Schellhorn verlässt "Presse"

Wirtschaftschef leitet neuen Thinktank "Agenda Austria"

Franz Schellhorn, Wirtschaftschef der "Presse", verlässt die Wiener Tageszeitung und leitet laut Neue Zürcher den neuen marktliberalen Thinktank "Agenda Austria". Nicht nebenbei, wie Schellhorn via Kurznachrichtendienst Twitter betont, "sondern statt der 'Presse'". (DER STANDARD, 19.11.2012)

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seit Leitartikel in der Presse vorletzte Woche war wirklich marktliberal

total Hetzerisch

Könnte auch bei Stronach anheuern, und weiterhin

... Wirtschaftskompetenz vortäuschen.

20.11.2012, 19:36
Einführung in die VWL

Hoffe der Think Tank schickt ihn in einen Fortbildungskurs .

Schellhorn hat VWL studiert. Dazu hat er wohl auch eine Einführungsvorlesung in diesem Fach absolviert.

gut für die presse

mein beileid dem marktliberalen thinktank.

Naja

mit dem Abgang von Pirker bei Styria wurde der "Untergang" der Presse eingeleitet, und was jetzt kommt wird nicht lustig sein.
Die Presse wird von einem "Provinzblattsanierer" zugrundegerichtet werden. Die Interessen des Managements werden gewahrt, die Mitarbeiter der ( von der Blattlinie unabhängig betrachtet) einzigen Qualitätszeitung am österreichischen Markt sind nicht zu beneiden. Vielleicht nutzt der Standard ja die Chance sich zu verstärken ;-)

Provinzblattsanierer

Lieber Herr Moor,

die von Ihnen betitelten "Provinzblätter" erreichen in Österreich knapp 4. Mio Leser/55,6 % laut MA 2011/2012. So schlecht kann der "Provinzblattsanierer" wohl nicht gearbeitet haben, oder?

NZZ: "Oberstes Gebot ist, dass die neue Denkfabrik ausschliesslich von Unternehmen («nicht von der Industriellenvereinigung») und Privatpersonen finanziert wird "

Von Herrn Frank etwa ?.

Hier hat jemand ganz klar viel zu viel Geld. Das können wir ändern!

Amen

Supermarkt war für mich eher eine Art religiöse Kolumne, außer wöchentliches Gesundbeten des freien Marktes und viel Polemik (mangels echter Argumente) war da nix zu lesen.

dann lesens halt

den misik, der bietet unvoreingenommene information laut marx und mao, völlig frei von polemik.
ein traum und speziell in österreich irre originell.

Ich habe eine Kolumne "Einführung in die Geschichte des Kapitalismus" (jedenfalls präsentierte sich die Kolumne auch als solche) von Schellhorn

gelesen, die erst jetzt, wo es doch den Reichen ein bisserl an den Kragen gehen soll laut SPÖ, an das Volk die aufklärende Botschaft erbringt, dass es sich nur selbst damit schröpfen würde, und damit in Zusammenhang von "finanzieller Repression" (der EU) spricht. Und übrigens seien die hohen Kosten für den Sozialstaat schuld an allem.

Und die Abschaffung bzw. Verschlankung des Sozialstaats in seiner derzeitigen Form (wo apropos für Arbeitssuchende die "finanzielle Repression" seit jeher schon besteht) wäre natürlich keine.?

Aber egal, is' eh alles wurst.

Was genau versuchst ihm eigentlich vorzuwerfen, Vorbestrafter? (Ich nehme an, dass dein Nick bedeutet, dass du schon mal mit dem Verbotsgesetz zu tun hattest.)

... genau solche hastig hingefetzten, saudummen Postings sind der grund, wieso ich mir das Posten eigentlich abgewöhnen wollt. Sorry an jeden der das lesen musste; eigene Postings bearbeiten oder löschen klappt halt nicht.

Ich nehme an, dass dein Nick bedeutet, dass du schon mal mit dem Verbotsgesetz zu tun hattest.

eine bescheuerte annahme.

Wieso?

Und wer wird jetzt die Spekulation als Retter geringer Marktpreise rühmen?
Das Mises-Erbe ist in Gefahr! ;-)

angesichts der gestrigen

"im zentrum"-schwafelei möchte ich insbesondere der fr. vizebürgermeisterin die lektüre von von mises dringend ans herz legen.

und wer schimpft jetzt wöchentlich auf die spö

und erzählt uns dass die neoliberalen die welt retten werde?

und wer schimpft jetzt wöchentlich auf die spö?

die spö-basis. eh schon seit jahren.

Er wird dem freien Markt gut tun, ...

..und den Denkpanzern.

der staberl des wirtschaftsjournalismus geht.

schade

meister schellhorn war für mich der haupt-, oft sogar der einzige grund, die presse am sonntag zu äh kaufen.

Schade, Schellhorn

Schellhorn ist ein guter Analytiker und sorgt so für Leser-Orientierung. Die Qualität des Journalismus geht immer mehr den Bach runter. Warum soll man da noch eine Zeitung abonnieren? Online reicht vollkommen.

"Leser-Orientierung!"

Ahahaha!
He scratches where they itch, you mean.

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