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Ab 2013 21 "Tatort"-Teams, darunter die bereits viel diskutierten Fälle mit Til Schweiger sowie Nora Tschirner und Christian Ulmen
Wer das Fadenkreuz erfand, wann die erste Kommissarin ermittelte, wer die Hits zu Schimanski lieferte und was sich im "Giftschrank" verborgen hält
DER STANDARD sprach mit ihm über kriminelle Freiheiten, heilsame Männerfreundschaft und den schwankenden ORF
Hat mir großteils schon gefallen; Auf die Idee, dass die Polizistin selbst die Täterin war, bin ich NICHT gekommen, war daher für mich spannend (bin krimimässig vielleicht noch nicht genug geschult :-) )
Absolut unglaubwürdig aber, dass sie sie laufen lassen und einen weiteren Selbstjustizmord ermöglichen. Abgesehen von der negativen Botschaft ("Wozu Rechtsstaat") auch unglaubwürdig (die beiden Kommissare würden bald selbst einsitzen)
Unlogisch auch, dass sie am Anfang die Mordkomission selbst herbeiruft - Schon klar, damit wurden die Zuseher erfolgreich auf die falsche Fährte gelenkt, aber es passt nicht in die Logik der Geschichte.
Nach Münsteraner Albernheiten wieder ein ganz ernster Tatort – hart, bedrückend, die Kehle zuschnürend. Und der Hannoveraner Tatort überzeugt: in der Handlung ebenso wie bei den Schauspielern (u.a. Hennicke, Mendl, zuvorderst aber Emilia Schüle als Opfer).
Überflüssig ist allerdings die Liebelei der Kommissarin mit dem Journalisten Jan Liebermann – in diesem Tatort einfach deplatziert!
Weil Jan Biograf des ziemlich suspekten Maschmeyer-Verschnitts Hajo Kaiser ist, dürfte sich nächsten Sonntag auch zwischen Jan und Lindholm einiges zuspitzen (Doppelfolge!).
Ich harre gespannt des zweiten Teils und vergebe für den ersten vorläufige 8 Punkte. Auf ein spannendes, dramatisches und plausibles Finale!
FLOP!
mich kotzt schon jeder 2. tatort an, weil immer zuuuufällig die guten mit den bösen in beziehung stehen. diesmal die tochter der polizistin mit dem verdächtigen (ka, ob er der täter war, hab danach abgedreht). und außerdem sind mir die persönlichen probleme der ermittler egal. wieso muss die polizistin irgendwelche medikamente nehmen, wieso spielt die hälfte des films in ihrer privatwohnung, wieso sieht man ihre probleme mit ihren töchtern. ich dachte das genre heißt krimi und nicht sozialdrama. totaler reinfall!
Ich fand's gut und eine interessante Thematik - nur fielen so viele Verdächtige relativ früh weg, und dann noch diese zu dem Zeitpunkt noch komische Handschellen-Anlegeszene auf dem Spielplatz, die dann allerdings die Fesselspuren der Opfer erklärte , dass schon zu lange vor Schluss klar war, wer es gemacht haben musste.
Aber abgesehen davon hat's uns gefallen.
stimmt, und am schlechtesten fand ich die drogenfahnderin. überhaupt nicht authentisch gespielt, die stylisten haben bei ihr versagt (frisur) und beim sprechen ist ihr das gesicht eingeschlafen. aber das dürfte seit neuestem in der deutschen filmproduktion überhaupt ein trend sein....
bei ina weisse kann ich nur sagen, was für eine frau, was für eine austrahlung! zudem fand ich diese folge nicht schlecht. aber geschmäcker sind wohl verschieden. bei tatort ist meine reihung, je südlicher, desto schlechter. also badeb würtemberg & bayern zählen nicht zu meinen favoriten. von österreich spreche ich erst gar nicht - das kann man beim besten willen nicht als tatort zählen.
aber wie gesagt, ..............
sehen sie nochmals auf das pic links: was für ne frau.
Als eitle Gockel, aufbrausende Machos, weinerliche Grantler (Krassnitzer), depressive Einzelgänger, überforderte Mütter/Väter - oder hier nun als todgeweihte Rachegöttin - kommen die Tatortler daher und stolpern nebenher meist hilflos, aber immer wie die Elefanten im Porzellanladen, durch ihre Fälle, die sich dann irgendwie doch immer aufklären (meist zufällig). Ich hoffe nur, dass es in echten Kommissariaten anders zugeht.
D.h. einen wo man nicht rund um die Uhr mit dem (für gewöhnlich völlig kaputtem ) Privatleben des Ermittlers beschäftig ist sowie der sich auch ganz normal an die Gesetze hält (also z.b. keine Zeugen unter Druck setzt, keine illegalen Hausdurchsuchungen macht, nicht prügelt, etc.)
Einzig die sozial größere Durchmischung vermag an neuen TV-Krimis besser zu überzeugen.
ich verstand nicht, dass:
1) die "Droge" legal war
2) eine Frau einfach mal die eigene Badetür mit eine Waffe durchlöchert
3) ein unbewaffneter zugedröhnter Teenager mit gefühlten 40 kg einen Polizisten einfach so überrumpelt und ihm die Waffe abnimmt...
aber wenns im TV kommt, dann stimmst...:)
auf jedenfall werde ich wieder Tatort schauen...ein schöner Ausklang des Wochenendes...
.. stimmt es wirklich, dass solche neuen Drogen erst legal sind bis sie verboten werden. Ich nehme an, dass neue Drogen aus altbekannten Grundsubstanzen neu gemixt werden. Wenn das so ist könnte man doch die Verbote an den Grundsubstanzen festmachen.
Kaum funkt es beim Kommissar(IN)...wird das Gegenüber entweder zum Opfer/Täter...oder derartig involviert, dass keine Beziehung mehr möglich ist.
Man hat also die Wahl zwischen Tipp 1,2 oder X....
Auch das oft skizzierte Bild jugendlicher ist extrem einschlägig gezeichnet.
Ohne diese Beigaben hätte das Thema nicht unspannend werden können.
Interessantes Ende wäre gewesen...die Kommissarin hat nicht Krebs...ist süchtig, und die beiden Kommissare wären in ihre Falle getappt.
Sie hätten sich zu Mittätern gemacht...und hätten schweigen müssen, falls sie an ihrem Job hängen.
Schon klar...schwerer Tabubruch :-)
...
Wie schon erk.tiger frug: Warum verlangt die Drogenfahnderin das Beiziehen der Mordkommission, wo doch ansonsten das eine "normale" Überdosis gewesen wäre? Und wenn das Kommen des kleinen Teasers sie behindert haben sollte: Warum hat sie dem nicht auch gleich einen Schuß verpaßt statt ihn mit dem Computer laufen zu lassen..? Dann wäre auch ihre Tochter vor dem Freund geschützt gewesen.
Und der Schluß erst: Wenn Stark und Ritter sie (zur Familie) laufen lassen, warum sind sie dann überhaupt in die Kanzlei gefahren, statt die Exekution gleich durch Zuwarten zu ermöglichen?
Grundsätzlich bedenklich auch, daß Selbstjustiz drastisch propagiert wird. Wenngleich wohl nich unrealistisch...
...
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