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München - Der deutsche Autovermieter Sixt hat im dritten Quartal weniger Gewinn eingefahren. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank auf 40,6 Mio. Euro, das sind 8,2 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie der Konzern aus Pullach bei München am Montag mitteilte. Analysten hatten mit etwas mehr operativem Gewinn gerechnet.
Höhere Kosten, etwa für den Aufbau des Geschäfts im weltgrößten Vermietmarkt USA und für die gemeinsam mit BMW betriebene Carsharing-Firma DriveNow, hatten bereits zuvor das Ergebnis belastet.
Die Nachfrage sei im dritten Quartal auf hohem Niveau geblieben, teilte Sixt weiter mit. Der Konzernumsatz stieg um 1,3 Prozent auf 427,8 Mio. Euro. Während die Vermieterlöse zulegten, vor allem in Westeuropa und in den USA, ging der Leasingumsatz zurück.
In Deutschland, wo der Konzern rund drei Viertel seines gesamten Geschäfts macht, sei das Wirtschaftsumfeld bereits spürbar eingetrübt. Dennoch bekräftigte Sixt die Prognose für 2012, dass der Konzernumsatz steigen soll. Das Ergebnis vor Steuern soll "auf hohem Niveau" liegen, wenn auch unter dem Rekordwert des Jahres 2011. (APA, 19.11.2012)
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