalierende Gewalt in Gaza und in Israel. Israel habe das Recht zur Selbstverteidigung. Die internationale Gemeinschaft wolle Israel aber zur Zurückhaltung mahnen. Er begrüße auch alle Bemühungen, um eine friedliche Lösung zu finden.
Der NATO-Generalsekretär nahm am Montag an einem Treffen der EU-Außen- und Verteidigungsminister in Brüssel teil. (APA, 19.11.2012)
Die Lager sind erschöpft: 130.000 Gaskartuschen hat die türkische Polizei bei den landesweiten Protesten bisher verschossen. Jetzt muss nachgekauft werden. In Istanbul geht das Protest-Stehen weiter
Erneut Tränengas-Einsatz gegen Demonstranten in Istanbul - Zusammenstöße mit der Polizei in Ankara
Hunderte schweigende Menschen am Dienstagabend auf dem Taksim-Platz - Blick auf das Atatürk-Porträt
Polizei geht in mehreren Städten gewaltsam gegen Regierungskritiker vor - Gewerkschaft kündigt landesweite Streiks an
"Demokratie hat gesiegt" - Regierungschef verurteilt "Verräter" und ihre "ausländischen Komplizen"
"Ich hoffe, dass heute Abend alles vorbei sein wird" - Türkischer Regierungschef bestätigt vorläufigen Baustopp
Proteststehen gegen Erdogan: Der türkische Performancekünstler Erdem Gündüz löst eine neue Bewegung des zivilen Widerstands aus
Regierungssprecher: Sollte Baustopp von Gericht aufgehoben werden, sollen die Bürger in einem Referendum entscheiden
Die türkische Polizei geht mit unverminderter Härte gegen Demonstranten vor. Die machen in Istanbul und anderen Städten auch nach der gewaltsamen Räumung des Gezi-Parks mit ihren Protesten gegen den autoritären Regierungsstil von Premier Erdogan weiter
STANDARD-Korrespondent Markus Bernath beantwortete Userfragen
Mit der Stürmung des Gezi-Parks wollte der türkische Premier die Proteste beenden. Sonntag brachte seine Partei zehntausende Unterstützer auf die Straße. Doch die kriegsähnliche Nacht in Istanbul lässt den Beginn neuer Demonstrationen ahnen
Ministerpräsident bietet zuvor Referendum über Gezi-Park an
Mindestens vier Ärzte in Istanbul in Haft, die verletzte Demonstranten behandelten
Türkische Regierung fordert Demonstranten aber weiter zum Abzug auf
Regierungschef: "Wir überlassen den Platz keinen Terroristen" - Erneut Straßenschlachten in Istanbul
Auf dem Taksim-Platz in Istanbul bleibt die Lage nach der gewaltsamen Räumung angespannt. Die Behörden dulden die Parkbesetzer, feuern aber mit Tränengas auf sie. Im ganzen Land dauern die Anti-Erdogan-Proteste an.
Minister droht: Wer den Platz betritt, wird wie ein Terrorist behandelt - Erneute Straßenkämpfe in Istanbul - Solidaritätskundgebungen in Wien
Mann soll Autobombenanschlag geplant haben, durch den 52 Menschen starban
Drohung mit Gewalt, Planung eigener Kundgebungen - und ein Gesprächsangebot
Premier Erdogan bot eine Auszeit und ein Plebiszit an, die Entscheidung liege bei den Parkbesetzern, sagt die Plattform Taksim-Solidarität
Am neunten Tag der Proteste gegen Umbaupläne in Istanbul und den autoritären Stil von Premier Erdogan hat sein Vize Arinç Vertreter der Demonstranten empfangen. Sie übergaben einen Forderungskatalog
Eine parteiübergreifende Resolution des Europaparlaments zu den andauernden Protesten in der Türkei lässt die Regierung schäumen. Die EU habe ihm nichts zu sagen, erklärte Premier Tayyip Erdogan
Präsident Gül vergleicht Proteste in Türkei mit Occupy-Bewegung - Weiter Demonstrationen in Ankara und Istanbul
Bedrängter Ministerpräsident wirft Unzufriedenen Vandalismus vor - Schwere Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten bei Protestcamp - Brandsätze auf Beamte geschleudert
Hat die Türkei etwa Ängste vor Syrien oder eher vor Kurden, dass die Türkei denkt, Syrien oder die Türkei könnte auch den Kurdengebiet verlieren?
Oder aus welchem Grund braucht und benötig die Türkei so eine rasche Hilfe und Unterstützung von den Nato-Partnern?
Wie ich die Türkei kenne, hat die Türkei vor niemanden und keinem Angt.
Oder täsche ich mich.
