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Amsterdam/Brüssel - Brüssel hat den Umstrukturierungsplan der niederländischen ING-Bank genehmigt. Demnach soll das Finanzinstitut mit der neuen NN Bank in das Privatkundengeschäft einsteigen, seine Staatshilfen muss es bis 2015 an die Niederlande zurückzahlen. Das teilte die EU-Kommission mit. Zuvor hatten die Brüsseler Wettbewerbshüter mit den Niederlanden eine Vereinbarung abgeschlossen.
Der neue Umstrukturierungsplan löst ein Konzept vom Herbst 2009 ab, bei dessen Umsetzung es Probleme gegeben hatte. So hatte ING keine Zinsen für die Staatshilfen gezahlt und die Westland Utrecht Bank (WUB) nicht wie vorgesehen verkauft. Die WUB Bank wird nun Teil der neuen NN Bank, die ING bis 2015 veräußern muss.
Für den Verkauf der Versicherungssparte der ING in Europa bekommt die Bank wegen der schwierigen Marktlage mehr Zeit. "Die Ausgewogenheit des ursprünglichen Plans wird durch unsere Vereinbarung mit der niederländischen Regierung nicht beeinträchtigt", teilte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia dazu mit.
Zu Beginn der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 hatte der niederländische Staat die Bank ING durch den Kauf von Wertpapieren gestützt. Die ING konnte dadurch ihr Kernkapital um 10 Milliarden Euro erhöhen. (APA, 19.11.2012)
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