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Gaza/Jerusalem -Die Kämpfe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas gingen auch am Montag unvermindert weiter. Nach palästinensischen Angaben griff die israelische Luftwaffe ein Hochhaus in Gaza an, in dem mehrere Medien ihre Büros haben. Mindestens eine Person wurde getötet. Diplomatische Bemühungen um eine Waffenruhe liefen unterdessen auf Hochtouren. In Kairo wurden unter Ägyptens Vermittlung Gespräche mit Vertretern beider Seiten fortgesetzt.
Bei dem neuen Angriff auf Gaza wurden zudem drei Palästinenser verletzt. Dabei handelte es sich Zeugenaussagen zufolge um Kameramänner, einer von ihnen arbeitet demnach für den saudiarabischen Sender Al-Arabiya. Das Medienzentrum in der Innenstadt von Gaza war bereits am Sonntag aus der Luft bombardiert worden. Dort haben neben Al-Arabiya auch der Hamas-nahe Sender Al-Aqsa-TV sowie der libanesische Sender MBC ihre Büros. Israel störte nach Angaben der Armee Al-Aksa TV, um "Warnungen" zu verbreiten. Das Mediengebäude sei mit Raketen angegriffen worden, hieß es. Eine israelische Armeesprecherin sagte, man prüfe den Bericht.
Bei weiteren israelischen Luftangriffen wurden am Montag mindestens 15 Palästinenser getötet. Seit Beginn der israelischen Offensive "Säule der Verteidigung" am vergangenen Mittwoch wurden knapp 100 Palästinenser getötet. Auf israelischer Seite starben drei Menschen. Israel traf seitdem mehr als 1.350 Ziele im Gazastreifen, in derselben Zeit wurden aus dem Palästinensergebiet wiederum mehr als 850 Geschoße abgefeuert.
Bei einem Treffen mit dem ägyptischen Präsident Mohammed Mursi in Kairo erklärte der Exilchef der Hamas, Khaled Mashaal (Meshaal), dass Israel den Krieg beenden müsse. "Wer immer den Krieg begonnen hat, muss ihn beenden", sagte Mashaal in einer Pressekonferenz. Es sei nicht die Hamas, die nach einem Waffenstillstand rufe, sondern Israel.
Mursi traf zudem den Anführer der Gruppe Islamischer Jihad, Abdallah Tschallah. Die israelische Zeitung "Jediot Ahronot" sprach von einem "Wettlauf gegen die Zeit", derzeit entscheide sich, ob es zu einer militärischen Eskalation oder zu einem Waffenstillstandsabkommen kommen werden.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan warf hingegen der UNO Einseitigkeit vor. Der UNO-Sicherheitsrat "schließt die Augen" vor dem Leid der Muslime, sagte er in Istanbul. Er forderte von der UNO eine "ernsthafte Aktion", um den israelischen Angriffen ein Ende zu bereiten. Israel bezeichnete er als "terroristischen Staat". Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, Außenminister Ahmet Davutoglu wolle am Dienstag in den Gazastreifen reisen. Auch der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, wurde dort erwartet.
Die EU-Außenminister forderten einen möglichst raschen Waffenstillstand und übten scharfe Kritik an der militanten Palästinenserorganisation. Diese solle sofort den Raketenbeschuss Israels beenden. Schwedens Außenminister Carl Bildt forderte sofortige Waffenruhe und sagte, dass die Gewalt unverzüglich gestoppt werden müsse.
In Wien versammelten sich am Montagnachmittag rund drei Dutzend Personen am Stephansplatz. Mit palästinensischen Fahnen begaben sich die Demonstranten in Richtung US-Botschaft. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) forderte die israelische Armee angesichts des Angriffs auf das TV-Gebäude auf, den Vorfall "genau zu untersuchen, das Untersuchungsergebnis zu veröffentlichen und sicherzustellen, dass Journalisten in ihrer beruflichen Arbeit nicht unnötig gefährdet werden." (APA, 19.11.2012)
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Ausgerechnet die Türkei, die Millionen Armenier ermorden liess (und das bis heute bestreitet), Krieg gegen die Kurden führt (tausende Tote), Christen im eigenen Land diskriminiert, Kritiker verhaften lässt und religiös immer radikaler wird, sollte sich mit derartigen absurden Schuldzuweisungen zurückhalten.
hier im forum wird doch immer gerne "cui bono?" gefragt (und dann auch gleich die "passende" antwort gegegeben).
im konkreten fall ist die hamas der große gewinner. ihre popularität ist durch den gewaltsamen konflikt und den massiven raketenbeschuss auf Israel immens gestiegen (nachdem ihre beliebtheit in den letzten monaten und jahren stetig abgenommen hatte).
. gelesen, der genau das Szenarion von der beliebten Hamas beschreibt aber die Hamas ist selbst bei den Palästinensern nicht unbedingt beliebt. Rein politisch haben sie gar nichts weitergebracht und seitdem die Hamas in Gaza regiert gibts immer wieder Zoff mit Israel. Zerstörte Internetcafes und Bibliotheken sind auch so ein Erkennungszeichen von der Hamas im Gazastreifen. Sorry aber ich kann mich nicht hinter eine radikalislamische Hamas stellen, deren Ziel die Zerstörung Israels ist.
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natürlich nicht.
darum brauchen sie ja diesen krieg, um von ihrer unfähigkeit abzulenken (ohne den bewaffneten konflikt wäre die hamas nichts).
so wie Netanjahu und die rechtsrechten regierungsparteien diesen konflikt brauchen, ohne den sie ja kaum reüssieren könnten.
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wer sagt das?
natürlich ist Gaza ein zwerg.
und zwerge haben grundsätzlich recht, und brauchen sich natürlich auch in keiner weise an menschenrechte halten oder vom vernichtungsplan Israels ablassen ....
Das Wahlbündnis Netanyahu/ Liebermann wird bereits seit der Neuwahl- Ankündigung als haushoher Favorit gehandelt. Denen wurde schon vor der Gaza- Krise ein Erdrutschsieg vorausgesagt. Mofaz ist unbeliebt und die Linke ist nicht present.
Da können CNN und Haaretz dieses Pseudoargument noch so oft bringen, es entbehrt jeglicher Grundlage.
Der naheliegenste Grund ist dass über 100 Raketen/ Monat nicht hinnehmbar sind. Da braucht man nicht 100 abstruse Gründe dazu erfinden um eine Diskussion am leben zu erhalten die relativ eindeutig ist.
Gewinner sind die, die den Konflikt permanent am Laufen halten, ihn nie komplett eskalieren, ihn aber auch nie ernsthaft einstellen: die Religionsspinner der Hamas auf der einen und die rechtsextremen Nationalisten des Likud-Blocks auf der anderen Seite. Verlierer sind die Bevölkerung von Israel sowie alle Menschen, die in den angrenzenden, besetzten Gebieten leben.
und inwiefern widerlegt das meine aussage, dass die hamas (nachweislich) die große gewinnerin des konfliktes ist?
dass die rechtsextremen nationalisten des likud-blocks dadurch ebenso an popularität gewonnen hätten, ist eine behauptung, die derzeit nicht verifizierbar ist.
also?
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cc button drücken für die englische übersetzung
http://www.hagalil.com/archiv/20... meesender/
"Hey, was ist hier unsers
Und was gehört euch…" ist wohl die wurzel des konflikts
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