Jedenfalls dürfte es in Deutschland schon ziemlich konkret sein was diskutiert wird. Diese Woche wird sich schon der Bundestag mit der Frage einer evtl.Stationierung befassen und wird für eine solche Mission eine positive Begleitung angestrebt.Was die nationale Koalition der Opposition betrifft, so sollte die auch die noch abseits stehenden Teile der Opposition ins Boot holen. Es ist ja kein Geheimnis dass Teile der Opposition diese Koalition ablehnen.Und,der Initiative Frankreichs folgend sollte eine Aufhebung des Waffenembargos gegen die Freiheitskämpfer andiskutiert werden bzw. letztendlich aufgehoben werden u. Verteidigungswaffen geliefert werden.Übrigens bombardierte die Armee heute den Süden von Damaskus.Warum wundert einem das nicht?
34 #Kurdish civilians abducted by armed groups in Ras al-Ayn http://ar.firatnews.org/index.php... uceID=5380
Freiheitskämpfer in Aktion?
Die NATO, allen voran die USA und die westlichen Bündnisspartner waren von Anfang an nie begeistert.
Zu groß sind die Ängste vor einem übergreifenden Konflikt mit Iran und Russland und die Begeisterung der syrische Flüchtlingsaufnahme geht auch gegen Null.
Syrien ist halt nicht Libyen.
4 persons killed and many wounded by Turkish artillery in Serekaniye (Ras al-Ayn)
Ich vermute mal sich derartiger Angriffe zu erwehren, ist ein Privileg von NATO-Staaten, oder?
Im Gegensatz zu den Syrischen Granaten in der Türkei, ist dieser Angriff übrigens kein Versehen, sondern folgt aus der Zusammenarbeit der FSA mit dem türkischen Militär. Nicht zum ersten mal, aber hier gegen kurdische Zivilisten gerichtet.
http://www.diekurden.de/news/tuer... e-3317803/
http://www.diekurden.de/news/sere... n-2617800/
Laut SOHR mind. 6 getötete FSAler durch den Widerstand der YPG. Laut kurdischen Quellen bereits 10, davon ein Kommandeur.
Es sind gerade schwere Kämpfe zwischen FSA und YPG unter Beteiligung der türkischen Streitkräfte (an der Seite der FSA) in Ras al-Ayn ausgebrochen. Viele Tote und Verletzte auf Seiten der FSA.
https://twitter.com/ArjDnn
(mit vielen weiteren Links)
also Syrien hat mal angeblich Mörser granaten auf die Türkei geschossen, dazu brauchen die Türken keine Patriot raketen.
auch wird Syrien keine Raketen richtung Türkei schiessen, die Patriot Raketen sind nur gegen Iran gerichtet, sollte es einen Jüdischen angriff auf Iran geben müssten dann die gegenangriff massnahmen der Iran zu nichte gemacht werden und die Iranischen Raketen über die Türkei/Syrien abgefangen werden.
die Türken Spielen gegen denn Iran zu günsten der Israelis und der Nato, das weiss der Iran aber ganz genau, und wird sich schon drauf einrichten müssen.
Raketen von Iran nach Israel fliegen eher weniger über die Türkei. Selbst wenn, die Türkei würde keinem Staat erlauben Raketen über ihr Territorium fliegen zu lassen.
Raketen gen Israel fliegen eher über Irak Jordanien und süd-Syrien.
Assad hat laut eigenen Angaben c-Waffen und Trägersysteme, ist nur als defensive Waffe gedacht und dient zum Schutz.
Assad könnte Raketen auf verlorene Gebiete an der Grenze zur Türkei werfen, die türkische Regierung ist in der Pflicht ihr Volk vor solchen angriffen zu schützen. Wie steht Erdogan da, wenn zufällig eine chemische Bombe auf Hatay fällt? Der wird doch nicht mehr wiedergewählt.
Iran ist ein wenig weit weg von der Grenze zwischen Türkei und Syrien. Da liegt noch ein Irak dazwischen.
Sie wissen scho das der Erdi Politiker ist, das bedeutet, was er sagt und was er macht sind meist 2 paar schuhe!
Ich wär vorsichtig mit ihm, Patriot Raketen gegen Syrien?? Bitte, zählen wir eins und eins zusammen, am ende kommt so oder so iran raus!
Die Türkei zu verteidigen?
Wovor genau? Den Salafisten und Takfiri die Sultan Erdogan unterstützt?
Aber wir kennen das aus der Geschichte, seit der Radiosender Gleiwitz von "Polen" überfallen wurde, bis hin zu "seit 5.45 wird jetzt zurückgeschossen". Man lügt sich eben zum Angriffskrieg herbei.
Sultan Erdogan der neue Kalif der arabischen Union. (Wäre die Türkei in der EU, hätten wir noch ein weiteres trojanisches Pferd neben der UK. Es ist schon unerträglich das die NATO gegen die EU arbeitet, ganz zu schweigen von den Netzwerken und Interessensgruppen.)
Aber was anderes. Weil das mit n Angriffskrieg in jedem posting von Ihnen ist eh schon ein bisschen öde: Also weswegen ich eigentlich auf ihr posting antworte: "Sultan Erdogan der neue Kalif der arabischen Union". Man merkt, Sie haben das Interview vom "Killer Bashar" so richtig aufgesogen und verwenden schon die selben Wörter und Ausdrücke wie "ihr" geliebter Bashar.
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