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Cisco hat eine prall gefüllte Einkaufskasse.
Netzwerkspezialist Cisco hat einen neuen Deal angekündigt und wird voraussichtlich noch in diesem Quartal einen seinen Partner, Meraki, kaufen. Das berichtet das Wall Street Journal.
Meraki ist ein Hersteller von zentral verwaltbaren Netzwerkgeräten mit Sitz im kalifornischen San Francisco. Gegründet wurde es 2006 von drei Mitarbeitern des Massachussetts Institute of Technology. Seine Hauptinvestoren sind Sequia Capital und Google. Cisco lässt sich das Geschäft 1,2 Milliarden Dollar kosten.
Sanjit Biswas, CEO von Meraki, hat zur Übernahme einen Brief an die Belegschaft verfasst. In dem Schreiben hält er fest, dass man das Angebot von Cisco ursprünglich ablehnen wollte. Angesichts des gebotenen Preises sowie den Plänen der künftigen Mutterfirma, Meraki an seinem jetzigen Sitz als eigenständige Einheit arbeiten zu lassen, habe man aber doch eingewilligt.
"Cisco hat erkannt, dass wir eine Kultur und ein Umfeld hier in San Francisco geschaffen haben, die es uns erlauben, Mitarbeiter mit großem Talent bei uns an Bord zu holen", so Biswas.
Meraki konnte im dritten Quartal rund 3.000 neue Kunden gewinnen und seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 150 Prozent steigern. Wie hoch dieser im Vergleichszeitraum war, wurde nicht genannt. Im letzten Jahr brachte es die Firma, die hauptsächlich mit mittelständischen Kunden arbeitet, auf einen Auftragswert von 100 Millionen Dollar.
Man bewerkstelligte zudem den Sprung in die schwarzen Zahlen und wuchs von 120 auf 300 Angestellte. Künftig wird man Start-ups im Rahmen eines Kennenlernangebots kostenlos ausrüsten.
Laut Ciscos CFO Frank Calderoni ist die Übernahme Teil des langfristig angelegten Planes, auf diese Weise zu wachsen. Man bevorzugt kleinere und mittlere Deals, die neue Technologien ins eigene Portfolie bringen. Die Barreserven des Unternehmens belaufen sich auf rund 45 Milliarden Dollar
Cisco konnte im letzten Finanzquartal eine Steigerung des Umsatzes von 5,5 auf 11,9 Milliarden Dollar und einen Gewinnzuwachs von 18 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar verbuchen. Im Bereich Switches und Netzwerkausrüstung musste man jedoch einen Rückgang von zwei Prozent hinnehmen. (red, derStandard.at, 19.11.2012)
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